VW ID. Buzz: USA-Marktstart auf Modelljahr 2028 verschoben

Volkswagen korrigiert den Zeitplan für den Verkaufsstart des ID. Buzz auf dem US-Markt. Die Auslieferungen des Elektro-Transporters verzögern sich und werden nun offiziell für das Modelljahr 2028 eingetaktet.
Wichtiges auf den Punkt gebracht:
- Exklusiv als Langversion (LWB) mit verlängertem Radstand und bis zu 7 Sitzplätzen
- Große 91-kWh-Batterie gekoppelt mit Heckantrieb (286 PS) oder Allradsystem (340 PS)
- Verschiebung auf 2028 zur Anpassung an die US-Marktnachfrage und Produktionszyklen
Der ID BUZZ: Die Spezifikationen für den US-Markt
Für den US-Markt setzt Volkswagen auf eine angepasste Variante des ID. Buzz auf Basis der MEB-Plattform. Während in Europa auch die Kurzversion angeboten wird, erhalten Kunden in Nordamerika exklusiv die um 250 Millimeter verlängerte Variante. Diese bietet Raum für einen größeren 91-kWh-Akkumulatur (85 kWh netto), der den höheren Distanzanforderungen des amerikanischen Marktes gerecht werden soll. Antriebsseitig steht die Heckantriebs-Variante mit 210 kW (286 PS) sowie das Allradmodell mit zwei Elektromotoren und 250 kW (340 PS) zur Auswahl. Durch die Anpassung des Produktionsplans verschiebt sich die geplante Marktdurchdringung jedoch auf das Modelljahr 2028.
Verzögerung im Familien-Segment
Die Verschiebung des Zeitplans verdeutlicht den veränderten Hochlauf der Elektromobilität in Nordamerika. Volkswagen trifft im Segment dreireihiger Elektro-Familienfahrzeuge auf etablierte Mitbewerber wie den Kia EV9 oder den Hyundai Ioniq 9, die bereits am Markt vertreten sind oder in Kürze starten. Für den deutschen Konzern bedeutet die Verzögerung, dass der charakteristische Elektro-Bus erst später als erhofft größere Stückzahlen zum US-Absatz beitragen kann. Importierte Fahrzeuge stehen zudem unter Ertragsdruck, da steuerliche Anreize in den USA verstärkt an die lokale Fertigung gekoppelt sind.
Quelle(n)
Volkswagen US, insideevs.com, autonews.com Bildquelle: Volkswagen US





