Olight hat im Rahmen seiner New-York-Keynote die neue EDC-Taschenlampen-Serie Arkpro vorgestellt. Sie stellt die Nachfolge für die Arkfeld-Serie dar. Es bleibt bei dem alten Formfaktor und dem Drehregler zum Auswählen der Lichtquellen. Im Drehregler sind versteckte LEDs untergebrach, die den Status der Taschenlampe anzeigen. Es gibt jetzt auch einen Status, der eine Sperre der Taschenlampe anzeigt.
Im neuen Design findet sich eine Spotlight-Lichtquelle auf der rechten Seite, die bis zu 205 Meter weit reichen kann. Im Vergleich zur Arkfeld Pro ist das laut Olight eine Verdoppelung. Im zentralen Bereich findet sich ein Flutlicht, das vor allem für den Nahbereich geeignet ist, da es keinen allzu zentralen Hotspot mehr gibt.
Beide Modi gibt es mit fünf Lichtstufen bis maximal 1.500 Lumen.
Ein UV-Licht findet sich auf der dritten Position und soll nun ein saubereres Licht bieten.
Dazu kommt ein grüner Laserpointer, der über einen eigenen seitlichen Schalter aktiviert wird und zwei Stufen bietet. Das erlaubt ein direktes Aktivieren. Der seitliche Schalter ermöglicht auch eine einfachere Bedienung des Lasers in Verbindung mit den anderen Lichtquellen. Das konnte schon die Arkfeld Pro, laut Olight gab es aber Probleme bei der Bedienbarkeit. Viele wussten nicht, dass die Arkfeld Pro dies kann, so Olight.
Beim Laden gibt es eine große Veränderung. Die Arkpro wird per USB Typ C geladen. Der Anschluss findet sich an der Seite und ist über eine Klappe verdeckt, die aussieht, als würde sie aus festem Material bestehen, ähnlich den Oclip-Leuchten. Der Magnetanschluss MCC bleibt aber weiterhin erhalten und befindet sich auf der gegenüberliegenden Seite des Kopfes. Ein MCC-Kabel liegt bei. Sollte aber das MCC-Kabel vergessen werden, lässt sich einfach der USB-C-Port nutzen. Das Konzept ist von der IWA-Vorstellung in Nürnberg bekannt, als Olight die recht große Javelot Turbo 2 erstmals ankündigte.
Die Taschenlampe wiegt laut Olight 115 Gramm und ist 16 mm flach. Wie gehabt kann auch der Akku nicht getauscht werden, bietet nun aber 2.000 mAh (vermutlich 7,4 Wh). Das sollen 33 Prozent mehr sein, als die Kapazität der Arkfeld Pro Lite, wie man angab.
Bei 30 Minuten mittlerer Flutlichtnutzung pro Tag, soll die Taschenlampe so 26 Tage nutzbar sein.
Die Taschenlampe wird es wie üblich in mehreren Farben geben. Olight hat aber auch eine Phantom-Squadron-Edition. Der Aluminiumblock hat eine besondere und erfühlbare Verzierung bekommen.
Derzeit sind nur US-Preise bekannt. Olight hat für die Farben Grün, Orange und Schwarz einen Preis von rund 100 US-Dollar (netto) angegeben. Die Modelle mit verziertem Gehäuse kosten rund 110 US-Dollar.
Zusätzlich bringt Olight eine leistungsstärkere Arkpro Ultra auf den Markt (130 US-Dollar), die laut Olight erstmals eine eigens entwickelte LED nutzt. Dazu komme eine Lite-Version für rund 80 US-Dollar. Der Lite-Version fehlt vor allem das Spotlight und der Laser. Dafür hat sie ein rotes Licht. Die genauen Unterschiede sind auf der Vergleichsseite von Olight USA zu sehen. Die deutsche Webseite wurde noch nicht angepasst.
In den USA soll die reguläre Arkpro zum 15. September 2025 erscheinen. Die Ultra wird im Laufe des Jahres folgen.
Nachtrag vom 29. August: Wie uns Olight auf Nachfrage mitteilte, ist auch für den deutschen und damit wohl den europäischen Markt die Lieferbarkeit für den 15. September vorgesehen.





















