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AMD: Crossfire in Zukunft nicht mehr groß weiterentwickelt

AMD hat in einem Interview mit GamerNexus bestätigt, dass der Konzern in Zukunft seine Engagement im Bereich Multi-GPU zurückfahren wird. Dies liegt daran, dass Multi-GPU-Systeme immer noch nur einen kleinen Marktanteil ausmachen.
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AMD hat dem Online-Blog GamerNexus ein Interview gegeben, in welchem der Konzern angab, dass AMD seine Investitionen in den Support von Multi-GPU-Setups reduzieren wird. Dies begründet der Konzern damit, dass sich Multi-GPU-Systeme sich nicht in der Form durchgesetzt haben, dass es sich für den Hersteller lohnen würde, viel Geld in den Treiber-Support zu investieren.

Mit diesem Schritt geht AMD in eine ähnliche Richtung wie der Konkurrent Nvidia. Auch hier wurde mit der Pascal-Architektur das Engagment im Multi-GPU-Setup deutlich reduziert. So werden sowohl AMD als auch Nvidia in Zukunft noch Multi-GPU-Setups unterstützen, allerdings ohne mit der bisher bekannten Menge an extra Features.

Aus dieser Meldung lässt sich vermutlich auch schließen, dass AMD aktuell nicht plant, in Zukunft neue Dual-GPU-Karten zu veröffentlichen. Bisher kam es häufiger vor, dass AMD nach einiger Zeit noch high-end-Grafikkarten einer Architektur veröffentlicht, um nochmal das letzte Stück mögliche Leistung aus der Architektur zu holen.

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Autor: Cornelius Wolff,  4.08.2017 (Update:  4.08.2017)
Cornelius Wolff
Cornelius Wolff - News Editor
Seit ich mit 8 meinen ersten PC geschenkt bekommen habe (damals noch mit einem AMD Athlon Single-Kern-Prozessor) und ich dieses Gerät auch gleich munter auseinander gebaut habe, hat mich die Technik nie wieder losgelassen. So kam es, dass ich schon mit jungen Jahren immer weiter in die Welt der Computer-Technik eingetaucht bin. Als ich dann 2015 zum ersten Mal auf Notebookcheck gestoßen bin, war ich begeistert von dem Umfang den diese Seite bietet. Nun arbeite ich seit meiner erfolgreichen Bewerbung im Jahr 2016 als freier Mitarbeiter bei Notebookcheck als News- und Hardware-Redakteur.