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Vivo Apex 2020 offiziell: Handy-Zukunft mit In-Display-Kamera, Gimbal-Zoom-Cam, 60 Watt Wireless-Charging und mehr

Vivo blickt weit in die Zukunft und stellt ihr Apex 2020 Handy-Konzept für das Jahr 2020 vor.
Vivo blickt weit in die Zukunft und stellt ihr Apex 2020 Handy-Konzept für das Jahr 2020 vor.
(Update: Hands-On-Bilder!) Vivo hat die Handy-Zukunft in Form eines weiteren Apex-Konzeptphones präsentiert. Was die chinesischen Techniker hier in Form des Apex 2020 zusammengebastelt haben, wird uns wohl in den nächsten Monaten verstärkt begleiten und bringt unter anderem 60 Watt Wireless-Charging, eine versteckte Selfie-Cam, eine besser stabilisierte Kamera und durchaus vielversprechenden optischen Zoom.

Die Handy-Zukunft beginnt heute, zumindest nach Vivo-Zeitrechnung. Wie bei den früheren Apex-Konzept-Designs bevor, die dann nach und nach von Vivo und anderen Herstellern verwirklicht wurden, etwa beim Thema Pop-Up-Cam, setzen die Chinesen die Latte für das Jahr 2020 hoch an und integrieren jede Menge Technik, die uns in der einen oder anderen Form begegnen werden, vielleicht noch nicht in den nächsten Monaten aber mit hoher Wahrscheinlichkeit in naher Zukunft.

Wie viel von den im Apex 2020 integrierten Technologien vom Konsumenten auch angenommen werden, steht auf einem anderen Blatt. Konkret vereint Vivo im Apex 2020 folgende Ideen für das Smartphone der Zukunft:

  • Versteckte Under-Display-Kamera (USC) im AMOLED-Display
  • "Kontinuierlicher optischer Zoom" zwischen 5x und 7,5x
  • Wireless SuperFlashCharge mit 60 Watt
  • Ultra-Randlos-Display mit seitlich um 120 Grad gekrümmtem Panel
  • Keine physikalischen Buttons, stattdessen gibt es Soft-Buttons am Displayrand
  • Soundcasting-Technologie statt Ohrhörer im Display

Um ein wenig ins Detail zu gehen: Bei der Selfie-Cam unter dem Display handelt es sich um eine 16 Megapixel-Cam mit 4-in-1 Pixel-Binning, was wir ja schon von High-End-Sensoren an der Rückseite von Smartphones kennen. Vivo will das Display oberhalb der Kamera um das sechsfache durchlässiger gemacht haben und in Kombination mit nicht näher spezifizierten Algorithmen die Bildqualität verbessert haben. 

Xiaomi hat kürzlich angedeutet, dass die Qualität derartiger USC-Lösungen noch nicht reif für den Massenmarkt seien - wohl gut, dass das Apex 2020 vorerst noch ein reines Konzept ist. In punkto Zoom-Kamera beschreibt Vivo eine Linsen-Kombination aus zwei fixierten und zwei beweglichen Linsen in Verbindung mit diversen Computational-Photography-Algorithmen. Das klingt jedenfalls schon mal besser als das, was wir bisher am Smartphone als Zoom bezeichnen, meistens nur eine Kombo aus diversen Fixbrennweiten mit mehr oder weniger viel Cropping.

Wenig Details liegen zur "Gimbal-Stabilisierung" vor, außer der Info, dass diese klassisches OIS, also optische Stabilisierung bei Videoaufnahmen ausstechen soll. Nicht uninteressant ist das 60 Watt schnelle Wireless-Charging, das einen 2.000 mAh Akku in 20 Minuten vollständig aufladen soll. Ob das auf Basis der Qi-Technologie oder nur mit proprietärem Ladegerät funktioniert, hat Vivo noch nicht erklärt. Durchaus wahrscheinlich ist, dass wir im nächsten Vivo NEX-Flaggschiff bereits einige dieser Technologien wiederfinden werden.

Update 15:00 Hands-On-Bilder

Das Apex 2020 ist zwar nur ein Konzept-Phone, es lässt sich allerdings anfassen. Via Twitter wurden erste Hands-On-Bilder des neuartigen Vivo-Phones verbreitet, die wir euch nicht vorenthalten wollen. Im Inneren steckt übrigens ein Snapdragon 865 mit 12 GB RAM und 256 GB Speicher. Ein Verkauf ist nicht vorgesehen.

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Autor: Alexander Fagot, 28.02.2020 (Update: 28.02.2020)
Alexander Fagot
Alexander Fagot - Managing Editor News
Als Tech- und Gadget-begeisterter Allrounder mit Desktop-Selbstbau- und Overclocking-Vergangenheit, arbeitete ich als Filmvorführer noch mit dem guten alten 35 mm Film, bin dann zusehends auch professionell in die Computerwelt geschlittert und schuftete einige Jahre als Windows-Admin und Projektmanager. Nach längeren Reisen schreibe ich nun von allen Ecken dieser Welt aus als News-Redakteur für Notebookcheck und konzentriere mich im Moment tendenziell auf den Bereich Mobile.