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WristWhirl: Die Smartwatch, bei der eine Hand frei bleibt

WristWhirl: Die Smartwatch, bei der eine Hand frei bleibt
Ambitionierten US-amerikanischen Informatikern am Dartmouth College (New Hampshire) ist das Kunststück gelungen, einen Smartwatch-Prototypen zu bauen, der sich mit ein und der selben Hand, an der die Smartwatch anliegt, bedienen lässt.

Wer den Alltag mit einer Smartwatch erlebt hat, kennt gewisse Situationen, in denen man sich eine dritte Hand herbei wünscht, zum Beispiel um nicht extra die Einkaufstasche abstellen oder mit dem Auto anhalten zu müssen, damit Daten an der Uhr abgerufen oder eingegeben werden können.

WhristWhirl stellt nun einen innovativen Versuch dar, diesem Dilemma etwas entgegen zu setzen. Ein Vibrationssensor und 12 Näherungsinitiatoren am Armband ermöglichen dem Träger, Befehle mittels Handgesten - aus dem Handgelenk heraus - an die Uhr zu übermitteln. Erfasst wird neben den Bewegungen der Hand  auch das Zusammenpressen von Daumen und Zeigefinger (Pinch). Die dabei erzielte Präzision ist hoch genug, um selbst simple geometrische Figuren (Kreis, Dreieck, Viereck) mit hoher Sicherheit zu erkennen.

In einem Demonstrationsvideo werden verschiedene Anwendungsszenarien vorgestellt. So führt ein in die Luft gezeichnetes Dreieck zum Aufruf des Kalenders, während einzelne Buchstaben mit einer Schnellwahlfunktion verknüpft werden. Ein Album-Cover-Flow lässt sich bequem scrollen, indem die Hand herauf und herunter bewegt wird. Die Landkarte der Navigations-App folgt der Hand, gezoomt wird simultan zum kreisenden Handgelenk. Auch die Steuerung von Spielen wie Tetris oder Fruit-Ninja wird mit diesem System gemeistert.

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Autor: Eduard Tropea, 24.10.2016 (Update: 24.10.2016)
Florian Schaar
Florian Schaar - Editor
Mein erster Computer war ein Commodore 80386 (IBM kompatibel!). Schon auf diesem fing ich an zu programmieren, mit 3D-Modellen Raumschiffe zu bauen und Videos zu schneiden. Seit dem haben mich die Computer nicht mehr losgelassen und ich habe schließlich das Hobby zum Beruf gemacht. Heute entwickle ich Lernspiele für Kinder auf Android und iOS. Bei Notebookcheck schreibe ich Tests für Notebooks und Handys. So kann ich die neusten Geräte ausprobieren, ohne sie kaufen zu müssen.