AI soll bis 2028 zu Millionen verlorener jobs führen, Produktivität aber nur um 1,4% steigern

Das britische National Bureau of Economic Research (NBER) hat über 6.000 CEOs, Finanzchefs und andere Top-Manager zum Einfluss von künstlicher Intelligenz auf die Produktivität eines Unternehmens befragt. Die Resultate sind ernüchternd. Obwohl Microsoft und OpenAI jeden Monat Milliarden investieren, um die Infrastruktur hinter dem Windows Copilot und ChatGPT zu erweitern, berichten 80 Prozent der Befragten, dass AI-Tools bisher keinerlei Einfluss auf die Produktivität oder die Anstellung von Mitarbeitern haben.
Über die nächsten drei Jahre werden zwar Effizienz-Steigerungen durch KI-Werkzeuge erwartet, Manager erwarten aber, dass diese moderat ausfallen. Im Schnitt gehen die Befragten davon aus, dass künstliche Intelligenz in drei Jahren zu einer 1,4 Prozent höheren Produktivität, einem 0,8 Prozent größeren Output und einer 0,7 Prozent geringere Anzahl an Mitarbeitern führen wird. Laut der Umfrage gehen ältere Manager im Schnitt davon aus, dass sich durch KI Mitarbeiter einsparen lassen, während jüngere Angestellte glauben, dass die neuen Möglichkeiten von AI-Tools sogar dazu führen werden, dass mehr Mitarbeiter benötigt werden.
Die erwarteten Produktivitäts-Steigerungen fallen im Hinblick auf das enorme Investment in die AI-Branche ernüchternd gering aus. Alleine in den Unternehmen, die befragt wurden, sollen bis zum Jahr 2028 insgesamt 1,75 Millionen Stellen gestrichen und durch AI ersetzt werden. Von allen befragten Unternehmen verwenden rund 70 Prozent aktiv AI-Werkzeuge, im Schnitt aber nur für rund 90 Minuten pro Woche, sodass der Großteil der Arbeit aktuell noch von Menschen bewältigt wird.











