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Gerücht: Apple iMac Pro kommt mit 20-Core M1 Max Duo

Ein 20-Core M1 Max Duo SoC könnte Gerüchten zu Folge bald im Apple iMac Pro arbeiten (Bild: Apple, editiert)
Ein 20-Core M1 Max Duo SoC könnte Gerüchten zu Folge bald im Apple iMac Pro arbeiten (Bild: Apple, editiert)
Liefert Apple den Next-Gen 27 Zoll iMac Pro mit zwei M1 Max Chips aus, würde das 20 CPU- und 64 GPU-Kerne bei maximal 128GB RAM bedeuten. Nur so jedenfalls bliebe der neue iMac Pro 27 Zoll im Vergleich zum Intel-Modell konkurrenzfähig, wird aktuell argumentiert.
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Erst kürzlich wurden Konzeptbilder für das mögliche Design des neuen 27 Zoll Apple iMac veröffentlicht. Nun könnten sich auch sehr spannende Details über den enthaltenen ARM-SoC sowie der Namensgebung erhärten: So soll sich der neue iMac 27 Zoll fortan "iMac Pro" nennen, wie in diesem Artikel bereits herausgearbeitet wurde.

M1 Max Duo im Apple iMac Pro wahrscheinlich:

Was den neuen 27 Zoll iMac dabei vom 24 Zoll iMac (ab 1666€ auf Amazon) unterscheiden - und somit zum Pro-Modell machen - soll, sind Gerüchten zur Folge gleich zwei M1 Max Chips. Laut eines Artikels von AAPL Tree ist ein M1 Max Duo Chip sehr wahrscheinlich. Denn ein einzelner M1 Max Chip ist demnach in drei maßgeblichen Punkten dem aktuellen Intel-basierten 27 Zoll iMac entweder unterlegen oder nur insignifikant besser:

  1. Die Intel 10th Gen i7-10700K und i9-10910 CPUs im aktuellen iMac 27 Zoll sind schneller als der M1 Max.
  2. Der Intel iMac unterstützt bis zu 128GB Arbeitsspeicher, der M1 Max hingegen unterstützt maximal 64GB.
  3. Die AMD Radeon RX 5700 XT im aktuellen iMac 27 Zoll ist nur unbedeutend langsamer als eine 32-Core M1 GPU.

Um also eine vergleichbare bzw. bessere Leistung als die des Intel iMac zu bieten, gerade auch in Anbetracht der neuen, sehr performanten Intel 12th Gen Prozessoren, gäbe es für Apple bei einer ARM-Lösung nur einen Weg: Zwei M1 Max Chips zu einem Leistungs-Hog kombinieren!

Die erwartete Leistung einer M1 Max Duo CPU:

Damit wird eine Mehr-Leistung von ca. 58 Prozent im Cinebench R23 im Vergleich zum Core-i9 iMac erwartet, eine nahezu 3-fache GPU-Leistung sowie die Unterstützung von 128GB RAM. Selbst zum bisher schnellsten, auf einem 28-Core Xeon basierenden Mac Pro aus dem Jahr 2019 würde somit eine Konkurrenzfähigkeit hergestellt werden!
Der Arbeitsspeicher wird dabei deutlich schneller sein als der aktuelle DDR4-2666 RAM: Da die Channels sich nämlich auf 64 verdoppeln, wird die Bandbreite ebenso auf unglaubliche 800GB/s im Vergleich zum M1 Max verdoppelt. Ebenso kann der Arbeitsspeicher als VRAM fungieren und auch die Anzahl der Video Encoder/Decoder (inklusive 4 ProRes Blocks) verdoppeln sich. Dadurch darf eine um nahezu 100% gesteigerte Performance für Video-Bearbeitung erwartet werden, sofern es wirklich zu einem iMac Pro mit M1 Max Duo Chip kommen sollte.

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Erwartetes Cinebench R23 Leistungs-Diagramm des M1 Max Duo. Quelle: Max Tech (Youtube)
Erwartetes Cinebench R23 Leistungs-Diagramm des M1 Max Duo. Quelle: Max Tech (Youtube)

Starke Hinweise auf Pläne zu Apple M1 Pro/Max Duo Prozessoren:

Den stärksten Hinweis für solch eine Duo Chip-Lösung liefert hierbei Martin Hector – Ein Entwickler, welcher daran arbeitet Linux für Apple Silicon Macs zu portieren:

Er fand heraus, dass der IRQ-Controller im M1 Pro/Max offensichtlich mit einer zweiten (bis dato ungenutzten) Hälfte für ein zweites DIE entwickelt wurde. Apple hat damit also bereits jegliche Vorarbeit für einen M1 Pro/Max Duo Chip geleistet. Für einen Quadro Chip gibt es laut Hector Martin in der aktuellen Version von MacOS jedoch keinerlei Hinweise, da der IRQ-Controller maximal zwei DIEs unterstütze. In einer zukünftigen Version von MacOS könne ein Quadro Chip jedoch supported werden. So vertritt Marc Gurman, ein bisher verlässlicher Analyst und Redakteur von Bloomberg, die These, dass ein 40-Core Mac Pro kommen werde.

Die Kühlung des Duo Chips soll dabei durch 2 größere Lüfter samt Heatpipes erfolgen. Darauf könnte auch das dickere Gehäuse in den bereits erwähnten Konzeptbildern hinweisen. Das finale Design kann aber natürlich dennoch stark abweichen.

Quelle(n)

AAPL-Tree, Martin Hector (1/2) & Marc Gurman via Max Tech (Youtube)

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Marvin Gollor
Marvin Gollor - Tech Writer - 29 Artikel auf Notebookcheck veröffentlicht seit 2021
Bereits im Vorschulalter begann meine Faszination für Computer. Schnell kam nach Windows 95 und 486er das Internet, welches mich nun vollends gepackt - und nie mehr ganz los gelassen - hat. Mit 11 Jahren baute ich mir meinen eigenen PC zusammen, bin seit 2016 aber komplett auf Notebooks umgestiegen: Denn dadurch kann ich meinen gesamten PC als reisender Freelancer überall dabei haben. Dennoch bin ich kein Vollzeit-N3rd und spiele leidenschaftlich Schlagzeug, stemme Gewichte und bin gerne in unserer finnischen Blockhütte!
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Autor: Marvin Gollor, 18.11.2021 (Update: 30.11.2021)