Xiaomi 17 Ultra: Günstiger im Import, lohnt sich das Warten auf den Global-Launch?

Unser Testbericht liefert mitunter Bestnoten für den Nachfolger des Xiaomi 15 Ultra. Anders als der Vorgänger ist das aktuelle Flagship-Handy von Xiaomi allerdings noch nicht offiziell für Europa vorgestellt worden.
Als globale Version wird das Xiaomi 17 Ultra sehr wahrscheinlich eine ähnliche unverbindliche Preisempfehlung bekommen, wie das 2025er-Flagship – nämlich im Preisbereich um die 1.500 Euro. Als Import startet die China-Version deutlich günstiger. Bei unserem Leihsteller Trading Shenzhen müssen für die Basis-Variante mit 512 GB Speicher bei etwa 900 Euro einkalkuliert werden.
Klingt nach einem guten Deal, sodass ein Import aus China für viele Nutzer durchaus attraktiv sein könnte. Allerdings gibt es bei Xiaomi mit Einführung der HyperOS-Oberfläche mehr Einschränkungen als beispielsweise bei Oppo oder Vivo.
Xiaomi 17 Ultra mit LTE Band 20 auch in China
Ein Nachteil unseres Test-Samples mit chinesischer Software ist, dass Xiaomi auf ein Multi-Sprachenpaket verzichtet. Dadurch ist keine deutsche Systemsprache vorhanden und es muss auf Englisch zurückgegriffen werden - allerdings sind auch auch dann chinesische Schriftzeichen im System integriert. Unter HyperOS kann der Bootloader nicht ohne weiteres geöffnet werden, sodass ein Flashen einer alternativen Firmware, wie die xiaomi.eu-ROM, nicht mehr möglich ist.
Dementsprechend muss sich bei einem Import mit der China-Version von Xiaomi ohne eSIM, Android Auto oder einet Kompatibilität von WearOS-Uhren arrangiert werden.
Einschränkungen bei den LTE- und 5G-Frequenzen gibt es aber nicht, sodass ein Xiaomi 17 Ultra auch im deutschsprachigen Raum problemlos mit den Mobilfunknetzen kompatibel ist.
Quelle(n)
Test zum Xiaomi 17 Ultra
















