Vivo X Fold6: Starkes Foldable mit kleinen Schwächen

Das Vivo X Fold6 ist ein hochwertiges Foldable, das optisch wie haptisch überzeugt und gut in der Hand liegt. Gegenüber dem Vorgänger ist es allerdings schwerer geworden. Die Displayfalte bleibt sichtbar und fühlbar, stört im Alltag aber kaum. Mit IP59 ist das Gerät zudem gut gegen Wasser und Staub geschützt. Beim Speicher stehen bis zu 1 TB zur Verfügung. Wie umfangreich die globale Version angeboten wird und wie lange sie mit Updates versorgt wird, bleibt abzuwarten.
Bei der Kommunikation liefert das X Fold6 eine gute Sprachqualität, während die Geräuschunterdrückung noch Luft nach oben lässt. Die chinesische Variante verzichtet zudem auf 6-GHz-WLAN und eSIM. Wi-Fi 7 sorgt dennoch für hohe Übertragungsraten. Enttäuschend ist dagegen der USB-Anschluss: Trotz der Angabe USB 3.2 Gen. 2 erreicht das Foldable im Kopiertest nur rund 350 MB/s.
Die Kameraausstattung gehört zu den Stärken. Der neue 200-Megapixel-Hauptsensor liefert gute Aufnahmen, auch der optische Zoom überzeugt. Bei hohen Zoomstufen hilft KI, produziert dabei allerdings teilweise künstlich wirkende Bilder. Der Ultraweitwinkel fällt gegenüber den anderen Kameras etwas ab, bleibt aber auf gutem Niveau.
Die Displays bieten 120 Hz und sind dank hochfrequentem PWM-Dimming vergleichsweise augenfreundlich. Die versprochenen 5.000 cd/m² erreichen sie im Test jedoch nicht. Im Freien bleibt das Fold6 trotzdem gut ablesbar. Kritisch fällt das Grundflimmern mit nur 90 Hz auf.
Der Dimensity 9500 liefert viel Leistung, wird unter Dauerlast allerdings sehr heiß. Nach 15 Minuten sinkt die Leistung um rund sechs bis sieben Prozent, während 3DMark-Stresstests sogar abgebrochen werden. Im Alltag ist die Drosselung kaum spürbar. Zusammen mit dem starken 7.000-mAh-Akku liefert das Vivo X Fold6 (hier bei Trading Shenzhen kaufen) dennoch ein ausgesprochen leistungsfähiges Gesamtpaket.










