Test Dell Latitude E6410 Notebook
Schneller arbeiten. Vor uns steht ein Vertreter der hochwertigen „Mainstream“-Reihe der Latitude Business Notebooks von Dell. Ausgestattet mit leistungsstarken Komponenten (Core i7, SSD) empfiehlt sich der 14-Zoll Laptop für den ambitionierten Business-User mit Mobilitätsbedarf.
Bereits der Vorgänger der aktuellen Modellreihe, das Latitude E6400, konnte bei unseren Tests über weite Strecken überzeugen. In vielen Punkten gleicht das Gerät dem Precision M2400, das allerdings über eine deutlich stärkere Grafikeinheit verfügt. Während die Workstation-Variante des 14-Zöllers bisweilen nahezu unverändert erhältlich ist, bietet Dell seit kurzem seine Business-Allrounder in einer aktualisierten Form (E6x10) an.
Beim Gehäuse hat sich zwar auf den ersten Blick nicht wirklich etwas getan, im Inneren setzt man aber auf aktuellste Komponenten, in diesem Fall vom Branchen-Primus Intel. Für entsprechend Dampf unter der Haube sorgt etwa die Core i7-620M CPU in unserem Testgerät. Dank dem Built-to-order Prinzip von Dell sind natürlich auch schwächere, und damit günstigere Versionen verfügbar. Konfiguriert wird wahlweise über den Online-Shop oder per Telefon, vereinzelt findet man auch vorgefertigte Pakete bei diversen Shops.
Wir testeten ein für den UK-Markt bestimmtes Gerät, das zwar bei der Tastenbelegung einige länderspezifische Eigenheiten aufweist, ansonsten allerdings problemlos vergleichbar mit Modellen für andere Länder ist, sofern die Ausstattung entsprechend übereinstimmt.
Abgesehen von ausstattungsbedingten Unterschieden (Fingerprint Reader), sieht man sich beim vorliegenden Latitude E6410 demselben Gehäuse gegenüber, wie etwa beim älteren E6400. Demzufolge erbt die aktuelle Ausgabe auch alle Stärken und Schwächen des doch schon seit langem verfügbaren Gehäuses.
Herausragendes Pro-Argument ist definitiv die erstklassige gebotene Gehäusestabilität. Oberflächenwirksam findet man ausschließlich Metallbauteile, die auch die Haptik des Notebooks aufwerten. Ein Blick ins Innere des Laptops, was übrigens nur durch das Lösen einer einzigen Schraube an der Unterseite der Baseunit schnell und einfach möglich ist (der abnehmbare Deckel gewährt Zugang zu allen Komponenten), zeigt auch bei den üblicherweise Unsichtbaren Bauteilen den Einsatz wertiger Materialien und Metall-Legierungen. Dell spricht in diesem Zusammenhang vom „Tri-Metal casing“.
Im Test der punktuellen Druckausübung gibt sich das E6410 wenig beeindruckt. Nur unter ungewöhnlich hoher Belastung lassen sich stellenweise minimale, irrelevante Verformungen provozieren. Besonders vorbildlich schneidet etwa der Bildschirm ab, der trotz seiner schlanken Ausführung von nur knapp acht Millimetern unter Druck keinerlei Bildveränderungen am Display zulässt. Diesbezüglich darf man auch die eingesetzten Scharniere lobenswert erwähnen, die aus einem soliden Stück Metall gearbeitet wurden, und den Bildschirm stets mit gut dosierter Kraft in Position halten.
Eventuell noch ein paar Wörter zum Design des Laptops: Das Latitude E6410 versucht mit schlichten geradlinigen Formen zu Punkten und setzt dabei großzügig auf eine mattschwarze Lackierung. Im zugeklappten Zustand sorgt allerdings die silbern lackierte Oberfläche, die die Struktur von gebürstetem Metall imitiert, für einen gewissen optischen Reiz. Gut gefallen auch die silbernen Scharniere und die silbern-graue Akzentuierung des Akkus über die Rückkante bis an Unterseite des Notebooks.
Alternativ zu unserer „Silver Back Cover“ Version steht auch ein Blaues und Rotes Cover zur Verfügung. Dieses kostet jeweils 25 Euro Aufpreis.
Bleiben die zuvor möglicherweise etwas voreilig angesprochenen Schwächen des Gehäuses. Nun, einziger Kritikpunkt bleibt der Meinung des Testers zufolge die Geräuschkulisse beim Hantieren mit dem Notebook. Nein, keine Sorge, abgesehen vom minimal verrückbaren Akku sitzt alles fest beim Gehäuse, dennoch kann es beim Abstellen des Laptops auf einer festen Oberfläche zu minimalen Klappergeräuschen kommen, die wohl in erster Linie durch die Tastatur verursacht werden.
Konnektivität
Vergleicht man das vorliegende Testsample mit dem im November 2008 getesteten Latitude E6400, so stellt man etwas überrascht fest, dass sich hinsichtlich Umfang und Art der gebotenen Ports eigentlich nichts getan hat. Ob dies nun eher positiv oder weniger erfreulich zu werten ist, hängt von den individuellen Anforderungen jedes Users ab, insgesamt können wir dem Latitude E6410 allerdings wiederholt ein gutes Zeugnis ausstellen.
Maßgeblich zu diesem Urteil trägt etwa die Positionierung der einzelnen Ports bei. Dell nutzt das hintere Drittel der Seitenkanten sowie die Rückseite (trotz des mittig platzierten Akkus)konsequent für die Anordnung der verbauten Schnittstellen. Dabei wird nochmals unterschieden zwischen überwiegend dauerhaft genutzten Schnittstellen (LAN, Displayport, Netzanschluss) die allesamt an der Rückseite Platz finden und damit die Arbeitsfläche neben dem Notebook nicht beeinträchtigen. Die übrigen Schnittstellen (VGA, 3xUSB, eSATA, Firewire und Audio) findet man gut einsehbar und aufgeteilt an den Seitenkanten.
Über diese Ausstattung hinaus, verfügt das Dell Latitude E6410 noch über einige weitere typische Business-Features. Zu nennen wäre hier beispielsweise der Docking Port an der Unterseite des Gehäuses. Kompatibel sind Docking-Lösungen der E-Family, beginnend vom E-Legacy Extender (56,90 Euro) über das E-Port bis hin zum E-Port Plus (177,90 Euro). Dieses bietet unter anderen zwei DVI- und zwei Display Ports. Dell gibt bei der maximal möglichen Auflösung für externe Geräte über die digitale Schnittstelle des E6410 2560x1600 Pixel (32bpp/60Hz) an.
Erweiterungsmöglichkeiten direkt am Gerät bietet das E6410 in Form eines Media Card Readers (SD, MMC,SDHC, SDHS, minSD, microSD), eines 54mm PC Card bzw. ExpressCard Slots an der rechten Gehäuseseite (entweder/oder - Auswahl bei Konfiguration) sowie dem modularen Laufwerksschacht. Hier kann man das Notebook wahlweise mit unterschiedlichen optischen Laufwerken (DVD, +/-RW, BD-RE) bestücken. Möglich ist natürlich auch der Einsatz eines Zusatzakkus. Versehen mit einer entsprechenden Blende (Travel Lite Module), kann auch einfach nur Gewicht gespart werden.
Ein HDD-Adapter, der unter anderem attraktive SSD-HDD Kombinationen ermöglichen würde, wird leider nicht angeboten.
Kommunikation
Kaum Wünsche lässt das Latitude E6410 auch bei der Ausstattung hinsichtlich Kommunikation offen. Verfügbar sind verschiedenste WLAN Module, etwa von Intel oder von Dell selbst. In unserem Testexemplar war etwa ein Intel Centrino Ultimate-N 6300 Modul verbaut, das die Standards 802.11a/b/g/n unterstützt.
Kabelgebunden sorgt ein Intel 82577 Gigabit Ethernet Controller für eine entsprechend flotte Anbindung an ihr Heim- oder Firmennetzwerk. Optional steht außerdem ein immer seltener werdenderes V.92 Modem zur Auswahl. Bei unserem Testgerät war dies nicht verbaut und der entsprechende RJ-11 Port mit einer Blende verschlossen.
Damit aber nicht genug. Bei der Konfiguration des Laptops kann auch Bluetooth (v3.0) mit geordert werden, ist aber meist schon ab Werk verbaut. Anders sieht es hinsichtlich mobilem Breitband Internet aus, das laut Datenblatt zwar für das E6410 verfügbar ist (Dell Wireless 5620 (EVDO+HSPA+AGPS) bzw. Dell Wireless 5540 (HSPA+AGPS)), im Online-Shop allerdings nicht angeführt wird. Bei Bedarf sollte eine Konfiguration per Telefon Abhilfe schaffen.
Eher für die Kunden in den Vereinigten Statten interessant ist die Ausstattungsmöglichkeit mit WiMax 802.16e.
Sicherheit
Das Latitude E6410 verfügt über eine Reihe an Sicherheitsfeatures, die das Notebook speziell für professionelle User und Großkunden interessant macht. Eher selten anzutreffen ist hier etwa der Smartcard Reader. Unterstützt wird auch das kontaktlose Lesen einer Smartcard, wobei die entsprechende Zone rechts neben dem Touchpad auch entsprechend markiert ist.
Optional geordert werden kann ein Fingerprint Reader. Den FIPS Reader mit erhöhtem Sicherheitsstandard gibt es allerdings lt. Dell nur für das E6510. Zur hardwareseitigen Standardausstattung gehört auch das Trusted Platform Module (TPM) sowie eine Kensington Schloss.
Zum Punkt Sicherheit zählen natürlich auch Garantie und Gewährleistung. Basis ist bei den Dell Businessnotebooks drei Jahre Vor-Ort-Service am nächsten Arbeitstag. Zwar sind hier auch Upgrades bezüglich Serviceumfang möglich, die Garantiedauer ist nach den Angaben im Shop zufolge allerdings mit 3 Jahren begrenzt. Zusätzlich können diverses Services wie Datenwiederherstellung, Datenvernichtung, Akku-Service und ein Unfallschutz unterschiedlichster Varianten bis zu 3 Jahre geordert werden.
Tastatur
Grundsätzlich findet man im Latitude E6410 dieselbe Tastatureinheit wie im Vorgänger E6400 wieder. Allerdings zeigte unser UK-Testgerät die zu erwartenden Abweichungen bei der Belegung einiger Tasten. Ordert man etwa aus Deutschland, erhält man natürlich das hier übliche Layout. Allen Modellen gemein ist fortan die beleuchtete Tastatur, die sich speziell beim Arbeiten in ungünstigen Lichtverhältnissen positiv bemerkbar macht.
Die Tastengröße fällt nach wie vor sehr großzügig aus, wobei man sich an wohl dimensionierten Shift-, Alt-, und Steuerung-Tasten erfreuen darf. Angenehm zu bedienen sind auch die Pfeiltasten, die etwas aus dem übrigen Tastenfeld abgesetzt sind und eine normale Tastengröße aufweisen.
Das Tippen auf der Tastatur klappt schnell ohne eine auffällige Fehlerquote. Gefallen fanden wir vor allem an dem deutlichen Druckpunkt, dem gut dimensionierten Hubweg sowie der angenehmen Geräuschkulisse, selbst bei etwas energischerem Anschlag.
Touchpad
Für den mobilen Mausersatz integriert Dell gleich zwei Eingabemöglichkeiten. Zum einen findet man ein Touchpad das sich durch seine besonders gleitfreudige Oberfläche und ein sehr gutes Ansprechverhalten auszeichnet und außerdem bietet das Latitude auch noch einen Trackstick, der ein Navigieren ohne nachzusetzen ermöglicht und so bei bestimmten Anwendungen doch klar im Vorteil wäre.
In der praktischen Verwendung vermochte uns der Trackpoint allerdings nicht vollends zu überzeugen. Die Struktur des Tracksticks kann ein Abrutschen des Fingers nicht verhindern, was letztlich das besagte nachsetzen auch hier notwendig macht. Wohl hängt damit auch ein nicht so überzeugendes Ansprechverhalten desselbigen zusammen.
Dell Latitude ON
Wie verschiedenste Systeme anderer Hersteller, soll auch Dell Latitude/Always ON einen rascheren Zugang zu diversen Daten und Funktionen bieten, als dies durch das Hochfahren des gesamten Systems möglich wäre. Bei trägen Systemen erscheint dies durchaus sinnvoll, wie sieht dies allerdings bei einer entsprechend leistungsstarken Konfiguration wie beim vorliegenden E6410 aus?
Unsere Stoppuhr misst rund 20 Sekunden bis das Login-Fenster beim Start mit Dell Always on erscheint. Mit der Eingabe der Passworts bis zur arbeitstauglichen Oberfläche vergehen dann nochmals ein paar Sekunden.
Nun der Vergleichstest: Startet man das System aus dem Heruntergefahrenen Zustand neu, so vergehen knapp mehr als 30 Sekunden, bevor Windows für weitere Tätigkeiten zur Verfügung steht.
Den Nutzen dieser Funktion stellen wir damit in Frage. Möglicherweise fällt der Geschwindigkeitsvorteil bei langsameren Systemen (HDD) größer aus, bei Ausstattung mit einer SSD ist man jedoch mit dem Booten des Betriebssystems deutlich besser dran, hat man hier nach dem Start auch alle Optionen zur Verfügung, wohingegen man sich im Always ON Menü mit einfachen Features wie Mail, Internet, Musik,… begnügen muss.
Nach wie vor bietet Dell für sein 14-Zoll Latitude zwei verschiedene Displayvarianten an. Zur Wahl stehen zwei 16:10 Panels mit einer Auflösung von 1280x800 bzw. 1440x900 Pixel. Bei beiden Modellen handelt es sich um LED-Panels mit einer matten Displayoberfläche. Das höher aufgelöste WXGA+ Display lässt sich Dell mit einem Aufpreis von 70 Euro im Onlineshop bezahlen. Professionellen Usern ist schon allein aufgrund des Gewinns an Übersicht am Display (mehr Platz beim Arbeiten mit mehreren Fenstern) eher das WXGA+ Panel zu empfehlen.
Dieses Display war es dann auch, welches sich in unserem Testgerät befand. Im Detail handelte es sich um ein AUO4147-Panel. Die maximal gemessene Helligkeit lag bei guten 274 cd/m² im zentralen Displaybereich. Die niedrigste Helligkeit konnten wir im unteren mittleren Messquadranten beobachten (211 cd/m²), womit das Display hinsichtlich Ausleuchtung nur unterdurchschnittliche 77% erreicht. Sichtbare Abschattungen konnten nicht beobachtet werden.
Kritik muss das eingesetzte Display auch in Punkto Kontrast einstecken. Mit einem vergleichsweise hohen Schwarzwert von 1.7 cd/m² kann das Panel nur ein maximal mögliches Kontrastverhältnis von 161:1 erreichen. Dies ist leider auch mit freiem Auge bei dunklen Bildinhalten zu erkennen, wobei schwarz eher gräulich wirkt.
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Infos Maximal: 274 cd/m²Durchschnitt: 244 cd/m² Ausleuchtung: 77 % Helligkeit Akku: 274 cd/m² Schwarzwert: 1.7 cd/m² Kontrast: 161:1 | |||||||||||||||||||||||||
Bei einem hochwertigen Business-Notebook ist natürlich auch die Qualität der Farbdarstellung ein entscheidendes Kriterium. Daher musste sich das verbaute Panel dem Test mit dem Spyder 3 Kalibrations-Tool stellen.
Der darstellbare Farbraum des WXGA+ Displays fällt durchschnittlich aus. So zeigt etwa das MacBook 2010 einen vergleichbaren Bereich. Im Vergleich zum FullHD Panel (sRGB) im getesteten Latitude E6510 muss sich das Display klar geschlagen geben. Professionelle Bildbearbeiter werden damit wohl nicht glücklich werden, für alle anderen Anwendungen sollte die Qualität der Farbdarstellung allerdings ausreichen.
Bei einem kompakten Office-Notebook ist natürlich auch eine mögliche Außeneinsatztauglichkeit von Interesse. Dank der guten maximalen Helligkeit sowie der matten Displayoberfläche bringt das E6410 bereits zwei wesentliche Voraussetzungen dafür mit. Auch der Praxistest bei Sonnenschein bestätigt dies: Sowohl im Schatten als auch bei direkter Sonneneinstrahlung bietet das Latitude E6410 ein erstklassig, arbeitstaugliches Bild.
Während im horizontalen Blickfeld auch flachere Einsichtwinkel möglich sind, und so durchaus 2-3 Leute nebeneinander Inhalte am Bildschirm verfolgen können, stellen sich im vertikalen Bereich schon bei geringen Abweichungen vom idealen lotrechten Blickwinkel störende Farbveränderungen und vor allem ein zunehmender Kontrastverlust ein. Im mobilen Gebrauch aber auch im stationären Einsatz kann damit hin und wieder ein Korrigieren des Öffnungswinkel notwendig werden.
Wie eingangs bereits angesprochen, ist das Dell Latitude E6410 in einer Reihe an unterschiedlichen Konfigurationen verfügbar. Im Online-Konfigurator sind teils nicht alle möglichen Varianten verfügbar, deshalb muss man sich auch hier bei Bedarf ans Telefon hängen. Laut Datenblatt kann das E6410 mit Intel Core i5 und i7 Arrendale CPUs, also Dual-Core Chips, ausgestattet werden. Stärkste verfügbare CPU ist damit die i7-620M, die auch in unserem Testgerät zum Einsatz kommt.
Bei der Grafikkarte kann man zwischen der auf der Prozessoreinheit integrierten Intel GMA HD und der dezidierten Nvidia NVS 3100M wählen. Während die integrierte Grafiklösung Basisaufgaben, sprich Windows Aero Effekte und Video Videowiedergabe erledigt, kann die NVS 3100M in Punkto 3D Darstellung und bei der Dekodierung von Videomaterial etwas mehr Leistungsreserven bereit stellen.
Dennoch, die Quadro NVS 3100M ist nur eine Einsteigergrafikkarte, die zwar hinsichtlich Treiber auf einen professionellen Einsatz abgestimmt ist und damit für diverse CAD-Anwendungen geprüft wurde, sollte demzufolge aber nicht hinsichtlich ihrer Leistungsfähigkeit überschätzt werden. Hinzu kommt der Strombedarf von bis zu 14W (baugleiche G210M/G310M), der speziell bei mobilem Einsatz des Notebooks kontraproduktiv ist.
Ein Indikator für die Leistungsfähigkeit einer Grafikkarte ist etwa der OpenGL Shading Test im Cinebench R10 Benchmark. Hier erreicht das E6410 in der vorliegenden Ausstattung mit 2087 Punkten ein für diese Ausstattung gutes Ergebnis. Geräte mit NVS 3100M Grafik erreichen vergleichsweise bis zu 3500 Punkte (Lenovo T510), das entspricht einem Plus von 71%.
Wenn auch eher in Richtung Gaming orientiert, gibt auch der 3D Mark von Futuremark Auskunft über das Leistungspotential der eingesetzten Grafikkarte. Mit erreichten 3356 Punkten im 3DMark 2005 ordnet sich das Notebook unter vergleichbar ausgestatteten Modellen ein. Bei den Werten ist auch ein eklatanter Sprung zwischen integrierten Grafikchips und dedizierten Grafiklösungen zu beobachten. Im Vergleich kann die Nvidia NVS 3100M hier abermals mit Ergebnissen bis zu knapp über 7000 Punkten davon ziehen. Dies entspricht einem Plus von über 100%.
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Neben den GPU-lastigen Benchmarks stehen auch eine Reihe von Tests zur Beurteilung der Anwendungsperformance zur Verfügung. Der Cinebench Rendering Test beurteilt etwa die CPU beim Rendern einer Szene unter Zuhilfenahme nur eines Kerns/Threads bzw. mit allen zur Verfügung stehenden Einheiten. Die Core i7-620M CPU reiht sich in der Disziplin Single-Core Rendering erwartungsgemäß weit vorne in der Statistik ein, kann dieser doch dank Intel Turbo Boost einen einzelnen Kern auf bis zu 3.33 GHz übertakten. Selbst leistungsstarken Quad-Cores kann damit das Fürchten gelehrt werden.
Im Multi-Core Test wendet sich dann allerdings das Blatt. Zwar stehen dem i7-620M vier Threads zur Verfügung, allerdings können etwa die aktuellen Intel Clarksfield-Chips mit 8 parallelen Threads hier mit über 10000 Punkten davon ziehen. Dennoch, das Latitude E6410 schlägt sich auch in dieser Disziplin wacker, vor allem in Anbetracht der kompakten Bauform, und erreicht ein respektables Ergebnis von 7450 Punkten.
Eine Hilfestellung zur Beurteilung des Leistungsgleichgewichts der eingesetzten Komponenten liefert beispielsweise der Windows 7 Leistungsindex. Nebst erstklassigen Werten für CPU, RAM und Festplatte wird hier wenig überraschend die Grafiklösung als möglicher Flaschenhals entlarvt.
Letztlich schicken wir das Latitude E6410 noch durch den PCMark Vantage Benchmarktest, der die Gesamtperformance des Systems anhand einer Vielzahl an unterschiedlichen Tests beurteilt. Und siehe da, mit stolzen 9753 Punkten im Gesamtscore setzt sich das Notebook beinahe an die Spitze aller bisher von uns getesteten Notebooks. Lediglich Gaming Boliden wie das Alienware M17x oder das mySN XMG8.c konnten hier geringfügig mehr Punkte erreichen. Spannend: Das Latitude E6410 kann damit auch das überzeugende Lenovo Thinkpad T410s, allerdings mit Core i5-520M CPU (9047 Punkte) und seinen größeren Bruder E6510 (ebenso mit SSD) toppen.
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Der letzte Punkt unserer Leistungsbeurteilung gebührt traditionell dem verbauten Massenspeicher. Beim E6410 ist dieser einer der hauptverantwortlichen Komponenten für das hervorragende Abschneiden bei einzelnen Benchmarktests. Zum Einsatz in unserem Testsample kommt ein Solid State Drive (SSD) von Samsung mit der Bezeichnung PB22-J/PM800. Die SSD im 2.5“-Format besitzt eine Kapazität von 256 Gigabyte und wird allein stehend aktuell zu einem Marktpreis von rund 550 Euro gehandelt. In Anbetracht dessen erscheint der Aufpreis von Dell auf eine flotte 7200rpm/320GB HDD von 580 Euro beinahe fair.
Die allgemeinen Vorteile einer SSD im Vergleich zu einer HDD dürften sich mittlerweile schon herumgesprochen haben. Detaillierte Infos finden Sie in unserem HDD vs. SSD Artikel. Zusammengefasst bietet eine SSD einen lautlosen Betrieb, eine geringere Energieaufnahme, geringere Abwärme, deutlich schnellere Übertragungsraten und Zugriffszeiten im Vergleich zu einer Hdd und ist darüber hinaus auch noch absolut stoßunempfindlich. Nachteil: der hohe Anschaffungspreis von ca. 2-3 Euro pro Gigabyte Kapazität.
Was der Einsatz allerdings bringt, das zeigen eindrucksvoll die Benchmarks des Datenträgers. Leseraten von bis zu über 200MB/s bzw. Schreibraten von bis zu 170 MB/s bei einer Zugriffszeit von 0.3 Millisekunden pulverisieren die Benchmarks von herkömmlichen mechanischen Festplatten um ein vielfaches.
Der User bekommt dies nicht nur beim Kopieren von Dateien zu spüren, alle Wartezeiten bedingt durch Zugriffe auf den Speicher, etwa beim Systemstart, beim Starten von Programmen, bei der Suche nach Dateien oder Mails,… laufen deutlich schneller ab als dies bei einer herkömmlichen Festplatte der Fall wäre. Die subjektiv gefühlte Geschwindigkeit des Notebooks kann dadurch immens profitieren.
Geräuschemissionen
In der Regel kann sich die Wahl besonders leistungsstarker Komponenten in einigen Punkten auch negativ auswirken. Die Geräuschemissionen des Laptops sind hier ein wichtiger Aspekt. Umso überraschter waren wir allerdings, als das Notebook im Idle Betrieb und bei einfacher Office-Last überwiegend lautlos blieb. Hin und wieder setzte sich der Lüfter mit einem immer noch sehr niedrigen Niveau von 32.7 dB(A) in Bewegung und lief für einige Minuten um anschließend wieder für längere Zeit zu verstummen.
Auch eine konsequente Auslastung der Hauptkomponenten im Stresstest erhöhte den Lärmpegel lediglich auf immer noch akzeptable 35.5 dB(A). Die Wiedergabe einer DVD läuft mit 35.4 dB(A) ebenso angenehm leise ab.
Die Überlegung ein etwas wärmeres Gehäuse zu Gunsten einer niedrigeren Lautstärke in Kauf zu nehmen ist zwar grundsätzlich in Ordnung, trifft allerdings beim Dell Latitude E6410 nicht wirklich zu. Im mehrstündigen Idle Betrieb blieb das Gehäuse mit Oberflächentemperaturen knapp unter bzw. über 30°C stets im grünen Bereich.
Erst im Stresstest konnten wir eine maximale Erwärmung des Laptops an der Unterseite der Baseunit von 42.7°C bzw. von 38.1°C im zentralen Tastaturbereich beobachten. Subjektiv wird das Notebook hier schon spürbar warm, allerdings stellt diese Extremsituation einen im Praxisbetrieb kaum antreffbaren Ausnahmezustand dar.
Die CPU erreichte im Stresstest eine Temperatur von maximal 85°C und bleibt damit deutlich unter dem zulässigen Maximalwert. Bei Auslastung beider CPU-Kerne liefen diese mit konstant 2.66 GHz ohne auffällige Throttle-Einbrüche.
Lautsprecher
Dell verbaut im Latitude E6410 zwei Speaker mit einer Leistung von jeweils einem Watt. Zu Gute kommt den beiden Membranen ihre Lage links und rechts der Tastatur, wodurch sie ihre Schallwellen direkt in Richtung Benutzer werfen können.
In Anbetracht der Abmessungen des Gerätes sowie dessen Business-Ausrichtung darf man dem gebotenen Sound durchaus ein positives Zeugnis ausstellen. Natürlich wird eine eklatante Bassschwäche bei der Wiedergabe von Musiktiteln auffällig, dennoch geht der Klang und die maximale Lautstärke in Ordnung. Für dezente Hintergrundbeschallung oder für die Soundkulisse bei Präsentationen und DVD-Wiedergabe reichen die Quäker durchaus aus.
Neben den eingesetzten Komponenten ist die Akkulaufzeit natürlich auch direkt mit dem jeweils verwendeten Akku abhängig. Dell bietet eine ganze Reihe an Akkulösungen für das Latitude E6410 an. Möglich ist etwa die Wahl eines 3-Zellen (37Wh), 6-Zellen (60Wh) und eines 9-Zellen 90Wh Hauptakkus. Darüber hinaus kann das Notebook etwa mit einem Zusatzakku der an der Unterseite des Laptops angedockt wird („Extended battery slice“) mit einer Kapazität von 88Wh erweitert werden. Kostenpunkt: 299 Dollar. Alternativ steht auch ein Akku für den modularen Laufwerksschacht zur Verfügung – 48Wh für 135 Dollar. Beide Optionen findet man aktuell interessanter Weise nur in der US-amerikanischen Ausgabe des Online-Shops.
Rein theoretisch kann das Dell Latitude mit den oben genannten Maßnahmen zum Dauerläufer hochgerüstet werden. Billig ist dies allerdings nicht. Unser Testsample verfügte über den in der Standardkonfiguration vorgesehenen 6-Zellen Akku, der bündig an der Rückseite abschließt. Der 9-Zellen Akku mit einer um 50% erhöhten Kapazität (die Laufzeiten Bewegen sich auch etwa in diesem Bereich) kostet im Shop aktuell 65 Euro Aufpreis, und sollte von mobilen Usern auf jeden Fall in Betracht gezogen werden.
Im Test der maximal zu erwartenden Akkulaufzeit (BatteryEater Readers Test) erreichte das E6410 in unserer Testkonfiguration 325 Minuten, sprich knapp 6.5 Stunden. Das Worst-Case-Szenario, also ein Betrieb unter Last, simuliert mit dem BatteryEater Classic Test, weist dem Laptop 72 Minuten Akkulaufzeit aus.
Im praxisnahen WLAN-Surfbetrieb bei gewähltem Energiesparmodus und geringfügig reduzierter Displayhelligkeit erreichte das Notebook beim Betrachten verschiedenster Websites gespickt mit Flash-Animationen und vereinzelter Video-Wiedergabe eine gute Laufzeit von 262 Minuten, also mehr als 5 Stunden. Etwas enttäuschend fiel allerdings der Test der DVD Wiedergabe aus. Hier konnten nur 115 Minuten beobachtet werden, das reicht gerade einmal für einen nicht all zu langen Hollywood-Streifen.
Bei der Analyse der Leistungsaufnahme des Notebooks wird die bereits bei der Akkulaufzeit erkennbare Kluft zwischen minimaler und maximaler Laufzeit gut ersichtlich. Bei optimalen Einstellungen gönnt sich das Notebook gerade einmal 8.6W (min. Displayhelligkeit, Kommunikationsmodule aus, Energiesparmodus). Im üblichen Office Betrieb liegt die Leistungsaufnahme im Bereich zwischen 12 und 18W.
Unter Auslastung der CPU und des Grafikchips konnten wir eine maximale Leistungsaufnahme von 53.7W beobachten. Das 90W Netzteil kommt damit locker zurecht. Auch die maximale Erwärmung desselbigen geht folglich mit 51.4°C in Ordnung.
Stromverbrauch
| Aus / Standby | |
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Im Grunde hat sich zu dem bestehenden Latitude E6400 nicht viel geändert. Die bestehenden Stärken wurden beibehalten bzw. ausgebaut, die bereits beim Vorgänger angesprochenen Schwächen sind leider geblieben. Die gilt für allem für die angebotenen Displaylösungen. Zwar ermöglicht das von uns getestete WXGA+ Modell einen bedenkenlosen Einsatz im Freien bei allen Witterungsverhältnissen, allerdings kann das dargestellte Bild bei hohen Anforderungen an die Farbqualität nicht überzeugen. Zu niedrig der gebotene Kontrast, zu Blickwinkelabhängig das dargestellte Bild und zu klein der darstellbare Farbraum für den professionellen Foto- und Grafikeinsatz.
Den durchschnittlichen Business-Kunden wird dies weniger stören, erfreut sich dieser an einer brauchbaren Übersicht dank WXGA+ Auflösung und einem durch keinerlei Lichteffekte beeinträchtigten Bild.
Erstklassig fällt die Performance der getesteten Konfiguration mit Intel i7 CPU und Samsung SSD aus. Nicht nur die erreichten Benchmarks sprechen eine eindeutige Sprache, auch die subjektiv gefühlte Arbeitsgeschwindigkeit sucht seines gleichen. Hinzu kommt eine angenehm leise Arbeitsumgebung mit überschaubaren Hitzeabgaben.
Immenser Vorteil des Latitude E6410 sind sicher auch die umfangreichen Individualisierungsmöglichkeiten in vielen Bereichen. Dies gilt, angefangen von der Optik (Wechselcover) über die Ausstattung der Hardwarekomponenten (CPU, GPU, HDD/SSD, RAM) und der Kommunikationsmodule (HSPA, WiMax,…), bis hin zu zahlreichen verfügbaren Akkulösungen. All das hat zwar seinen Preis, bietet aber die Möglichkeit auf ein individuell optimal angepasstes Gerät mit Every-Day-Business-Qualität.
11 Kommentare
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| #11 Re: Test Dell Latitude E6410 Notebook | mx, 03:42 25.09 |
Ist das Display wirklich soviel schlechter als beim Vorgänger (min. 263cd/m²) ?Der Fehler des e6400 nicht mehr in den Performance Modus wechseln zu können lag am Bios und ist nach ein paar Updates zurückgegangen (trotzdem sauge ich meinen Lüfter jetzt 2-3 mal im Jahr sauber).... | |
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| #10 Re: Test Dell Latitude E6410 Notebook | Druusch, 17:56 18.09 |
@Cloude: Hier ein Link aus dem amerikanischen Dell-Shop, wo die Wechselschacht-Akkus sind. Habe ich heute auch zum ersten mal gehört und sofort nachgesucht.http://accessories.us.dell.com/sna/category.aspx?k=modular+bay+battery&_nks=true&c=us&cs=04&l=en&s=bsd&category_id=6348&p=1&x=9&y=16MfGDruusch... | |
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| #9 Re: Test Dell Latitude E6410 Notebook | cloude, 01:02 11.08 |
Hallo liebes Team von Notebookcheck.Im Artikel steht, dass für den E6410 ein Mediabay-Akku verfügbar ist. Soweit ich weiß, gibt es seit der E-Serie als Zusatzakku aber nur noch den großen 12-Zell Sliceakku zum Unterschnallen. Auch konnte ich im amerikanischen Shop keinen Bay Akku finden, wie behauptet wurde. Ich bitte daher um eine gründliche Nachrecherche, um in diesem Punkt Klarheit zu erhalten.Wenn es die Akkus für die Mediabay wirklich noch gibt, wäre ich ja begeistert. Bei den Latitudes der D-Serie war, dass ein sehr praktisches Feature zumal man das DVD-Laufwerk eher selten braucht.Ansonsten schöner Test. Scheinen ja einige Probleme des E6x00 wie das leidige Temperatur und Lüfterproblem beseitigt werden konnten.Viele GrüßeCloude... | |
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| #8 Re: Test Dell Latitude E6410 Notebook | Herbritz, 17:19 05.07 |
Hallo und vielen Dank für diese tollen Tests! Ich überlege in der Tat ob der E6410 das richtige für mich wäre. Verunsichern tut mich allerdings noch folgender Thread - das sog. throttlegate der Vorgängermodelle 6400/6500:http://en.community.dell.com/dell-blogs/b/direct2dell/archive/2009/12/02/dell-on-laptops-and-throttling.aspxIch weiss nicht ob diese Phänomene irgendwo auf dieser Seite bereits Thema waren? Klingt ja teils ziemlich gruslig. Ist es denn nicht zu befürchten dass diese Probleme auch bei den neuen Latitudes Bestand haben, da sich ja in Sachen Gehäuse wenn ich recht verstehe wenig geändert hat?Herbert... | |
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| #7 Re: Test Dell Latitude E6410 Notebook | Klaus Hinum, 08:03 30.06 |
Die Bilddiagonale vergrößert sich nicht, aber durch die höhere Anzahl von darstellbaren Pixeln, kann man auf dem selben Platz mehr Informationen darstellen.... | |
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| #6 Re: Test Dell Latitude E6410 Notebook | Headline, 23:29 29.06 |
Es wurde geschrieben, dass die WXGA+ Auflösung mehr Platz zum arbeiten bietet. Um wie viel cm vergrößert sich denn dann die Bilddiagonale?Verstehe das laut Dell-homepage ebenfalls so, aber warum spricht man dann immer noch von einen 14,1 Zoll Notebook und nicht von einem 15,4 Zoll N.?viele Grüße... | |
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| #5 Re: Test Dell Latitude E6410 Notebook | hugohansen24, 08:03 23.06 |
@ UhweDas kann ich alles nicht bestätigen. Die Scharniere sind völlig "wackelfrei" und machen einen sehr guten Eindruck. Generell wackelt überhaupt nichts bei dem Laptop.Die Handballenauflage knackt überhaupt nicht, gibt nur minimal nach über dem DVD-Laufwerk (wie jeder 14-Zöller der mir bis jetzt untergekommen ist). Der Helligkeitssensor ist an der oberen Kante des Displays positioniert.VGA hab ich noch nicht probiert da ich meinen Monitor über den Displayport angeschlossen hab. Was ich bis jetzt so gehört hab, auch in Foren hat sich eigentlich recht viel getan im Vergleich zum Vorgänger (wobei ich den nie hatte).... | |
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| #4 Re: Test Dell Latitude E6410 Notebook | Uhwe, 12:35 21.06 |
Ich benutze den Vorgänger E6400 beruflich, wenn sich das Gehhäuse nicht geändert hat, würde ich also auch beim E6410 folgende Symptome erwarten, unter denen mein Notebook leidet:Wackelndes Display, da sich die Schrauben der angesprochenen, metallenen Scharniere ständig lösen.Ein lautes Knacken, wenn ich meine Hand auf die rechte Handballenauflage lege.Abblätternde Farbe an den Lautsprecherabdeckungen.Ein deutlich wackelnder Akku.Einen völlig fehlplatzierten Helligkeitssensor, der jedesmal anspricht, wenn man beim Tippen mit der Hand in die Nähe kommt.Sonstiges.Der VGA-Anschluss ist qualitativ deutlich schlechter, als bei meinem alten Gericom-Notebook.Der Rechner friert bein An- und Abdocken regelmäßig ein und stürzt dann ab. An- und Abdocken daher nur noch im Ruhezustand.Sonst ein prima Notebook...... | |
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| #3 Re: Test Dell Latitude E6410 Notebook | welt, 11:49 21.06 |
Ein paar Ergänzungen:- mehr als 3 Jahre Garantie geht, am Telefon, per Nachfrage- sicher, dass das Tastaturrappeln beim hinstellen (oder was auch immer es ist) normal ist, ist mir noch nie aufgefallen und lässt sich auch nicht reproduzieren?- wen das interessiert: der eine usb Anschluss, der beim e6400 auch offline usb Geräte mit Strom versorgt hat, macht dies beim e6410 nicht mehr- es liest sich so, als wäre die beleuchtete Tastatur standard. Soweit ich weiß, ist dem nicht so?- ich finde, die von Dell verbaute SSD so zu empfehlen ist etwas zwiespältig. Die Leistung ist ja höchstens durchschnittlich. Benötigt man zB statt 256 GB doch nur 160 ist man mit einer Intell SSD zu einem geringerem Preis weitaus besser beraten.- HDD Caddy für das DVD Laufwerk gibt es nicht von Dell (oder gibt afaik schon, aber nur für 1,8" HDDs), dafür aber günstig von 3. Anbietern in der Bucht, passt auch normal.- die Windows Leistungsbewertung ist seltsam. Mein i5-540 bekommt 6,8; die (ebenfalls 4GB) RAM aber nur 5,9. Aber der ist wohl allgemein seltsam.. Btw, die NVS3100 bekommt 4,9/5,9.- Geräuschkulisse und Temperatur finde ich auch super. Allerdings bleiben die CPU/GPU Temperaturen auch im Idle (oder nur Surfen et, also leichte Belastung) immer relativ hoch, um die 40-50°C. Mir ist das egal, es scheint auch Leute zu geben, die das stört.Fiepgeräusche höre ich nur, wenn ich mit dem Ohr direkt an die Lüfteröffnung gehe.Ich bin nach 6 Wochen Gebrauch sehr zufrieden mit dem E6410. Klar, ein besserer Display wäre mir auch lieber gewesen, aber scheint es in der Größe (14", 16:10) nicht zu geben. Man gewöhnt sich aber daran, und ich mache teilweise Fotobearbeitung / Grafik daran. Aber da ist man, von ganz ganz wenigen Ausnahmen abgesehen, im Notebooksektor sowieso schwer dran. Im Vergleich schon zu einem „normalen” PVA/IPS TFT ist das alles nur Behelf. Ich kann zweitweise an einem 2010er MBP mit dem WXGA+ Bildschirm arbeiten und bin froh mich selbst für das über 600€ günstigere Latitude entschieden zu haben. ... | |
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| #2 Re: Test Dell Latitude E6410 Notebook | hugohansen24, 09:57 21.06 |
Mit dem CPU-Whine hab ich mich schon vor Jahren abgefunden. Mir ist noch kein Laptop bei so ziemlich allen größeren Marken untergekommen der nicht ab und zu fiept. Ist nun mal blöd und es regt mich auch auf, dass da nichts getan werden kann, aber es ist mir auch zu mühsam etwas dagegen zu unternehmen. Interessanterweise fiept mein E6410 nur im ausbalancierten Modus von Win7. Bei Höchstleistung und bei Dells Modus "erweiterte Akkubetriebsdauer" hört man gar nichts, und das sind die einzigen Akku-Modi die ich benutze. Ich bin sehr zufrieden mit dem E6410, für knapp tausend Euro habe ich den i5-540-Prozessor und die Intel-Grafikkarte genommen, und das ganze mit 3 Jahren vor-Ort-Garantie. Ich würd's jederzeit wieder kaufen, noch ein Tipp: Nehmt euch das blaue Cover, das sieht großartig aus.... | |
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| #1 Re: Test Dell Latitude E6410 Notebook | vuvu, 20:24 20.06 |
Mein E6410 hat ein fürchterliches CPU Whine Problem, ein absoult unerträgliches Geräsuch, dass man noch in 1.5 Meter Entfernung hört. Dell sagt nur: "Pech gehabt, nicht unser Problem, Schuld liegt bei Intel, müssen Sie mit leben". Also Vorsicht als Geschäftskunde ohne Widerrufsrecht. Mit etwas Pech erwirbt man einen Tinitus für 2000 €.... | |
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