Den ID. Polo hatte Volkswagen bereits zur IAA im angeteasert. Genauere Details zum neuen Stromer gab es Mitte Dezember. 25.000 Euro sollte das Elektroauto fürs Volk kosten. Im April wird es auch erste ID. Polo geben, die günstigeren Ausstattungsvarianten sind dann allerdings noch nicht in Sicht. VW spricht von einigen Wochen Verzögerung. Schuld soll die Verfügbarkeit der günstigen LFP-Akkus, die für den ID.Polo geplant sind, sein.
Gegenüber dem Handelsblatt sprechen VW-Händler von mehreren Monaten Verzögerung bei der Auslieferung. Frühestens Herbst 2026 sollen die ersten ID. Polo für 25.000 Euro verfügbar sein. Bis dahin sollen nur Varianten des Fahrzeugs verfügbar sein, die deutlich über 30.000 Euro kosten sollen.
Die Lithium-Eisenphosphat-Akkus des Einsteigermodells werden laut Handelsblatt nicht von VW selbst hergestellt, sondern von Zulieferern. Die teureren Modelle kommen mit NMC-Akkus aus dem VW-eigenen Akkuwerk in Salzgitter.
Dass zunächst die teuren Versionen von neuen Elektrofahrzeugen auf den Markt kommen, ist nicht ungewöhnlich. Jedoch ist das Vorgehen von VW ärgerlich für Händler und Kunden, weil der Konzern aus Wolfsburg den ID. Polo Mitte Dezember exzessiv für 25.000 Euro beworben und als Starttermin den April genannt hatte.
Die EU führt ab nächstem Jahr deutlich strengere Grenzwerte für Fahrzeughersteller ein. Zum einen werden die Feinstaubgrenzwerte verringert, zum anderen auch die erlaubten Flotten-CO₂-Emissionen. VW muss daher im nächsten Jahr deutlich mehr emissionsarme Fahrzeuge verkaufen als bisher.







