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Zahl der DDoS-Attacken im DACH-Raum rückläufig, heftigere Angriffe erwartet

Zahl der DDoS-Attacken im DACH-Raum rückläufig, heftigere Angriffe erwartet (Symbolfoto)
Zahl der DDoS-Attacken im DACH-Raum rückläufig, heftigere Angriffe erwartet (Symbolfoto)
Einem aktuellen Bericht zufolge hat sich die Zahl der DDoS-Attacken in Deutschland, Österreich und der Schweiz im zweiten Quartal des Jahres deutlich reduziert. Dabei wächst die durchschnittliche Stärke der Angriffe weiterhin, woran auch die Adaption neuer Techniken schuld ist.

Wie das Sicherheitsunternehmen Link11 in einer aktuellen Erhebung angibt, sollen von April bis Juni 9.325 DDoS-Angriffe gegen Ziele im deutschsprachigen Raum (DACH) durchgeführt worden sein - durchschnittlich somit 102 Attacken pro Tag. Gegenüber dem ersten Quartal entspricht dies einem Rückgang um 70 Prozent. DDoS-Attacken führen im Erfolgsfall zu einem Ausfall der angegriffenen Ziele, da deren Server durch zahlreiche gleichzeitige Anfragen überlastet werden.

Dabei fanden im zweiten Quartal mehrere großvolumige Angriffe statt, wodurch das durchschnittliche, für DDoS-Attacken aufgebrachte Datenübertragungsvolumen auf 3,3 Gbps stieg. 25 Angriffe wurden dabei von Link11 als sogenannte Hyper-Attacken klassifiziert und wiesen ein Volumen von über 80 Gbps auf - und waren dementsprechend schwer abzuwehren.

Um die Effizienz von Angriffen zu erhöhen, bedienen sich Angreifer dabei zunehmend Techniken wie dem Memchaching. Den Sicherheitsexperten zufolge sind zehntausende Server für solche Attacken anfällig, wodurch in Zukunft Attacken mit noch wesentlichen höheren Angriffsvolumen vorstellbar sind.

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Autor: Silvio Werner,  6.08.2018 (Update:  6.08.2018)
Silvio Werner
Silvio Werner - Editor
Als stolzer Digital Native mag ich Zahlen und liebe Technik. Ein Chemiestudium endete zwar nicht erfolgreich, entfesselte dafür aber das Interesse an Testmethodiken und naturwissenschaftlichen Zusammenhängen, deren anwendernahe Vermittlung für mich im Fokus steht. Als Ausgleich dienen mir Laufen und Trekken.