Zu heiß zum Testen: Wie gut kühlt das Vivo X Fold6?

Der Dimensity 9500 gehört zu den leistungsstärksten Smartphone-Prozessoren seiner Generation und sorgt im Vivo X Fold6 für reichlich Rechenpower. Im Alltag gibt es entsprechend wenig Anlass zur Kritik: Apps starten schnell, Multitasking funktioniert flüssig und auch anspruchsvolle Anwendungen bringen das Foldable nicht aus der Ruhe. Doch unter längerer Volllast zeigt sich, dass die hohe Leistung ihren Preis hat.
In unseren Tests wird das X Fold6 sehr warm und erreicht Oberflächentemperaturen von bis zu 46,9 °C. Doch auch intern geht es heiß her: Die 3DMark-Stresstests konnten wir deshalb nicht einmal vollständig durchführen, das Gerät brach die Prüfungen aufgrund der hohen Temperaturen ab. Das ist bemerkenswert, denn gerade ein High-End-Foldable sollte seine Leistung zumindest über einen gewissen Zeitraum stabil abrufen können.
Um die Auswirkungen der Erwärmung trotzdem zu bestimmen, haben wir Geekbench 6.7 zunächst aus dem kalten Zustand ausgeführt. Dabei erreichte das X Fold6 3.181 Punkte im Single-Core- und 9.511 Punkte im Multi-Core-Test. Nach 15 Minuten Dauerlast blieben noch 2.959 beziehungsweise 8.974 Punkte übrig. Damit verliert das Smartphone rund sieben beziehungsweise sechs Prozent seiner ursprünglichen Leistung.
Das klingt zunächst nach einer deutlichen Drosselung, fällt im Alltag allerdings kaum auf. Selbst nach längerer Belastung bleibt das X Fold6 schnell und reaktionsfreudig. Für Spieler und Nutzer, die das Foldable über längere Zeit maximal fordern, ist die Wärmeentwicklung dennoch ein Kritikpunkt.
Das Vivo X Fold6 (hier bei Trading Shenzhen kaufen) zeigt damit zwei Gesichter: Der Dimensity 9500 liefert enorme Leistung, die Kühlung kann dieses Niveau unter Dauerlast aber nicht uneingeschränkt halten. Für ein normales Nutzen ist das kein großes Problem. Wer allerdings regelmäßig lange Gaming-Sessions oder andere rechenintensive Aufgaben plant, sollte die hohe Wärmeentwicklung im Hinterkopf behalten.





