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Alice Camera: Diese AI-Kamera mit Wechselobjektiven soll Smartphone-Fotografie revolutionieren

Die Alice Camera soll in Verbindung mit einem Smartphone und künstlicher Intelligenz eine exzellente Bildqualität bieten. (Bild: Photogram AI)
Die Alice Camera soll in Verbindung mit einem Smartphone und künstlicher Intelligenz eine exzellente Bildqualität bieten. (Bild: Photogram AI)
Smartphone-Kameras werden von Jahr zu Jahr besser, die Messlatte liegt mittlerweile so hoch, dass Kompaktkameras praktisch überflüssig geworden sind. Ein Startup-Unternehmen aus Großbritannien will die Smartphone-Fotografie nun aber revolutionieren, und zwar mit einem Kamera-Add-on, das auf künstliche Intelligenz setzt.
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Die Hardware ist dabei allerdings kaum bahnbrechend, denn die Kamera setzt auf einen 11 Megapixel Quad-Bayer-HDR-Sensor im mFT-Format (Micro Four Thirds) und auf ein dazu passendes mFT-Bajonett, daher stehen immerhin dutzende Objektive von Olympus, Panasonic und vielen kleineren Anbietern zur Auswahl. Die geringe Auflösung sorgt für eine Pixelgröße von ordentlichen 4,63 µm, wovon die Bildqualität profitieren soll.

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Auf der Rückseite befindet sich eine Halterung, in der ein Smartphone befestigt werden kann. Die Verbindung zwischen der Kamera und dem Smartphone erfolgt über Wi-Fi, der Touchscreen wird zur Bedienung der Kamera genutzt. Eine Sensor-basierte Bildstabilisierung oder andere spannende Hardware-Features sucht man vergeblich. 

Dafür setzt die Alice Camera auf einen speziellen AI-Chip, der viele Funktionen durch künstliche Intelligenz verbessern soll. Dazu gehören beispielsweise der Autofokus, die korrekte Belichtung oder auch die Darstellung von Farben. Das Aluminium-Gehäuse besitzt außerdem einen microSD-Kartenleser, einen USB-C-Anschluss zum Aufladen und einen 3,5 mm AUX-Anschluss, Videos können mit 4K-Auflösung aufgezeichnet werden.

Preise und Verfügbarkeit

Die Alice Camera soll im Herbst über eine Indiegogo-Kampagne finanziert werden. Kunden können über die Webseite des Herstellers schon jetzt eine Vorbestellung platzieren, dabei wird allerdings eine Anzahlung von 50 GBP (ca. 54 Euro) fällig. Die Kamera soll schließlich im Sommer 2021 für rund 750 GBP (ca. 816 Euro) asugeliefert werden. Wie üblich sollte man bei solchen Projekten vorsichtig sein – es wäre nicht das erste Mal, dass bei der Produktion Probleme auftreten und Kunden weder ihr Geld zurück bekommen noch die Kamera erhalten.

Quelle(n)

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Hannes Brecher
Hannes Brecher - Senior Tech Writer - 6589 Artikel auf Notebookcheck veröffentlicht seit 2018
Seit dem Jahr 2009 schreibe ich für unterschiedliche Publikationen im Technologiesektor, bis ich im Jahr 2018 zur News-Redaktion von Notebookcheck gestoßen bin. Seitdem verbinde ich meine langjährige Erfahrung im Bereich Notebooks und Smartphones mit meiner lebenslangen Leidenschaft für Technologie, um unsere Leser über neue Entwicklungen am Markt zu informieren. Mein Design-Hintergrund als Art Director einer Werbeagentur erlaubt mir darüber hinaus tiefe Einblicke in die Eigenheiten dieser Branche.
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Autor: Hannes Brecher, 23.09.2020 (Update: 22.09.2020)