Notebookcheck

Test Packard Bell EasyNote TM87 Notebook

Sebastian Jentsch, 15.06.2010

Digital-Chic. Style orientierte Kunden sollen beim 15.6-Zoller auf ihre Kosten kommen. In den Farben Rot, Silber, Schwarz oder Weiß gibt es Intel Core i5, ATI HD5470 und eine Social Network Taste. Der perfekte Begleiter für digitale Nomaden und vernetzte Schüler?

Packard Bell EasyNote TM87-JO-075GE: Intel Core i5-430M und ATI HD 5470
Packard Bell EasyNote TM87-JO-075GE: Intel Core i5-430M und ATI HD 5470

Packard Bell hat einen Auftrag. Die Notebooks des Herstellers sollen farborientierte Kunden ansprechen, denen das Design wichtiger ist als technische Daten. Verchromte Elemente wechseln sich mit Hochglanz-Lack und dezent matten Flächen. Die Produkt-Website spricht von einer „sagenhaften Ausgewogenheit zwischen Mobilität und Funktionalität im klaren digital-chic Stil.“ Wir wissen nicht, was digital-chic ist, aber Mobilität und Funktion können wir beurteilen.

Wer auf das EasyNote TM87-JO-075GE stößt und Interesse hat, der wird entweder von der Optik oder vom Preis (ab 690 Euro) angesprochen. Wir finden in diesem Test heraus, was der 15.6-Zoller hinter der hübschen Fassade trägt. Was hat es mit der Social Network Taste auf sich und was kann der Anwender mit der ATI HD5470 anfangen? Ist die Mobilität wirklich so toll, wie Packard Bell behauptet? Alle Antworten im ausführlichen Testbericht.

Gehäuse

Wie wir testen - Gehäuse

roter, matter Deckel
roter, matter Deckel
festes Scharnier
festes Scharnier
wertige Details
wertige Details

Unser Testgerät besitzt ein rotes Cover sowie eine rote Handauflage. Das Easynote TM gibt es daneben auch in Silber, Schwarz oder Weiß. Die schwarzen Bereiche der Arbeitsumgebung sind bei allen TM-Modellen identisch. Gleiches gilt auch für das geschwungene Wabenmuster (alle Farben).

Das Gehäuse ist stabil und macht durch die matt roten Oberflächen einen wertigen Eindruck. Mit beiden Händen angefasst können wir das Chassis nur ganz leicht verwinden. Die Handballenauflage liegt an jeder Position fest auf. Für das Tastenbett gilt das leider nicht, die rechte Seite über dem optischen Laufwerk gibt leicht nach. Den Displaydeckel können wir nur geringfügig verwinden, seine Stabilität ist für den 15.6-Zoll Formfaktor angemessen. Bei Druck auf die Fläche kann die Hand ein leichtes Nachgeben bewirken. Dabei werden relativ schnell Druckstellen auf dem eingeschalteten Displaypanel sichtbar. Diese sind aber nur sehr schwach ausgeprägt.

Der Deckel ist gegenüber Kratzern auf den ersten Blick unempfindlich. Da es sich aber um eine Lackierung auf Kunststoff handelt, würden wir es nicht auf einen Kratzversuch ankommen lassen. Fingerabdrücke bleiben nicht auf der matten Fläche zurück. Es sei denn, die Finger kommen extrem verschwitzt daher.

Die Scharniere halten den Deckel sicher in Position, es gibt nur ein leichtes Nachwippen. Sie sitzen derart stramm, dass wir zwei Hände zum Öffnen benötigen. Die Scharniere selbst sitzen fest am Gehäuse. Der maximale Aufklappwinkel ist für den Betrieb auf dem Schoß ausreichend. Der Winkel beträgt sehr gute 160 Grad, was einem vollständigen Umklappen des Deckels  sehr nahe kommt.

Die Bodenplatte aus teils dünnem Kunststoff lässt sich an vielen Punkten mit dem Finger eindellen. Die große Öffnung an der Unterseite ist dafür besonders anfällig. Hierunter befinden sich die Aufrüst-Optionen: Festplatte, Arbeitsspeicher und WLAN-Modul.

Ausstattung

Wie wir testen - Gehäuse

Kartenleser SD/MMC/MS/MS Pro/xD
Kartenleser SD/MMC/MS/MS Pro/xD

Zum Anschließen von Drucker, Router, Maus oder externer Festplatte bringt das Packard Bell Easynote TM alle Anschlüsse mit. Fortgeschrittene Benutzer, die eine Festplatte auch per E-SATA oder eine Erweiterungskarte per ExpressCard34 nutzen wollen, werden enttäuscht. Diese Anschlüsse gibt es im selbsternannten Multimedia-Allrounder nicht.

Externe TFTs können an HDMI oder an die analoge VGA-Schnittstelle angeschlossen werden. USB-Steckplätze gibt es nur drei Stück, einer links und zwei rechts. Ihre Position erscheint nicht besonders sinnvoll. Bei Einsatz einer Maus könnten Rechts- wie Linkshänder gleichermaßen benachteiligt werden. USB-Kabel, aber auch HDMI / VGA, behindern den Einsatz der Maus. USB-Ports an der Rückseite oder zumindest an den hinteren Positionen der Seiten hätten dem potentiellen Kabel-Chaos auf dem Schreibtisch entgegen gewirkt. Docking-Stations gibt es für den Easynote TM nicht, allenfalls USB-Port Replikatoren.

Frontseite: CardReader
Frontseite: CardReader
Linke Seite: AC, VGA, Ethernet, HDMI, USB 2.0, Line-Out, Mic
Linke Seite: AC, VGA, Ethernet, HDMI, USB 2.0, Line-Out, Mic
Rückseite: keine Ports
Rückseite: keine Ports
Rechte Seite: 2 x USB 2.0, DVD-Brenner
Rechte Seite: 2 x USB 2.0, DVD-Brenner

Was hat die Social Network Taste über dem Ziffernblock zu bedeuten? Ganz einfach, sie ruft eine Social Networking Anwendung auf. Es handelt sich um ein Tool („Social-Networks“) von CyberLink, das speziell für Packard Bell entwickelt wurde. Ähnlich einem Skype-Fenster haben wir unsere Facebook-, YouTube- und flickr-Accounts (sofern vorhanden) im Miniformat direkt im Sichtfeld. Der Vorteil: Wir müssen nicht mehrere Browser-Fenster offen haben und Packard Bell spendiert sogar eine Hardware-Taste, die „Social-Networks“ öffnet. Ein nettes Tool, das die Vernetzung etwas handlicher macht. Bisher ist es noch nicht als freier Download von CyberLink verfügbar.

WLAN im schnellsten Draft-N Standard unterstützt die Realtek 802.11a/b/g/n Funkkarte (RTL8191SE). Sie enthält aber kein integriertes Bluetooth-Modul. Wer daheim den 15.6-Zoller mit dem Gigabit-Switch verkabeln will, den erwartet mit dem Broadcom NetLink Gigabit Ethernet Adapter die passende Netzwerkarte.

Ruck-Zuck
Ruck-Zuck
richten wir unser
richten wir unser
Facebook-Konto ein
Facebook-Konto ein

Eingabegeräte

Wie wir testen - Eingabegeräte

Tastatur

Die Tasten bieten uns einen deutlichen Druckpunkt aber leider einen  schwammigen Tastenanschlag. Der Anschlag ist nicht nur dort schwammig, wo das Tastenfeld leicht nachfedert (hauptsächlich Ziffernblock), sondern auf der gesamten Fläche. Der Begriff klapperig würde die Tasten nicht korrekt beschreiben. Einerseits hören wir beim Tippen nur ein dumpfes Geräusch und andererseits ist der Druckpunkt knackig.

Packard Bell integriert einen Ziffernblock. Das ist ein Vorteil für Büronutzer. Der Tastenblock erleichtert die Eingabe von Zahlen. Angenehm ist, dass es sich um einen ausgewachsenen Ziffernblock ohne verkleinerte bzw. weggelassene Tasten handelt. Weiterhin positiv: Die Richtungstasten. Diese sind zwar nur halb so groß wie normale Buchstabentasten, aber immerhin durch einen Freiraum von der großen Shift-Taste abgesetzt.

Touchpad

Die Oberfläche des Mausersatzes (Synaptics Multitouch Pad V7.2) ist ebenso glatt wie die Handauflage und bedient sich zügig. Für unseren Geschmack ist die Fläche bereits zu rutschig. Optisch kann sich das ebenerdig in die Handauflage eingelassene Pad sehen lassen. Das Wellenmuster setzt sich fort und wird nur durch zwei Erhebungen haptisch gekennzeichnet.

Die Touch-Fläche besitzt vertikale und horizontale Scrollbars. Die vertikale Scrollbar ist haptisch markiert, eine sehr angenehme Eigenschaft. Das horizontale Rollen muss erst in der Synaptics Software aktiviert werden.

Wer Bildlaufbereiche nicht mag, der kann in die Gestensteuerung einsteigen. Wir können mit zwei aufgelegten Fingern vertikal und horizontal rollen. Klassische Gesten, wie der Zoom mit zwei Fingern, sind auch möglich. Die Tasten klicken leise und haben einen mittleren Druckpunkt. Sie machen einen hochwertigen Eindruck, denn sie geben ein dumpfes, sauberes Klick-Geräusch von sich.

Ziffernblock
Ziffernblock
Pfeiltasten
Pfeiltasten
Touchpad
Touchpad
haptische Scrollbar
haptische Scrollbar

Display

Wie wir testen - Display

Packard Bell hat die Optik des 15.6-Zollers für die Style orientierte Kundschaft aufpoliert. Jetzt müssen wir aber feststellen, dass darüber wohl das Display vergessen wurde. Es ist natürlich eines drin, doch über Low-Budget kommt das nicht entspiegelte Panel (AUO B156XW02 V2) nicht hinaus.

Das LED-TFT löst mit 1.366 x 768 Bildpunkten auf (16:9). Die meisten Nutzer werden mit diesem Quasi-Standard zufrieden sein. Wer viel Übersicht auf seinem Desktop braucht, der wird HD-Ready aber als sehr grobauflösend empfinden.

Das AUO-Panel findet seine erste Schwachstelle im geringen Kontrast von 204:1. Ein Wert bis 200 ist typisch für Office-Notebooks und Netbooks. Das Glare-Type-Panel bessert die geringen Kontraste optisch auf. Dadurch entsteht ein durchaus knackiger Farbeindruck. Um dies zu unterstützen hat der Hersteller einen Desktop-Hintergrund in knallig roten Farbnuancen aufgespielt.

Beim Konsumieren von Fotos, Filmen oder Computerspielen sind die Farben deshalb halbwegs ansprechend. Für Profis der Bildbearbeitung ist das AUO-Panel gänzlich ungeeignet. Die Auflösung ist zu gering, die Blickwinkel sind zu schwach und der Farbraum ist zu klein.

197
cd/m²
191
cd/m²
182
cd/m²
198
cd/m²
196
cd/m²
198
cd/m²
203
cd/m²
201
cd/m²
205
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
Infos
Maximal: 205 cd/m²
Durchschnitt: 196.8 cd/m²
Ausleuchtung: 89 %
Helligkeit Akku: 196 cd/m²
Schwarzwert: 0.96 cd/m²
Kontrast: 204:1

Die Messung der Helligkeit auf dem Bildschirmpanel liefert schwache Ergebnisse. Im Durchschnitt liegt die Luminanz bei nur 197 cd/m². Punktuell misst unser Gossen Mavo-Monitor höchstens 205 cd/m². Die Ausleuchtung ist mit 89 Prozent recht gleichmäßig. In Innenräumen benötigen Nutzer selten eine Luminanz höher 180 cd/m², für den Außeneinsatz wird es aber problematisch.

Außeneinsatz - direkte Sonne
Außeneinsatz - direkte Sonne
Außeneinsatz - indirekte Sonne
Außeneinsatz - indirekte Sonne

Wer seinen Easynote TM mit nach Draußen nimmt und dabei unter Tageslicht oder gar in grellem Sonnenlicht sitzt, der bekommt ein Sicht-Problem. Dem 15.6-Zoller fehlt eine Entspiegelung, die Reflexionen vermindert. Für Office-Notebooks wären matte Panels (Non Glare) passend. Auf Grund der optisch knackigen Farben und dem Multimedia-Anspruch hat sich Packard Bell jedoch für einen reflektierenden Glare Type entschieden. Unter direktem Sonnenlicht haben wir Schwierigkeiten, eine störungsfreie Sitzposition zu finden. Halbwegs passabel können wir ohne direkt einfallende Sonne sehen. Die geringe maximale Helligkeit lässt jedoch das sichtbare Bild verblassen.

Horizontal können wir bis zu 50 Grad von der frontalen Ansicht abweichen, dann erst dunkelt die Anzeige deutlich ab. Vertikal verfälschen Farben schon bei geringster Abweichung ab zirka 10 Grad. Das Bild verblasst zuerst und danach kehren sich die Farben um (Invertieren). Im Dunkelkammer-Foto ist die Invertierung bei vertikaler Abweichung sehr gut erkennbar. Starke Einschränkungen erleben wir daher bei seitlichem Blick von Oben oder Unten. Wenn sich mehrere Personen einen Film oder Fotos ansehen, könnte es Schwierigkeiten geben.

Blickwinkel Packard Bell EasyNote TM87-JO-075GE
Blickwinkel Packard Bell EasyNote TM87-JO-075GE

Packard Bell bestückt seinen Easynote TM mit einem Core i5-430M (2 x 2.26 GHz). Das ist der Standard-Takt. Der reale Takt im Betrieb geht bis auf 2.53 GHz hoch (Intel Turbo-Boost), denn einzelne Kerne des Prozessors werden automatisch übertaktet. Wie hoch Takt ist, das bestimmen die laufenden Anwendungen.

Im Vergleich zu teureren Core i5 Modellen (wie 520M), fehlt dem 430M die Unterstützung für Virtualization Technology for Directed I/O (VT-d), Trusted Execution Technology und AES New Instructions. AES ist zum Beispiel eine Eigenschaft der CPU, die dabei hilft besonders schnell zu Ver- oder Entschlüsseln. Wichtig ist dies zum Beispiel für virtuelle Maschinen (z. B. VMware Workstation 7.1). So gewinnt der Communication Suite Test des PCMark Vantage mit einem i5-520M 70% an Geschwindigkeit.

Systeminfo CPUZ CPU
Systeminfo CPUZ Cache
Systeminfo CPUZ Mainboard
Systeminfo CPUZ RAM
Systeminfo CPUZ RAM SPD
Systeminfo GPUZ
Systeminfo HDTune
Latenzen WLAN on/off
Systeminformationen Packard Bell EasyNote TM87-JO-075GE

Für die Consumer-Zielgruppe des Easynote TM spielen solche Feinheiten sicher keine Rolle. Viel wichtiger ist ein Feature, das Multi-Core-Anwendungen zu Gute kommt: Hyper-Threading. Hierbei werden die beiden physischen Kerne durch zwei virtuelle ergänzt. Anwendungen können also in vier Threads gleichzeitig abgearbeitet werden. Weiterhin sind 4.096 MB DDR3 Arbeitsspeicher an Bord.

Der Stromverbrauch der CPU ist mit einem TDP von 35 Watt recht hoch. Allerdings benötigen die Rechenkerne davon nur 25 Watt. 10 Watt gehen auf das Konto der integrierten Intel HD Graphics und an den integrierten Speicherkontroller.

Cinebench R10 Rendering Single 32Bit
2766
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 32Bit
6424
Cinebench R10 Shading 32Bit
4051
Cinebench R10 Rendering Single CPUs 64Bit
3386 Points
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 64Bit
7738 Points
Cinebench R10 Shading 64Bit
3940 Points
Cinebench R11.5 OpenGL 64Bit
7.54 fps
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
2.04 Points
Hilfe
PC Mark
PCMark Vantage5204 Punkte
Hilfe
5.1
Windows 7 Leistungsindex
Prozessor
Berechnungen pro Sekunde
6.7
Speicher (RAM)
Speichervorgänge pro Sekunde
5.9
Grafik
Desktopleistung für Windows Aero
5.1
Grafik (Spiele)
3D-Business und Gaminggrafikleistung
6.2
Primäre Festplatte
Datentransferrate
5.5

Wie schnell arbeitet es sich mit dem Easynote TM? Die gefühlte Arbeitsgeschwindigkeit ist flott. Nur wenn die Festplatte anderweitig beschäftig ist, kommt es zu deutlichen Verzögerungen. Wir prüfen das Zusammenspiel von CPU, Grafik, Arbeitsspeicher und Festplatte mit dem PCMark Vantage. Sein Gesamt-Score von 5.204 Punkten liegt deutlich über dem Core i3-330M System Acer Aspire 5741G-334G50Mn (4.684 Punkte). Wir vergleichen das Easynote TM mit diesem Laptop, weil es bis auf CPU, HDD und Bluetooth identisch ist (identische Base Unit).

3D Mark
3DMark 038054 Punkte
3DMark 055664 Punkte
3DMark 06
 1280x1024
3744 Punkte
3DMark Vantage1323 Punkte
Hilfe
Hitachi Travelstar 5K500.B HTS545032B9A300
Minimale Transferrate: 33.2 MB/s
Maximale Transferrate: 73.1 MB/s
Durchschnittliche Transferrate: 55.1 MB/s
Zugriffszeit: 18.3 ms
Burst-Rate: 117.5 MB/s
CPU Benutzung: 1 %

Dem System steht eine 5.400 RPM Festplatte von Hitachi zur Seite. Die 320 GByte HDD (HTS545032B9A300) liest mit langsamen 55.1 MB/s im Sequential Read. Dies ist ein unterdurchschnittlicher Wert für eine 2.5-Zoll Notebook HDD. Auf der anderen Seite ist jedoch die Burst Rate überdurchschnittlich: 117.5 MB/s. Die Burst Rate gibt den Durchsatz an, mit dem maximal im HDD Cache bereitgehaltene Daten ausgelesen werden können.

Gaming Performance

Wie wir testen - Leistung

Modern Warfare 2: Medium 26 FPS
Modern Warfare 2: Medium 26 FPS
Left 4 Dead: High 47 FPS
Left 4 Dead: High 47 FPS
Call of Juarez: High 10 FPS
Call of Juarez: High 10 FPS

Ein Spiele-Notebook will Packard Bell aus dem Easynote TM nicht machen. Dies lässt die schwache Hardware gar nicht zu. Die ATI Mobility Radeon HD5470 kann auf 512 MB GDDR3 Videospeicher zugreifen und wird als Einsteiger-Mittelklasse-GPU platziert. Der Speicher taktet mit 800 MHz, der Kern mit 750 MHz. Die GPU beherrscht DirectX-11 Effekte, aber schwache 3.744 Punkte im 3DMark06 machen keine Hoffnung auf aktuelle Games. Wir führen drei Spiele-Tests durch.

Battlefield: Bad Company

Bad Company 2 nimmt keine Rücksicht und zeigt deutlich, wie schwach die HD5470 trotz GDDR3-Speicher ist. Nur 20 FPS sind in der mittleren Einstellung des Shooters möglich (1.366 x 768, Medium, HBAO off, 1xAA, 1xAF). Selbst ein Zurückdrehen der Ansprüche und der Details auf 1.024 x 768 (Min, HBAO off, 1xAA, 1xAF) bringt mit 27 FPS keinen wahren Erfolg. Es kommt immer wieder zu Hängern im Gameplay des Shooters. Ein Toshiba Satellite L550 mit HD5165 (obere Mittelklasse) schafft 44 FPS in der mittleren Einstellung des Shooters (1.280 x 800, Medium, HBAO off, 1xAA, 1xAF).

Modern Warfare 2

Etwas weniger anspruchsvoll ist Infinity Wards Shooter. Bei geringen Details und der Auflösung 800 x 600 (0xAA) sind flüssige 79 FPS möglich. Jetzt mittlere Einstellungen markieren (1.024 x 768, 2xAA, Details Medium). Nun brechen die Frames drastisch ein: 26 FPS. Das Spiel ruckelt in actionreichen Sequenzen.

Left 4 Dead

In 1.024 x 768 und der Detailstufe Hoch rennt der Shooter mit 47 FPS. Die native Auflösung von 1.366 x 768 Pixel ist mit einer Mischung aus hohen und mittleren Details spielbar. 

Die Spieletests zeigen, mit der ATI HD5470 ist nicht viel zu holen. Aktuelle und vor allem anspruchsvolle Games sollten demnach nicht auf der Wunschliste stehen. Ältere Spiele wie Left4Dead können aber in hohen Details gespielt werden.

min. mittelhoch max.
Call of Juarez Benchmark (2006) 10.1fps
Left 4 Dead (2008) 47fps
CoD Modern Warfare 2 (2009) 79.225.9fps
Battlefield: Bad Company 2 (2010) 27.120.3fps

Emissionen

Wie wir testen - Emissionen

Luftauslass
Luftauslass

Geräuschemissionen

Die Lautstärke ist die Paradedisziplin von Packard Bells 15.6-Zoller. Im anspruchslosen Betrieb mit Surfen, Musikhören oder Word läuft der Lüfter in geringen Drehzahlstufen, er geht aber zu keiner Zeit komplett aus. Wir messen im Betrieb ohne konstante Last höchstens 31 dB(A). Die Festplatte ist ebenfalls vorbildlich leise und übersteigt den genannten Pegel nicht.

In unseren drei Test-Spielen drehte das Kühlsystem auf bis zu 35 dB(A) auf. Die Solo-Belastung des Prozessors (Stresstest, alle Kerne 100 Prozent) beansprucht das Kühlaggregat mit 33.1 dB(A) geringer. Die höchste aber immer noch unbedrohliche Lautstärke entwickelt sich mit 35.8 dB(A) im Stresstest (Furmark & Prime95). Die Kühlung dreht konstant. Insgesamt macht die Lüfter-Steuerung einen sehr guten Eindruck auf uns. Die meiste Zeit bleibt der Lüfter dezent im Hintergrund.

Lautstärkediagramm

Idle 30.2 / 30.4 / 30.9 dB(A)
HDD 31 dB(A)
DVD 34.1 / dB(A)
Last 33.1 / 35.8 dB(A)
 
    30 dB
leise
40 dB
deutlich hörbar
50 dB
störend
 
min: , med: , max:     (aus 15 cm gemessen)
Stresstest: CPU max 91 / GPU max 77 Grad Celsius
Stresstest: CPU max 91 / GPU max 77 Grad Celsius

Temperatur

Die Temperaturen können nicht mit den guten Vorgaben der Lautstärke mithalten. Bei gleichzeitiger Last von Prozessor und Grafikkarte messen wir auf der Unterseite in Nachbarschaft zum Luftauslass knapp 50 Grad Celsius. Weil sich Temperaturen höher 40 Grad jetzt auch flächig ausbreiten, ist ein angenehmer Betrieb auf dem Schoß nicht mehr möglich. Die Oberseite wird im Stresstest mit bis zu 46 Grad ebenfalls sehr warm. Der vom Chassis her baugleiche Aspire 5741G heizte sich auf Grund des niedriger taktenden Core i3-330M Prozessors (kein Turbo-Boost) deutlich weniger auf (Unterseite maximal 39 Grad).

Die Ergebnisse aus dem Stresstest dürfen nicht als Referenz für den Normalbetrieb gesehen werden. Wer seinen Social Networks frönt, YouTube Videos schaut und E-Mails schreibt, der braucht sich vor den Temperaturen unter Last nicht zu fürchten. Selbst mit Computerspielen wird obige Abwärme Quote nicht erreicht, denn Stresstest bedeutet CPU + GPU zu 100 Prozent ausgelastet. Im Normalbetrieb mit vielen Idle-Zuständen erwärmt sich die Oberseite nicht über 35 Grad und die Unterseite kommt an 40 Grad nicht heran. Beste Voraussetzungen zum Surfen, Tippen und Chatten.

Obwohl sich der Prozessor im Stresstest auf bis zu 91 Grad Celsius erhitzte (GPU 77 Grad), konnten wir keine thermischen Leistungseinbußen (Throttling) erkennen. Ein direkt im Anschluss laufender 3DMark06 ermittelt dieselben 3DMarks wie ein Test ohne Stresseinfluss: 3.732 3DMarks (CPU 2.564). Die geringe Abweichung ist eine Messtoleranz.

Max. Last
 46.1 °C40.6 °C30 °C 
 44.1 °C43.1 °C30.7 °C 
 39 °C38.9 °C30.6 °C 
Maximal: 46.1 °C
Durchschnitt: 38.1 °C
28.5 °C36.1 °C49.4 °C
29.2 °C40.7 °C45.8 °C
28.5 °C34.5 °C41 °C
Maximal: 49.4 °C
Durchschnitt: 37.1 °C
Netzteil (max.)  52.3 °C | Raumtemperatur 22.1 °C

Lautsprecher

Die Stereo-Lautsprecher befinden sich oberhalb der chromfarbenen Leiste unter einem feinen Lochgitter. Hohe Klangerwartungen erfüllt das Easynote TM nicht. Der Klang liegt auf den Mitten und vernachlässigt besonders die Tiefen sehr stark. Mangels eines Subwoofers gibt es kein Klangvolumen oder Bass. Die Realtek eigenen Soundverbesserungen bekämpfen die größten Schieflagen und machen den Klang für das anspruchslose Ohr relativ ausgewogen. Die Lautstärke ist ausreichend aber nicht besonders hoch.

Externe Boxen am 3.5 mm Soundausgang helfen weiter. Wir testen den Line Out mit zwei Yamaha Boxen (YST-M20SDP). Der vom Notebook anliegende Pegel trägt kein Rauschen. Nach der Hörprobe können der Line-Out als rauschfrei bezeichnet werden.

Akkulaufzeit

Wie wir testen - Akkulaufzeit

DVD-Film: 134 Minuten
DVD-Film: 134 Minuten
Aufladen: 87 Minuten
Aufladen: 87 Minuten

Seit es Netbooks gibt, sind auch die Erwartungen an die Laufzeiten von Standard-Notebooks wie unserem Testgerät gestiegen. Drei Stunden sollten es mindestens sein und gerade so viel schafft das Easynote TM beim Surfen mit WLAN. Nach 2:49 Stunden (169 Minuten) muss das Ladegerät wieder an seinen Posten. Grund die relativ geringe Laufzeit ist der schwache 4.400 mAh Akku (48 Wh). Es ist derselbe Akku, wie er im baugleichen (Base Unit) Aspire-5741G Anwendung findet (AS10D31). Das Core i3-System wies aber noch kürzere Laufzeiten auf (WLAN 2:19).

Der Test der Laufzeit eines DVD-Films ermittelte nur 134 Minuten (2:14 Stunden). Das reicht gerade so für einen Film in Überlänge. Für die nächste DVD-Session ist der Li-Ion Akku erst wieder nach 1:27 Stunden bereit.

Wer ganz anspruchslos ist, der kann die Laufzeit auf bis zu 4:46 Stunden anheben. (Idle) Diese Zeit haben wir mit dem BatteryEater Reader-Test ermittelt. Diese 286 Minuten sind aber für den Alltagseinsatz ohne Bedeutung. Das Notebook wird sicher niemals konstant ohne CPU-Last, mit geringster Luminanz und deaktiviertem WLAN betrieben.

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
4h 46min
Surfen über WLAN
2h 49min
DVD
2h 14min
Last (volle Helligkeit)
1h 20min

Die neuen Intel Prozessoren haben eine Gemeinsamkeit: Sie benötigen beim Nichtstun weniger Energie als die Core 2 Duo Vorgängergeneration. Wenn nicht eine starke dedizierte Grafik dazwischenfunkte, konnten fast alle bisherigen i3/i5-Testgeräte Idle Verbrauchswerte von 8 Watt (13-Zoll) bis 15 Watt (17-Zoll) bieten. Auch das Easynote TM punktet in dieser Hinsicht mit einem Idle-Strombedarf von nur 9.4 Watt. Realistisch sind im anspruchslosen Office-Betrieb mit kurzen Last-Phasen für die CPU zirka 20 Watt.

Wenn die HD5470 mit einem 3DMark2006 beschäftigt ist, so steigt die Wirkleistung auf 52 Watt. Der maximale Strombedarf (Stresstest Prime95 und Furmark) legt dann nochmal 20 Watt drauf: 70.5 Watt an. Das 90 Watt Netzteil ist bestens dimensioniert.

Stromverbrauch

Aus / Standby 0.3 / 0.4 Watt
Idle 9.4 / 12.9 / 15.3 Watt
Last 51.8 / 70.5 Watt
 
Legende: min: , med: , max:         

Fazit

Wie wir testen - Fazit

Der Packard Bell Easynote TM87-JO-075GE mit Core i5-430M (2.26 GHz) ist ein 15.6-Zoll-Allrounder mit relativ hoher Leistung. Besonders Mehrkern-Anwendungen profitieren von Turbo-Boost (automatische Übertaktung) und Hyperthreading. Die Ausrüstung fällt aber bescheiden aus: Weder eSATA, USB 3.0 noch ExpressCard sind an Bord.

Die Einsteiger-Grafikkarte ATI Mobility Radeon HD5470 kann aktuelle Games nur in stark reduzierten Details und Auflösungen darstellen. Spiel-Begeisterte sollten sich mindestens nach einer HD5650, HD5165 (seltener) oder Nvidia GT330M umsehen.

Die Akkulaufzeiten sind bescheiden aber für manche Anwender sicher akzeptabel. Angesichts des schwachen 4.400 mAh Akkus sind die Laufzeiten eigentlich gut. Wir ermitteln knapp drei Stunden beim Surfen mit WLAN. Die kontrastschwache und nicht entspiegelte AUO-Displayanzeige ist nicht des Lobes wert. Sie entspricht dem Standard günstiger Office- und Multimedia-Laptops.

Das Easynote TM verbucht bei seinen Vorteilen ein ausreichend stabiles Gehäuse, hochwertige aber zum Teil empfindliche Oberflächen und eine geringe Lautstärke. Die Tastatur mit Ziffernblock ist in Sachen Layout gelungen und der Druckpunkt ist knackig. Leider stellte sich der schwammige Anschlag unserer Begeisterung in den Weg.

Wer nicht auf Spieleperformance und den Einsatz in der Sonne angewiesen ist, der könnte den Packard Bell Easynote TM87-JO-075GE ins Auge fassen. Die Oberflächen und die auffällige Optik machen etwas her und das Gerät wirkt hochwertig (wenn auch nicht bis in die Details). Den 15.6-Zoller gibt es ab 690 Euro.

Wer jeden Euro zählt und auf die edle Optik pfeift, der bekommt fürs gleiche Geld bei Acer eine bessere Ausrüstung. Den Aspire 5741G-434G50Mn gibt es mit i5-430M, GeForce GT320M, Bluetooth und 500 GB HDD für 690 Euro.

Packard Bell EasyNote TM87-JO-075GE: Guter Allrounder mit geringer Mobilität.
Packard Bell EasyNote TM87-JO-075GE: Guter Allrounder mit geringer Mobilität.
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Im Test: Packard Bell EasyNote TM87-JO-075GE
Im Test:  Packard Bell EasyNote TM87-JO-075GE

Datenblatt

Packard Bell EasyNote TM87-JO-075GE
Prozessor
Grafikkarte
ATI Mobility Radeon HD 5470 - 512 MB, Kerntakt: 750 MHz, Speichertakt: 800 MHz, GDDR3, 8.692.1.0
Speicher
4096 MB 
, PC3-8500F
Bildschirm
15.6 Zoll 16:9, 1366x768 Pixel, AUO B156XW02 V2, spiegelnd: ja
Mainboard
Intel HM55
Festplatte
Hitachi Travelstar 5K500.B HTS545032B9A300, 320 GB 
5400 U/Min
Soundkarte
Realtek ALC272 @ Intel82801IB ICH9-High Definition Audio Controller
Anschlüsse
3 USB 2.0, 1 VGA, 1 HDMI, 1 Kensington Lock, Audio Anschlüsse: Line/Out, Mic, Card Reader: SD/MMC/MS/MS Pro/xD,
Netzwerkverbindungen
Broadcom NetLink Gigabit Ethernet (10/100/1000MBit), Realtek RTL8191SE Wireless LAN 802.11n PCI-E NIC (b g n )
Optisches Laufwerk
TSSTcorp CDDVDW TS-L633C
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 38.6 x 412 x 280
Gewicht
2.511 kg Netzteil: 389 g
Akku
48 Wh Lithium-Ion, AS10D31 10.8V
Preis
699 Euro
Betriebssystem
Microsoft Windows 7 Home Premium 64 Bit
Sonstiges
Webcam: 1.3MP, 24 Monate Garantie

 

[+] compare
Acer Tochter Packard Bell setzt einmal mehr auf die Plattformstrategie.
Acer Tochter Packard Bell setzt einmal mehr auf die Plattformstrategie.
sind extrem empfindlich auf Fingerabdrücke.
sind extrem empfindlich auf Fingerabdrücke.
Damit es so sauber bleibt, muss täglich das Putztuch ans Werk gehen.
Damit es so sauber bleibt, muss täglich das Putztuch ans Werk gehen.
Technisch bietet das EasyNote TM einen schnellen Core i5-430M Prozessor und eine ATI HD 5470 Grafik.
Technisch bietet das EasyNote TM einen schnellen Core i5-430M Prozessor und eine ATI HD 5470 Grafik.
Die Anschlüsse sind nach dieser Ansicht bereits fast erschöpft (Rechts: 2xUSB).
Die Anschlüsse sind nach dieser Ansicht bereits fast erschöpft (Rechts: 2xUSB).
Surfen am Strand? Das Glare Type TFT ist dafür nicht ideal.
Surfen am Strand? Das Glare Type TFT ist dafür nicht ideal.
Die Akkulaufzeit spielt mit knapp drei Stunden ganz gut mit.
Die Akkulaufzeit spielt mit knapp drei Stunden ganz gut mit.
Bei der Wiedergabe einer DVD reicht der Strom für gute zwei Stunden.
Bei der Wiedergabe einer DVD reicht der Strom für gute zwei Stunden.
Das ist nicht viel aber passabel für den 4.400 mAh Akku.
Das ist nicht viel aber passabel für den 4.400 mAh Akku.
Die Unterseite gibt Zugang zu den Komponenten.
Die Unterseite gibt Zugang zu den Komponenten.
Drei Schrauben entfernen,
Drei Schrauben entfernen,
schon sind Festplatte, WLAN-Modul und RAM zugänglich.
schon sind Festplatte, WLAN-Modul und RAM zugänglich.
Das Netzteil kommt in Verbindung mit einem 1.2 Meter langen Stromkabel.
Das Netzteil kommt in Verbindung mit einem 1.2 Meter langen Stromkabel.
Es liefert 90 Watt, ausreichend für den Maximalbedarf (Stress) von 70.5 Watt.
Es liefert 90 Watt, ausreichend für den Maximalbedarf (Stress) von 70.5 Watt.
Geheimnis gelüftet: Die Hochglanz-Flächen
Geheimnis gelüftet: Die Hochglanz-Flächen
die dezent leuchten kann.
die dezent leuchten kann.
Unter der Rot-Schwarzen Verkleidung
Unter der Rot-Schwarzen Verkleidung
steckt das Chassis des Aspire 5741.
steckt das Chassis des Aspire 5741.
Zum Schaden ist es nicht, die Konstruktion ist stabil.
Zum Schaden ist es nicht, die Konstruktion ist stabil.
Die Scharniere halten den Deckel sicher und straff.
Die Scharniere halten den Deckel sicher und straff.
Die Äußerlichkeiten sollen sehr hochwertig wirken.
Die Äußerlichkeiten sollen sehr hochwertig wirken.
Angefangen mit dem roten Kunststoff-Deckel.
Angefangen mit dem roten Kunststoff-Deckel.
Dieser besitzt ein feines Wellenmuster und ist matt.
Dieser besitzt ein feines Wellenmuster und ist matt.
OVP kommt der 15.6-Zoller mächtig geschmückt daher.
OVP kommt der 15.6-Zoller mächtig geschmückt daher.
Dieser Banner weist auf die Social-Network Spezialtaste hin.
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Wozu die vielen Folien? Das nimmt ja kein Ende.
Wozu die vielen Folien? Das nimmt ja kein Ende.
Das chromglänzende Scharnier ist geschützt,
Das chromglänzende Scharnier ist geschützt,
auch die spiegelnde Leiste über den Tasten.
auch die spiegelnde Leiste über den Tasten.
Sie beherbergt die Power-On Taste,
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Ein leerer Datenträger zum Erstellen einer Recovery-DVD liegt bei.
Ein leerer Datenträger zum Erstellen einer Recovery-DVD liegt bei.

Ähnliche Geräte

Geräte anderer Hersteller

Geräte eines anderen Herstellers und/oder mit einer anderen CPU

Links

Preisvergleich

Pro

+Gute Anwendungsleistung
+Leise in Idle/Last
+Stabile Konstruktion
 

Contra

-Putzbedarf durch Lackierung
-Nicht entspiegeltes TFT
-Nicht tauglich für aktuelle Games
-Unter Last sehr warm
-Undeutlicher Tastenanschlag
-Wenig Anschlüsse für Multimedia
-Geringe Laufzeit

Shortcut

Was uns gefällt

Eine stabile, edel aussehende Arbeitsumgebung und eine geringe Lautstärke, die niemals nervt.

Was wir vermissen

Eine ATI HD5650 und das Packard Bell Easynote TM87 wäre der Preishammer gewesen.

Was uns verblüfft

Wie einfach aus derselben Base Unit zwei optisch völlig unterschiedliche Notebooks entstehen können: Easynote TM87 & Aspire 5741

Die Konkurrenz

Toshiba Satellite L550-207: Für 660 Euro gibt es einen 17.3-Zoller mit deutlich besserer Grafikpower. Packard Bell Easynote TJ75: ab 660 Euro gibt es hier eine 500 GB HDD und einen völlig anderen Look. Samsung R525 Eikee: Mit AMD-CPU leistungsschwächer, dafür aber sehr leise und mit einer guten Tastatur bestückt (530 Euro). Sony Vaio VPC-EB1S1E/BJ: 100 Euro teurer aber mit HD5650. Acer Aspire 5740DG: ab 740 Euro mit i5-430M, stärkerer HD5650 und 3D-Display!

Bewertung

Packard Bell EasyNote TM87-JO-075GE
04.12.2010 v2
Sebastian Jentsch

Gehäuse
86%
Tastatur
85%
Pointing Device
84%
Konnektivität
64%
Gewicht
81%
Akkulaufzeit
77%
Display
71%
Leistung Spiele
63%
Leistung Anwendungen
88%
Temperatur
75%
Lautstärke
93%
Auf- / Abwertung
85%
Durchschnitt
79%
79%
Multimedia *
gewichteter Durchschnitt

Weitere Informationen über unsere Bewertung finden sie hier.

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Autor: Sebastian Jentsch (Update: 11.02.2014)