Notebookcheck

Apple: Aktivierungssperre beim iPad umgehbar

Das iPad air 2
Mitarbeiter des Vulnerability Labs haben einen Weg heraus gefunden, wie man mit einem etwas sonderbar wirkenden Trick die Aktivierungssperre bei iPads umgehen kann.
Cornelius Wolff,

Die Aktivierungssperre soll bei iPads eigentlich garantieren, dass die Geräte nachdem sie gestohlen wurden nicht mehr genutzt werden können, auch wenn sie zurückgesetzt werden. Nun allerdings haben Mitarbeiter des Vulnerability Labs, welches ein Teil der Evolution Security GmbH ist, herausgefunden, dass sich die betroffenen iPads mit einem sehr komisch anmutenden Trick wieder von Dritten nutzen lassen.

Man benötigt zum Umgehen der Aktivierungssperre nur ein Smart Cover. Anschließend muss man nach dem Zurücksetzen des Gerätes bei der Frage nach einem Wlan-Netzwerk einen Netzwerknamen und ein Passwort eingeben, welche möglichst lang sind. Infolge dessen stürzt das Gerät ab, da die Software nur auf kurze Eingaben ausgelegt ist. Während das Gerät nun nicht mehr reagiert, muss das iPad nun gedreht werden und das Smart Cover geschlossen und wieder geöffnet werden. Dann drückt man zum richtigen Zeitpunkt auf den Homebutton, und die Sperre ist umgangen. Diese Prozedur sei zwar Ars Technica zufolge schwierig, aber durchaus machbar.

Von Apple gab es bisher noch kein Statement zu diesem Thema.

Quelle(n)

Alle 1 Beträge lesen / Antworten
static version load dynamic
Loading Comments
Diesen Artikel kommentieren / Antworten
Teilen Sie diesen Artikel um uns zu unterstützen. Jeder Link hilft!
> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2016-12 > Apple: Aktivierungssperre beim iPad umgehbar
Autor: Cornelius Wolff,  5.12.2016 (Update:  5.12.2016)
Cornelius Wolff
Cornelius Wolff - News Editor
Seit ich mit 8 meinen ersten PC geschenkt bekommen habe (damals noch mit einem AMD Athlon Single-Kern-Prozessor) und ich dieses Gerät auch gleich munter auseinander gebaut habe, hat mich die Technik nie wieder losgelassen. So kam es, dass ich schon mit jungen Jahren immer weiter in die Welt der Computer-Technik eingetaucht bin. Als ich dann 2015 zum ersten Mal auf Notebookcheck gestoßen bin, war ich begeistert von dem Umfang den diese Seite bietet. Nun arbeite ich seit meiner erfolgreichen Bewerbung im Jahr 2016 als freier Mitarbeiter bei Notebookcheck als News- und Hardware-Redakteur.