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Unfreiwillig öffentlich: Viele private Einträge des Google Kalender im Netz zu finden

Unfreiwillig öffentlich: Viele private Einträge des Google Kalender im Netz zu finden
Unfreiwillig öffentlich: Viele private Einträge des Google Kalender im Netz zu finden
Ein aktueller Medienbericht zeigt, wie schnell kleine Fehlkonfigurationen die eigene Privatsphäre stark schädigen können. Betroffen sind dabei Nutzer des Google Kalenders.
Silvio Werner,

Wie der Sicherheitsforscher Avinash Jain gegenüber Bleeping Computer erklärt, haben tausende Nutzer des Google Kalenders offenbar unbemerkt die eigenen Termine und persönliche Informationen öffentlich verfügbar gemacht.

So ist der Google Kalender zwar in der Standardeinstellung auf privat gestellt, allerdings lässt sich der eigene Kalender sowohl mit Kollegen teilen als auch in Gänze öffentlich machen - was tausenden Nutzern versehentlich passiert ist. Dabei warnt Google mit einer deutlichen Meldung vor den Folgen der Aktion, für einige Anwender allerdings wohl nicht deutlich genug.

Dem Sicherheitsforscher ist es dabei gelungen, mit speziellen Google-Suchparametern speziell solche unfreiwillig öffentlichen Kalender zu finden, wobei Avinash Jain auch private Termine einer Arztpraxis finden konnte.

Abgesehen von eventuellen Peinlichkeiten können sich auch für Firmen handfeste, negative Auswirkungen ergeben - etwa kann die Bezugnahme auf tatsächlich stattfindende, allerdings als nicht öffentlich kommunizierte Termine ein Einstiegspunkt für Social Engineering-Angriffe darstellen.

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Autor: Silvio Werner, 18.09.2019 (Update: 18.09.2019)
Silvio Werner
Silvio Werner - Editor
Als stolzer Digital Native mag ich Zahlen und liebe Technik. Ein Chemiestudium endete zwar nicht erfolgreich, entfesselte dafür aber das Interesse an Testmethodiken und naturwissenschaftlichen Zusammenhängen, deren anwendernahe Vermittlung für mich im Fokus steht. Als Ausgleich dienen mir Laufen und Trekken.