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Apple plant offenbar iPhone komplett aus Glas

Apple plant ein iPhone mit einem Gehäuse komplett aus Glas, welches rundum als Display fungieren soll. (Bild: ConceptsiPhone)
Apple plant ein iPhone mit einem Gehäuse komplett aus Glas, welches rundum als Display fungieren soll. (Bild: ConceptsiPhone)
Apple möchte offenbar mit einer Innovation punkten und hat kürzlich bereits ein Patent für ein IPhone mit einem Gehäuse komplett aus Glas eingereicht. Darüber hinaus enthält das besagte Patent auch Informationen zu weiteren Apple Produkten, die ebenso komplett aus Glas gefertigt werden sollen. Doch wie gut kann solch eine Innovation in der Praxis gelingen und wie wahrscheinlich ist ein reelle Markteinführung?
Marvin Gollor,
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Während das iPhone 14 laut neuesten Renderbildern im iPhone 4 Stil daher kommen soll, gibt es seitens Apple nun Hinweise auf ein iPhone mit einem sechs-seitigen Glas-Gehäuse. Ein Patent hat Apple dazu bereits eingereicht. Alle Gehäuse-Seiten sollen dabei als Display fungieren und Display-Inhalte beliebig über mehrere Seiten angezeigt sowie bewegt werden können.
Die Idee von multiplen und erweiterbaren Displays ist natürlich nicht neu. Es gibt bereits faltbare Smartphones, Dual-Display Smartphones sowie Handys, welche über einen Touchscreen bis über seine Seiten hinaus verfügen (wie etwa das Samsung Note Edge). Doch ein komplettes Glas-Gehäuse mit Rundum-Touchscreen würde ein komplett neues Level darstellen!

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Bildschirminhalt zwischen Displays bewegen (Bild: Apple)
Bildschirminhalt zwischen Displays bewegen (Bild: Apple)

Was bedeutet das aber für die Apple Ingenieure in der Praxis?

Es müsste zunächst einmal eine ausgeklügelte Palm-Rejection entwickelt werden, um nicht-gewollte Touch-Eingaben herauszufiltern. Ebenso darf ein iPhone aus Glas nicht zu rutschig bei der Benutzung sein.
Weiterhin muss das Glas nochmals bruchsicherer gemacht werden als es das aktuellste Gorilla Glass Victus beispielsweise ist. Das Apple Patent deckt Informationen zu einer Entwicklung für mehr Widerstand gegen äußere Einwirkungen bereits ab und beschreibt darüber hinaus, dass das Glas-Gehäuse mit variablen Dicken ausgestattet sein soll, sowie unterschiedliche Stufen an Flexibilität erzeugen könne. Diese sind laut Patent auch für die Benutzeroberfläche relevant: Die Seiten des iPhones können demnach in einigen Fällen durch Benutzer-Einwirkungen verformt und/oder verbogen werden. Der Nutzer kann dadurch beispielsweise das Gehäuse zusammendrücken und/oder auf die Seiten drücken, um die Lautstärke von Musik oder anderen Inhalten zu steuern. Eine gewisse Rutschfestigkeit bei der Benutzung könnte durch jene verwendete Technik auch hergestellt werden. Das Patent geht hierbei noch tiefer ins Detail.

Zudem enthält es Informationen über einen Glass Tower Mac sowie eine All-Glass Apple Watch, welche im viereckigen Design daher kommen soll. Apples Illustrationen dazu beinhalten hingegen nicht all zu viele Details.

 

Illustration eines Mac und Apple Watch aus Glas (Bild: Apple)
Illustration eines Mac und Apple Watch aus Glas (Bild: Apple)
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Ein realer Markteinstieg ist kaum wahrscheinlich:

Generell patentiert Apple viele Dinge, die nie auf den Markt kommen und dieses Patent scheint vor allem konzeptioneller Natur zu sein und nicht in Richtung tatsächlicher Produkte zu gehen. Ein echtes Ganzglas-iPhone scheint weit hergeholt, aber es ist sicherlich interessant zu sehen, wie das Unternehmen diese Art von Ideen erforscht. Dies tut Apple seit 2013 immer wieder, zum Beispiel mit einem Patent auf ein iPad ganz aus Glas. Dies weist darauf hin, dass irgendwann in der Zukunft doch noch ein iPhone, iPad, Mac oder eine Apple Watch komplett aus Glas auf den Markt kommen könnte.

Glas iPhone mit Menü-Icons am seitlichen Display (Bild: ConceptsiPhone)
Glas iPhone mit Menü-Icons am seitlichen Display (Bild: ConceptsiPhone)
Apple iPhone aus Glas (Bild: ConceptsiPhone)
Apple iPhone aus Glas (Bild: ConceptsiPhone)
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Marvin Gollor
Marvin Gollor - Tech Writer - 29 Artikel auf Notebookcheck veröffentlicht seit 2021
Bereits im Vorschulalter begann meine Faszination für Computer. Schnell kam nach Windows 95 und 486er das Internet, welches mich nun vollends gepackt - und nie mehr ganz los gelassen - hat. Mit 11 Jahren baute ich mir meinen eigenen PC zusammen, bin seit 2016 aber komplett auf Notebooks umgestiegen: Denn dadurch kann ich meinen gesamten PC als reisender Freelancer überall dabei haben. Dennoch bin ich kein Vollzeit-N3rd und spiele leidenschaftlich Schlagzeug, stemme Gewichte und bin gerne in unserer finnischen Blockhütte!
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Autor: Marvin Gollor, 22.11.2021 (Update: 22.11.2021)