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Das Vivo X300 Pro stellt sich auf einer Zypern- und Maltareise einem Kamera-Vergleich mit den Zeiss-Kamera-Vorgängern sowie dem Samsung Galaxy S23 Ultra. (Bildquelle: Alexander Fagot, Notebookcheck)

Vivo X300 Pro Zeiss-Kamera auf Zypern und Malta: Foto-Vergleich mit X200 Ultra, X100 Pro, Samsung Galaxy S23 Ultra

Teil 2 des Vivo X300 Pro Kamera-Tests im Rahmen einer Zypern- und Malta-Reise, der sich neben vielen Eindrücken von den beiden sonnigen Mittelmeer-Inseln auf einen Vergleich mit den Zeiss-Kamera-Vorgängern und dem letzten Samsung-Handy mit echtem 10x Zoom konzentriert.
Alexander Fagot 👁, Andrea Grüblinger Veröffentlicht am 🇺🇸 🇫🇷 ...
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Leider etwas später als geplant folgt Teil 2 meines Kamera-Reisetests mit dem Vivo X300 Pro (hier bei Amazon erhältlich), der eigentlich schon für Weihnachten geplant war, sich dann aber durch den Xiaomi 17 Ultra Launch verzögert hat. Wer Teil 1 verpasst hat, in dem es primär um das Kamera-Kit mit Zeiss-Telekonverter und meine allgemeinen Eindrücke zum Vivo X300 Pro im Rahmen einer Zypern-Reise geht, kann ihn hier nachlesen. Seitdem habe ich noch ein paar Eindrücke aus Malta sammeln können und einige der Fotos verglichen, die ich auf beiden Mittelmeerinseln mit vier Kamera-Flaggschiffen erstellt hatte.
 

Vier Kamera-Flaggschiffe in Handyform vor Valetta, Malta. (Bildquelle: Alexander Fagot, Notebookcheck)
Vier Kamera-Flaggschiffe in Handyform vor Valetta, Malta. (Bildquelle: Alexander Fagot, Notebookcheck)

Das letzte Samsung-Handy mit optischem 10x Zoom

Das Samsung Galaxy S23 Ultra ist natürlich mit Stichtag im Januar 2026 knapp drei Jahre alt und damit nicht mehr auf Höhe der Zeit, der Vergleich mit dem letzten echten Samsung 10x Telefoto könnte aber dennoch interessant sein, erreicht das Vivo X300 Pro in Kombination mit dem 2,35x Telekonverter doch etwa 8,7x Zoom (nativ 200mm äquivalente Brennweite) und damit fast so viel wie die 230mm beim Galaxy S23 Ultra und das mit einem vergleichsweise riesigen 200 Megapixel Sensor. Zudem könnten böse Zungen behaupten, dass sich an der Kamera-Hardware im Vergleich zum Galaxy S25 Ultra ohnehin nicht viel geändert hat. Das Galaxy-Flaggschiff ist nicht bei allen Vergleichen mit dabei, sondern primär beim 10x Telefoto-Vergleich.
 

Buchstäblich etwas angestaubt: Das Galaxy S23 Ultra war das letzte Samsung-Flaggschiff mit echtem 10x Telefoto.
Buchstäblich etwas angestaubt: Das Galaxy S23 Ultra war das letzte Samsung-Flaggschiff mit echtem 10x Telefoto.

Die letzten drei Zeiss-Kamera-Generationen von Vivo

Das globale Vivo X100 Pro aus 2024 sowie das chinesische Vivo X200 Ultra aus 2025 sind zudem seit zwei Jahren meine mobilen Begleiter, ersteres noch mit 1-Zoll-Hauptkamera, letzteres mit auf 1/1.28 Zoll reduzierter 35mm Kamera sowie dem bisher größten 1/1.28 Zoll Ultraweitwinkel in einem Smartphone. Die Kamera-Hardware des Vivo X300 Pro hat sich im Vergleich zum Vivo X200 Ultra nicht ganz so dramatisch verändert wie zwischen dem Vivo X100 Pro und dem Vivo X200 Ultra, ob sich hier größere Unterschiede zeigen werden, sollen unter anderem die folgenden Vergleichsfotos klären.

Die Jahre 2024 und 2025 brachten gleich drei Vivo-Flaggschiff-Generationen: Vivo X100 Pro (links), Vivo X200 Ultra (rechts) und Vivo X300 Pro (Mitte).
Die Jahre 2024 und 2025 brachten gleich drei Vivo-Flaggschiff-Generationen: Vivo X100 Pro (links), Vivo X200 Ultra (rechts) und Vivo X300 Pro (Mitte).

Foto-Vergleich und Reiseeindrücke von Zypern und Malta

Die vier Testkandidaten in meiner Reisetasche nach Zypern und Malta: drei Vivo-Flaggschiffe und ein drei Jahre altes Samsung-Flaggschiff.
Die vier Testkandidaten in meiner Reisetasche nach Zypern und Malta: drei Vivo-Flaggschiffe und ein drei Jahre altes Samsung-Flaggschiff.

1. Ultraweitwinkel

Details

Die Sankt-Lazarus-Kirche in Larnaca war ein Vergleichsobjekt für den ersten Ultraweitwinkel-Test zwischen den Vivos. Ich entschuldige mich für den jeweils leicht unterschiedlichen Aufnahmewinkel, hier dürfte der Gewinner aber ohnehin recht eindeutig sein. Das Vivo X200 Ultra hat nicht nur das breiteste Sichtfeld und kann als einziges die Kirche ganz abbilden, die weiter entfernten Details sind hier auch klar am schärfsten, selbst bei Tag also ein eindeutiger Sieger bei 300-facher Vergrößerung, wenngleich das Vivo X300 Pro definitiv besser ist als das Vivo X100 Pro. Auch farblich haben wir hier drei unterschiedliche Versionen der gleichen Realität. Aus der Erinnerung heraus würde ich behaupten, dass die Ultra-Version die authentischste ist, garantieren kann ich es allerdings nicht mehr. Die Verschlusszeit ist beim X200 Ultra am kürzesten - ganz klar ein Vorteil des großen Sensors.

Ultraweitwinkel Sonnenuntergang

Für das zweite Ultraweitwinkel-Beispiel wechseln wir ins 81 Kilometer entfernte Curium (Kourion), eine antike Ausgrabungsstätte mit toller Aussicht auf die Umgebung. Im November ist hier auch wenig los, sodass man das ganze Areal teils für sich alleine hat, etwa das Amphitheater bei Sonnenuntergang. Hier ist auch das Samsung-Handy aus 2023 mit im Vergleich der Ultraweitwinkel-Kameras (jeweils immer rechts unten).

Details

Auf den ersten Blick fällt das Vivo X300 Pro mit dem dunkelsten Foto auf, das Vivo X100 Pro mit dem hellsten. Das Vivo X200 Ultra und das ähnlich breite 14mm Ultraweitwinkel des Galaxy S23 Ultra zeigen mehr in der Horizontalen. Hier wird im Detail noch klarer wie gut der große Sensor des Vivo X200 Ultra tatsächlich ist. Das Vivo X300 Pro wäre wohl zweiter, wenn die Aufnahme nicht etwas zu dunkel wäre. Das Galaxy S23 Ultra schlägt jedenfalls das Vivo X100 Pro, ist allerdings vielleicht etwas zu überschärft.

Ultraweitwinkel bei Nacht

Der letzte Ultraweitwinkel-Vergleich findet im nächtlichen Larnaca mit direkter Lichtquelle im Bild statt (hier wieder exklusiv unter den drei Vivo-Flaggschiffen).

Details

Bereits ohne Vergrößerung zeigt das Vivo X200 Ultra die geringsten Reflexionen rund um die Straßenlampe. In der Detailansicht sieht man vor allem in den Randbereichen, wie gut das Vivo X200 Ultra im Vergleich zu den beiden anderen Kandidaten abschneidet. 
 

2. Telefoto mit 8,7-10x Zoom: David gegen Goliath

Das Vivo X300 Pro mit Telekonverter ist ein etwas größerer Ersatz für das 10x Telefoto im Samsung Galaxy S23 Ultra. (Bildquelle: Alexander Fagot, Notebookcheck)
Das Vivo X300 Pro mit Telekonverter ist ein etwas größerer Ersatz für das 10x Telefoto im Samsung Galaxy S23 Ultra. (Bildquelle: Alexander Fagot, Notebookcheck)

Hat Samsungs 1/3.52 Zoll 10 MP Sensor mit F/4.9 Optik 2025 noch eine Chance gegen das auf einem 1/1.4 Zoll 200 Megapixel Sensor basierende Telefoto mit F/2.7 Optik? Die Logik sagt nein, dennoch vermisse ich die 10x Optik des Galaxy S23 Ultra in der Praxis oft, da sie einen sehr komprimierten Blick auf Straßenschluchten oder weit entfernte Objekte ermöglicht hat. Gerüchteweise soll sie 2026 im Oppo Find X9 Ultra zurückkommen. Mit dem Telekonverter des Vivo X300 Pro kann man aus dem 3,7x Telefoto eine 8,7x Optik basteln, was zwar umständlicher ist, aber einen ähnlichen Effekt liefert. Im Folgenden ein paar Aufnahmen mit optischem 8,7x beziehungsweise 10x Zoom. Das zweite Katzenporträt wurde bei 17,4x, respektive 20x aufgenommen.
 

Samsungs David ohne Bokeh

Ich denke, am auffälligsten ist weniger der Qualitätsunterschied als das komplett fehlende Bokeh am Galaxy S23 Ultra bei allen Vergleichsfotos mit getrenntem Vorder- und Hintergrund - kein Wunder bei dem kleinen Sensor. Das lässt das Vivo X300 Pro insbesondere bei den Porträtaufnahmen deutlich professioneller aussehen, ganz abgesehen von den Qualitätsunterschieden im Detail, über die wir nicht weiter reden müssen. Dennoch hält sich das 10x Telefoto des Galaxy S23 Ultra auch 2026 noch erstaunlich gut, wenn man kein Pixel-Peeping betreibt. Unten noch ein paar weitere Vergleichsbilder aus Malta:
 

Weitere 10x Telefoto-Vergleiche

Das Vivo X300 Pro in Komplettausstattung mit Kameragriff, Telekonverter und Trageschlaufe. (Bildquelle: Alexander Fagot, Notebookcheck)
Das Vivo X300 Pro in Komplettausstattung mit Kameragriff, Telekonverter und Trageschlaufe. (Bildquelle: Alexander Fagot, Notebookcheck)

Spätestens die Knisja tal-Karmnu Kirche auf Malta (siehe oben) trennt aber die Spreu vom Weizen, wenn man sie bei Nacht und am frühen Morgen mit 200-230mm fotografiert. Der kleine Sensor braucht Licht, sonst fällt alles zusammen. Das Vivo X300 Pro mit Telekonverter zeigt hier zwar auch vereinzelt Schwächen, sieht aber im direkten Vergleich hervorragend aus. Unten noch ein paar weitere Beispiele bei Tageslicht, in denen das Galaxy S23 Ultra durchaus brauchbare Ergebnisse liefert.
 

Weihnachtsbeleuchtung als 10x Nachtmodus-Test

Malta vor Weihnachten ist ein besonderes Erlebnis. Statt Schnee gibt es hier in vielen Stadtteilen Straßen mit teils sehr aufwändiger Weihnachtsbeleuchtung, die auch einen guten Nachtmodus-Test (aus der Hand) ermöglichen, etwa auf der Triq Il - Vitorja in Senglea oder der Hauptader in Valetta, die am Abend gesteckt voll war - durchaus schwierige Voraussetzungen für einen 10x-Zoom-Test. Mit Stativ wäre da natürlich noch deutlich mehr drin gewesen. Es hat einige Versuche benötigt, unten sind die jeweils besten Ergebnisse für Vivo X300 Pro mit Telekonverter beziehungsweise Galaxy S23 Ultra. Wer hier besser abschneidet, ist wohl auf den ersten Blick erkennbar, das Samsung-Handy liefert aber angesichts des winzigen 10 MP Sensors durchaus respektable Ergebnisse.
 

Ausflug auf Malta: Valetta und Umgebung

3. 70mm-100mm: Die Telefotos im Vergleich

Ganz ohne Telekonverter oder 10x Zoom zeigen die vier Telefotos in Limassol was nachts in ihnen steckt - jeweils mit nativer Brennweite. Ganz vorne spielen Vivo X300 Pro und Vivo X200 Ultra in einer anderen Liga. Die Lichtquelle im Vordergrund war übrigens tatsächlich blau, nicht weiß, wie Samsung die Szene fehlinterpretiert - zudem fehlen hier Details in den Schatten. 
 

Details

Das 50 Megapixel 1/2.51 Zoll Telefoto im Vivo X100 Pro kann ebenfalls nicht mithalten, weder in punkto Farben noch bei den Details in der Vergrößerung. Immerhin rauscht es deutlich weniger und zeigt keinen Magenta-Himmel, verglichen mit dem ehemaligen Galaxy-Flaggschiff.
 

Weitere Telefoto-Beispiele

Im Folgenden noch drei weitere Telefoto-Vergleiche mit ihrer nativen Brennweite.
 

Details

In allen drei zeigt sich ein großer Abstand bei Schärfe und Detailgrad zwischen Samsung Galaxy S23 Ultra und Vivo X100 Pro einerseits sowie Vivo X200 Ultra und Vivo X300 Pro andererseits. Die Letztgenannten sind meist auf einem sehr ähnlichen Niveau und unterscheiden sich primär durch Details wie leicht kräftigere Farben beziehungsweise etwas mehr Kontrast beim neueren Pro-Modell. Weit abgeschlagen ist erwartbar Samsungs 3x Telefoto, das in dieser Liga einfach nicht mehr mitspielen kann, beim Galaxy S25 Ultra aber fairerweise durch ein 5x Telefoto ergänzt wird. 
 

4. Hauptkamera: Mehr Dynamik vs. 1 Zoll vs. 200 MP

Spannend ist der Vergleich der vier Hauptkameras, denn hier stecken unterschiedliche Technologien in den vier Kandidaten. Beim X100 Pro setzte Vivo noch auf den ersten 1-Zoll-Sensor für Smartphones, den Sony IMX989 mit F/1.75 Blende. Mit dem Vivo X200 Pro und Vivo X200 Ultra kam das "Downgrade" auf einen 1/1.28 Zoll Lytia-818, bei letzterem mit 35mm Brennweite. Das Vivo X300 Pro liefert ein Upgrade auf einen dynamischeren LYT-828. Im Gegensatz zu Vivo setzt Samsung seit dem Galaxy S23 Ultra auf den 200 Megapixel ISOCELL HP2, der mit 1/1.3 Zoll ähnlich groß ist wie bei Vivo X200 Ultra und Vivo X300 Pro, das nur als Einordnung.
 

Details

Auf den ersten Blick fallen die überstrahlenden Lampen am Galaxy S23 Ultra auf, die drei Vivos haben die Highlights deutlich besser unter Kontrolle. Das Vivo X200 Ultra zeigt in weit entfernten Objekten die meisten Details, kein Wunder aufgrund der 35mm Brennweite. Das Ergebnis gibt Vivo nachträglich beim Wechsel weg vom IMX989 recht, trotz der kleineren Sensoren kann das Vivo X100 Pro nicht ganz mithalten, selbst im Nahbereich, etwa links vom Motorrad, zeigt das Vivo X300 Pro mehr Details als das X100 Pro oder auch das X200 Ultra. Wirklich enttäuschend ist der ISOCELL HP2 hier, der auch noch im aktuellen Galaxy S25 Ultra steckt und in der Detailansicht starkes Rauschen, etwa am Himmel, zeigt.
 

Weitere Hauptkamera-Samples

Für das zweite Beispiel sind wir zurück in Kourion und blicken auf die untergehende Sonne sowie Kourion Beach. Der 1-Zoll-Sensor des Vivo X100 Pro liefert die farbenfrohste Version des Sonnenuntergangs, aber nicht unbedingt die korrekteste, so rot war die Sonne zu dem Zeitpunkt noch nicht. Trotz größtem Sensor und der längsten Verschlusszeit ist das Foto am dunkelsten. Die größte Dynamik zeigt erwartbar das Vivo X300 Pro. Das Galaxy S23 Ultra Foto meldet übrigens ISO 10 und 1/1000s bei F/1.7 Blende.
 

Details

Zoomt man 300 Prozent in die 12-Megapixel-Fotos, bewahrt der 200-Megapixel-Sensor des Galaxy S23 Ultra am wenigsten Details. Das Vivo X200 Ultra gewinnt knapp vor dem Vivo X100 Pro, hier zeigt der 1-Zoll-Sensor also doch noch mal einen Vorteil. Das Vivo X300 Pro ist immerhin nicht Letzter.
 


Für das nächste Beispiel wechseln wir nach Malta und erleben einen Sonnenuntergang vom Tigné Point nördlich von Valetta. Der Moment, in dem die Sonne kurz vor Untergang unter der dicken Wolkendecke auftaucht, wird meiner Meinung nach vom Vivo X300 Pro am dramatischsten in Szene gesetzt.
 

Details

Das Muster, dass der 200 MP Sensor des Samsung Galaxy S23 Ultra zumindest im Pixel-Binning-Modus am wenigsten Details liefert, ist auch hier eindeutig zu bemerken. Das Vivo X200 Ultra hat hier knapp die Nase vorn, unterstützt von der größeren Brennweite. Das Vivo X300 Pro scheint nicht zwingend mehr Details zu liefern als das Vivo X100 Pro und etwas zu überschärfen, dennoch gefällt mir das Gesamtergebnis hier am besten.
 

Ausflug auf Zypern: Paphos

In-Sensor-Zoom 50mm

Am Beispiel eines Cafes in der Altstadt von Valetta ein Qualitätscheck beim In-Sensor-Zoom mit der Hauptkamera.
 

Details

Im Detail sieht man doch einige Unterschiede. Der Digitalzoom des Vivo X200 Ultra von 35mm auf 50mm sieht von allen Vivos am schlechtesten aus. Etwas besser erkennbar ist die Schrift beim Samsung, allerdings leuchten die Lämpchen hier zu weiß. Die Hauptkamera des Vivo X300 Pro erhält die meisten Details ohne überschärft zu wirken, das X100 Pro profitiert offenbar im Vergleich nicht viel von seinem 1-Zoll-Sensor und wirkt etwas zu unscharf.
 

5. Frontkamera

Ich bin ja nicht gerade der größte Selfie-Fan, aber im Dienste der Wissenschaft habe ich an einigen Orten ein paar Selfies erstellt, unter unterschiedlichen Lichtverhältnissen. In meinen Augen hat das Vivo X300 Pro in Sachen Selfie-Qualität im Vergleich zum Vivo X200 Ultra ordentlich zugelegt. Nicht nur beim deutlich ausgeweiteten Blickwinkel sondern auch bei der Hautfarbe (zumindest in meinem Fall) liefert das aktuelle Vivo-Flaggschiff in den meisten Fällen das natürlichste Foto aus dem Quartett. Beim letzten Beispiel mit dem Sonnenuntergang als Gegenlichtquelle tut sich aber auch das Vivo X300 Pro etwas schwer.
 

Ausflug auf Malta: Rabat-Mdina-Dingli

Fazit des Foto-Vergleichs

Mein Fazit zu diesem recht umfangreichen Foto-Vergleich: Das Vivo X300 Pro ist abgesehen von der Ultraweitwinkel-Kamera ein würdiger Nachfolger für das Vivo X200 Ultra und kein Vergleich mehr zum gerade mal zwei Jahre alten Vivo X100 Pro. Dessen 1-Zoll-Sensor vermisse ich in der Praxis kaum noch, in vielen Fällen liefert der LYT-828 im Vivo X300 Pro einen ähnlichen Detailgrad und die dynamischeren Bilder. Auch die Frontkamera ist deutlich besser und "weitwinkeliger" geworden. Wo das Vivo X200 Ultra weiterhin seine Berechtigung hat, ist einerseits der Kamera-Button, der möglicherweise beim Vivo X300 Ultra aber schon wieder gestrichen wurde, und bei der Ultraweitwinkel-Kamera, die bei Fotos derzeit ungeschlagen ist. Dem Galaxy S23 Ultra muss man keine Träne mehr nachweinen, obwohl sein 10x Telefoto bei Tageslicht immer noch erstaunlich gute, wenngleich teils eher flach wirkende Shots liefern kann. 

Wer das Kamera-Kit mit Zeiss-Telekonverter zum Vivo X300 Pro dazubestellt hat, findet damit würdigen Ersatz, wobei man natürlich nicht immer Lust hat, eine extra Optik mit sich rumzuschleppen. Die Ergebnisse dieser Kombo bei Tag und Nacht sprechen jedenfalls für sich. Gemeinsam mit den bereits in Teil 1 angesprochenen Vorzügen, wie den deutlich verbesserten 4K120-Videoaufnahmen oder den umfangreichen Möglichkeiten, seine Fotos dem individuellen Stil anzupassen, kann ich das Vivo X300 Pro als Kamera-Flaggschiff für 2026 sehr empfehlen, auch bei DxOMark hat es kürzlich Platz 2 im Ranking der besten Smartphone-Kameras erklommen. Unser ausführlicher Test zum Vivo X300 Pro geht natürlich auch auf die restliche Hardware abseits der Kamera ein und ist hier zu finden.
 

Das Vivo X300 Pro mit Zeiss-Telekonverter lieferte hoffentlich gute Zoom-Shots aus Zypern und Malta. (Bildquelle: Alexander Fagot, Notebookcheck)
Das Vivo X300 Pro mit Zeiss-Telekonverter lieferte hoffentlich gute Zoom-Shots aus Zypern und Malta. (Bildquelle: Alexander Fagot, Notebookcheck)

Quellen

Eigene

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Autor: Alexander Fagot,  2.01.2026 (Update:  4.01.2026)