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ZimaOS 1.6.0 ist da: Mehr Kontrolle, besseres Speicher-Handling – aber ein Haken bleibt

ZimaCube 2 vor einem Monitor mit der ZimaOS-Webseite
ZimaCube 2 vor einem Monitor mit der ZimaOS-Webseite
Mit ZimaOS 1.6.0 legt Hersteller IceWhale nach und liefert ein Update, das vor allem bei Anpassung und Speicherverwaltung ansetzt. Neue RAID-Optionen, USB-Management und mehr Kontrolle über das System sollen Home-Server flexibler machen. Doch trotz technischer Fortschritte bleibt ein Thema im Raum: die schrittweise Abkehr vom reinen Open-Source-Ansatz.

Hardware-Ökosystem: ZimaCube, ZimaBoard und mehr

Der Hersteller IceWhale hat beliebte Homeserver- und NAS-Produkte wie das ZimaBoard 2 (€457 auf Amazon), das ZimaBlade oder den ZimaCube entwickelt. Wir testen zum aktuellen Zeitpunkt übrigens gerade den ZimaCube 2. Und obwohl sich auf allen diesen Produkten quasi jedes X86-Betriebssystem installieren lässt, werden sie zunächst standardmäßig entweder mit CasaOS oder ZimaOS ausgeliefert.

CasaOS vs. ZimaOS: Open Source trifft auf proprietäre Features

Beide OS stammen vom gleichen Hersteller, aber während CasaOS komplett Open Source gehalten wird, hat IceWhale mit ZimaOS das Konzept noch deutlich poliert und mit mehr Funktionen versehen, behält sich aber die Rechte daran vor.

Im letzten Jahr kam dann für viele begeisterte Community-Mitglieder der Paukenschlag: ZimaOS soll ab Juni 2026 und ab der Version 1.5.0 in der Plus-Variante zur Bezahlversion werden. IceWhale ruderte ein wenig zurück, alle Geräte die vor diesem Zeitpunkt gekauft wurden, können weiterhin kostenlos mit ZimaOS betrieben werden und sogar kostenlos auf aktuelle Versionen updaten, ein Dank an die engagierte Community. Zudem gibt es auch zukünftig eine kostenfreie CE-Edition von ZimaOS, die jedoch im Funktionsumfang eingeschränkt sein soll.

Mehr Customizing: Oberfläche und Geräte frei anpassbar

Jetzt hievt IceWhal ZimaOS auf die Version 1.6.0 und hat das OS nicht nur noch stabiler gemacht, sondern auch um weitere Funktionen bereichert. Im Zentrum steht Customization, also die individuellen Anpassungsmöglichkeiten. So kann die Anzeige für Speicher-Geräte angepasst, Gerätebilder und das Login-Wallpaper können frei gewählt werden.

Speicher-Upgrade: RAID-Management und USB-Support erweitert

Dann wurde eine Verwaltung von USB-Speichergeräten hinzugefügt, RAID-Metadaten können jetzt gespeichert und wieder hergestellt werden, inklusive Mounten des Original-Arrays. Viele weitere Anzeigen wurden um Details erweitert, beispielsweise das Optionsmenü oder die Netzwerkkarteninfos.

Wir werden ZimaOS 1.6.0 sicher bald ausprobieren, denn wir packen gerade den ZimaCube 2 aus. Bald geht es ans Testen.

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> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2026-04 > ZimaOS 1.6.0 ist da: Mehr Kontrolle, besseres Speicher-Handling – aber ein Haken bleibt
Autor: Christian Hintze, 20.04.2026 (Update: 20.04.2026)