Astronomen entdecken 27 mögliche Exoplaneten in Doppelsternsystemen

TESS wurde am 18. April 2018 gestartet und ist ein Satellit, der rund 200.000 Sterne im gesamten Himmel auf der Suche nach Exoplaneten beobachten soll. Kürzlich führte eine von Astronomen durchgeführte Studie zur Entdeckung von 27 potenziellen Exoplaneten in Doppelsternsystemen. Mit anderen Worten: Jeder dieser Exoplaneten umkreist zwei Sterne.
Um diese neuen Welten zu finden, nutzten die Forscher eine Methode, die als „Apsidenpräzession“ bekannt ist, wie Margo Thornton, Doktorandin an der University of New South Wales in Sydney und Hauptautorin der Studie, erklärt:
„Wir haben eine Methode entwickelt, um mithilfe von Sternfinsternissen nach Planeten zu suchen, die nicht durch die Ausrichtung der Planetenbahn eingeschränkt ist.“

Dank der Kameras an Bord des TESS-Satelliten, die alle drei Minuten Bilder des Weltraums aufnehmen, konnten die Forscher neue Himmelsobjekte entdecken. Tatsächlich scheinen 27 der 1.590 Doppelsternsysteme Exoplaneten zu beherbergen. Nach Schätzungen der Wissenschaftler könnte der kleinste von ihnen etwa die 12-fache Masse der Erde haben, während der größte rund die zehnfache Masse des Jupiter erreichen könnte.
Diese Schätzungen könnten sich jedoch noch ändern. Es ist zu beachten, dass die Astronomen weder die Zusammensetzung dieser Planeten noch ihre Entfernung zu ihren Sternen genau kennen. Mit anderen Worten: Niemand weiß, ob auf einer dieser neuen Welten Leben existieren könnte. Daher sind weitere Untersuchungen erforderlich, um ihre Existenz zu bestätigen und sie besser zu verstehen.
Quelle(n)
Bildquelle: NASA Goddard Space Flight Center / Chris Smith (USRA) – NASA Hubble Space Telescope – Unsplash











