Apples MacBook-Pro-Modelle gehören zu den besten Multimedia-Laptops auf dem Markt und das Gesamtpaket ist nach wie vor schwer zu schlagen. Die Preise sind dabei sehr hoch (vor allem für Upgrades), doch die vorkonfigurierten Modelle, die man auch bei anderen Händlern kaufen kann, sind in der Regel deutlich rabattiert. Das wird zum Problem für Windows-Laptops wie das neue Lenovo Yoga Pro 7i 15, das wir gerade erst getestet haben. Von der Größe her lässt es sich eher mit dem etwas kleineren MacBook Pro 14 vergleichen (das MBP 16 ist noch einmal spürbar größer), welches mit dem M5 Pro, 24 GB RAM und einer 1-TB-SSD schon für rund 2.100 Euro (z. B. bei Amazon) verfügbar ist, muss man sich schon schwer überlegen, ob man 400 Euro mehr für das Yoga ausgeben möchte.
Wenn man nicht spielen möchte (wo die RTX 5060 in Verbindung mit der größeren Spieleauswahl einfach einen massiven Vorteil hat), ist das MacBook an einigen Stellen besser. Das fängt schon bei der Gehäusequalität an, wo es bei unserem Yoga leichte Knarzgeräusche von den Scharnieren gab. Auch bei den Anschlüssen hat das MacBook mit Thunderbolt 5 einen Vorteil, während das Yoga im Alltag jedoch zwei USB-A-Anschlüsse bietet, die immer noch praktisch sind.
Beim Display sind wir etwas zwiegespalten, denn obwohl das Mini-LED-Panel vom MacBook Pro 14 die deutlich höheren Helligkeitswerte erreicht, muss sich das OLED-Panel vom Yoga auf keinen Fall verstecken, weder bei der maximalen Helligkeit noch der Farbgenauigkeit. Bei der Frequenz hat es sogar einen Vorteil und optional ist ein Touchscreen verfügbar, der keinen Einfluss auf die Bildqualität hat. Allerdings gibt es hier auch starke Reflexionen, die beim MacBook geringer ausfallen (optional auch als matte Ausführung).
Bei der reinen CPU-Leistung hat der M5 Pro zudem leichtes Spiel mit dem Intel Core Ultra 9 386H (Panther Lake), der ja grundsätzlich mehr auf Effizienz ausgelegt ist, aber sowohl bei der Leistung als auch der Effizienz einfach keine Chance gegen den M5 Pro hat. Zudem bleibt das MacBook im Alltag fast immer extrem leise, selbst bei kurzen Lastspitzen, wo die Lüfter des Yoga dann schon deutlicher aufdrehen. Bei den Lautsprechern nehmen sich die beiden nicht viel, das Yoga hat aber einen Vorteil bei der Tastatur, die einfach besser ist als beim MacBook. Abschließend bleiben noch die Akkulaufzeiten, wo das MacBook bei einer angepassten Helligkeit die Nase vorn hat. Wenn man jedoch die volle Displayhelligkeit nutzt (die beim MacBook allerdings auch etwas höher ist), dann hat das Yoga wieder einen leichten Vorteil.
Alles in allem sind die beiden Geräte also sehr vergleichbar und abgesehen von Unterschieden bei den Betriebssystemen und möglichen Kompatibilitätsproblemen, bietet das Apple das bessere Gesamtpaket zum günstigeren Preis. Alle weiteren Informationen zum Apple MacBook Pro 14 und dem neuen Lenovo Yoga Pro 7i 15 stehen in unseren ausführlichen Testberichten zur Verfügung:







