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Videochat-Dienst Google Duo erhöht maximale Anzahl der Teilnehmer

Google Duo erweitert seinen Videochat-Dienst und lässt ab sofort statt acht User bis zu zwölf an der Gruppenkonversation teilnehmen. Diese Entscheidung wurde aufgrund der derzeitigen Situation, bedingt durch das Corona-Virus, getroffen, da in Zeiten wie diesen Kommunikation mehr als denn je gefragt ist.
Daniel Puschina,

Google Duo, der Videomessenger-Dienst von Google, ist in unseren Breitengraden noch nicht allzu populär, hat jedoch weltweit bereits mehrere Millionen User. Nachdem vor rund einem Jahr die Gruppen-Video-Funktion gestartet und auf mehreren Ländern zunächst mit einer Limitierung der Anzahl der Teilnehmer auf acht ausgerollt wurde, hat Sanaz Ahari Lemelson, zuständige Produktchefin bei Google für Duo, heute die Erhöhung auf zwölf Teilnehmer in einem Twitter-Posting angekündigt.

Ein Update der App auf dem mobilen Endgerät der User ist nicht notwendig, denn die Erweiterung der Teilnehmeranzahl wurde serverseitig bei Google vorgenommen. Die Entscheidung für diesen Schritt wurde laut Sanaz besonders im Hinblick auf die derzeitige Covid-Lage in der Welt vorgenommen, so dass auch größere Gruppen-Videochats ab sofort möglich sind. Für Google Duo ist nicht zwingend eine App, die übrigens auch iOS-Geräte unterstützt, notwendig, es existiert auch eine Webversion für den PC. 

Die Erhöhung ist sicherlich ein Schritt in die richtige Richtung, allerdings bildet Google Duo mit maximalen zwölf Teilnehmern noch das Schlusslicht bei der Teilnehmeranzahl der Videochat-Anbieter. Facetime lässt bis zu 32 Personen in den Videochat, Google Hangout sogar bis zu 100, ist jedoch ein Produkt für Firmenkunden.

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Autor: Daniel Puschina, 28.03.2020 (Update: 28.03.2020)
Daniel Puschina
Daniel Puschina - Editor
Ich bin die Generation, die in den 90er Jahren auf einem 386er mit der 20MHz Turbotaste die ersten Computer-Erfahrungen gesammelt hat. Es war eine Gratwanderung zwischen der Leistungsgrenze meines Rechners und dem knappen Taschengeld, umso größer war aber dadurch die Motivation, das letzte Stück Leistung hier noch rauszuholen. Das Herauskitzeln eines einzelnen Kilobytes in der config.sys Datei war bei 2MB RAM absolut bestimmend über „Spiel startet“ oder „Spiel startet nicht“. Ab diesem Zeitpunkt habe ich auch damit begonnen, mich hardwareseitig immer eingehender mit Benchmarktests, Leistungsvergleiche und Tuning der Komponenten zu beschäftigen, was mich in den letzten Jahren zum Dauerbesucher der Notebookcheck-Seite machte. Es ist mir somit eine große Freude, hier nun selbst aktiv für diese Seite schreiben und testen zu können.