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Polizei nimmt Webstresser hoch, den weltgrößten DDoS-Service gegen Bezahlung

Polizei nimmt Webstresser hoch, den weltgrößten DDoS-Service gegen Bezahlung
Polizei nimmt Webstresser hoch, den weltgrößten DDoS-Service gegen Bezahlung
Über die Seite webstresser.org konnte man denial-of-service-Attacken für fast lächerliche 15 US-Dollar „buchen“. Laut Europol hat man nun international die Server hochgenommen und Betreiber verhaftet und damit den „weltgrößten Marktplatz“ für den Verkauf von DDoS-Attacken unschädlich gemacht.
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Laut Europol sind am 24. April 2018 die Administratoren des DDoS-Marktplatzes webstresser.org verhaftet worden. Die Verhaftungen erfolgten im Rahmen der „Operation Power Off“, einer langwierigen Ermittlungsarbeit, bei der holländische und britische Behörden, mit der Unterstützung von Europol und den jeweiligen nationalen Behörden, zusammengearbeitet haben.

Die Betreiber wurden überall auf der Welt dingfest gemacht, Verhaftungen fanden in der UK, in Kroatien, Kanada und Serbien statt. Auch gegen die Top-Nutzer soll vorgegangen worden sein. Diese befanden sich in Europa, aber auch in Australien, Hong Kong und Kanada. Der illegale Service wurde geschlossen und dessen Infrastruktur in den Niederlanden, Deutschland und der USA beschlagnahmt.

Ermittler gehen davon aus, dass der Marktplatz über 136.000 registrierte User hatte, angeblich konnte man ein Abo bereits gegen eine Monatsgebühr von rund 15 US-Dollar abschließen. Über die letzten drei Jahre soll der Anbieter für 3 bis 6 Millionen Attacken verantwortlich sein. Vereinfacht gesagt, steuert der Angreifer bei einer DDoS-Attacke eine Vielzahl an Geräten aus der Ferne, um eine bestimmte Webseite durch enormen Traffic zu überlasten und lahmzulegen. Durch das Bezahlangebot konnte quasi jede Person auch ohne technische Kenntnisse eine Webseite sabotieren. 

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Die Webseite (Screenshot) mit Hinweis
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Quelle(n)

Europol (Bild & Inhalt)

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Christian Hintze
Christian Hintze - Managing Editor - 1633 Artikel auf Notebookcheck veröffentlicht seit 2016
Ein C64 markierte meinen Einstieg in die Welt der PCs. Mein Schülerpraktikum verbrachte ich in der Reparaturabteilung eines Computerladens, zum Abschluss durfte ich mir aus “Werkstattresten” einen 486er PC selbst zusammenbauen. Folglich begann ich später ein Informatikstudium an der Humboldt-Uni in Berlin, Psychologie kam hinzu. Nach meiner ersten Arbeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Uni ging ich für ein Jahr nach London und arbeitete für Sega an der Qualitätssicherung von Computerspielübersetzungen, u.a. an Spielen wie Sonic & All-Stars Racing Transformed oder Company of Heroes. Seit 2017 schreibe ich für Notebookcheck.
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Autor: Christian Hintze, 26.04.2018 (Update: 26.04.2018)