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Warum sich ein Import des kompakten Android-Smartphones lohnen könnte | Vivo X300 im Test

Vivo X300 im Test (Bildquelle: Marcus Herbrich)
Vivo X300 im Test (Bildquelle: Marcus Herbrich)
Das kompakte Vivo X300 ist eine spannende Wahl unter den handlichen Handys auf dem Markt. Für das Android-Phone lohnt sich auch ein Blick nach China, denn neben dem Preis gibt es noch weitere Vorzüge. Wir schauen, wo die Unterschiede zwischen der globalen und chinesischen Version liegen.

In unserem Test überzeugt das kompakte Vivo X300 mit seiner hervorragenden Hauptkamera. Gerade, weil der Nachfolger des X200 eine leistungsstarke Hardware in einem kompakten Formfaktor bietet. 

In Europa kommt das X300 mit einem Preisschild von 1.049 Euro auf dem Markt (UVP). Mit Blick auf die unverbindlichen Preisempfehlungen der Konkurrenz, wie einem Galaxy S25 oder Xiaomi 15, sicher angemessen, dennoch ist das Vivo-Handy nicht gerade günstig. 

Ein Import aus China könnte daher für viele Nutzer attraktiv sein, da die Preise im Vergleich zur globalen Version deutlich niedriger ausfallen. Auch die Speicherauswahl ist für die China-Version deutlich umfangreicher. Bei Trading Shenzhen geht es bereits ab etwa 700 Euro los. 

Anders als bei Importgeräten von Xiaomi, wie beispielsweise das Xiaomi 17 oder 17 Pro, ist beim X300, auch bei der China-Version, ein Multi-Sprachenpaket ab Werk dabei. Dadurch ist Deutsch als Sprache vorhanden, allerdings sind auch chinesische Schriftzeichen im System integriert. Zudem gibt es keine nennenswerten Einschränkungen bei den LTE- und 5G-Frequenzen, sodass das Vivo-Smartphone auch hierzulande problemlos mit den Mobilfunknetzen kompatibel ist. 

Vivo-Phone ohne eSIM bei Import

Allerdings gehen mit der China-Version auch Nachteile einher, die beim Import beachten werden sollten. So gibt es für den chinesischen Markt keine offiziellen Update-Versprechen. 

Auch die Garantiebedingungen sind bei einem Import eingeschränkt. Eine uneingeschränkte Gewährleistung gilt generell nur bei einem Kauf innerhalb Europas, was bei Reparaturen zu Problemen führen kann. Jedoch hatte uns gegenüber Vivo Europa in der Vergangenheit bestätigt, dass Garantieansprüche von im Ausland gekauften Modellen auch in Deutschland abwickelbar sind, falls die Geräte in Europa offiziell vertrieben werden.

Weitere Einschränkungen bei einem Import sind die fehlende Komptabilität mit Smartwatches, welche auf Wear OS basieren – eine Nutzung in Europa ist nahezu unmöglich – und auch eSIMs können nicht genutzt werden.

Android-Handy kommt mit kleinerem Akku in Europa

Das Vivo X300 hat in der chinesischen Version, neben dem Preis, aber noch weitere Vorteile gegenüber der globalen Variante – und dürfte damit nicht nur für Schnäppchenjäger interessant sein.

Ein Vorteil der China-Version ist der bessere Lieferumfang, denn ein Schnellladenetzteil liegt dem globalen Modell nicht bei. Auch die Farbauswahl ist in China umfangreicher. Allerdings dürfte für viele Interessenten der kleinere Akku (5.360 mAh) in der globalen Version den größten Nachteil darstellen, denn die chinesische Version kommt mit einer Batteriekapazität von 6.040 mAh. 

Vivo X300 im Test

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Autor: Marcus Herbrich, 26.12.2025 (Update: 26.12.2025)