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Astronomie-Fotografie: Neues smartes Teleskop Draco von DWARFLAB angekündigt

Optisch erinnert das neue Draco Teleskop an das DWARF Mini.
ⓘ DWARFLAB
Optisch erinnert das neue Draco Teleskop an das DWARF Mini.
Hersteller DWARFLAB erweitert sein Portfolio an Astronomie-Teleskopen: Nach dem DWARF 3 und dem sehr kompakten DWARF Mini folgt nicht DWARF 4 oder DWARF Maxi, sondern: Draco. Der Hersteller selbst beschreibt es als "ein Observatorium zum Mitnehmen".

Mit dem Draco bringt DWARFLAB bald ein neues Smart-Teleskop für die Beobachtung und Fotografie des Nachthimmels und Weltalls auf den Markt. Das System setzt dabei auf eine Hauptoptik mit 90 Millimetern Öffnung sowie 340 Millimetern Brennweite und nutzt einen 1/1,3-Zoll-CMOS-Sensor. Ein integriertes Leitrohr sorgt für automatische Nachführung (Autoguiding), was lange Einzelbelichtungen von bis zu 300 Sekunden erlaubt – ideal für lichtschwache Deep-Sky-Objekte wie Galaxien oder Nebel.

Eine zweite Kamera mit 1/1,8-Zoll-Sensor fungiert laut Hersteller als Weitwinkeloptik und nimmt parallel dazu etwa die gesamte Milchstraße auf. So kann man nach einmaligem Ausrichten zwei verschiedene Perspektiven auf einmal fotografieren. Eine aktive Kühlung soll das Bildrauschen des Sensors bei langen Belichtungszeiten niedrig halten und ein Beschlagen der Frontlinse verhindern. Der Sensor lässt sich zudem physisch drehen.

Technische Details des Dwarflab Draco Astronomie-Teleskops:

  • Öffnung: 90 mm (Tele)/2.96 mm (Weitwinkel)
  • Brennweite 340 mm (Tele)/5.56 mm (Weitwinkel)
  • Einzelbelichtungen: bis 300 Sekunden
  • Akku: 10.000-mAh-Akku für etwa 5 Stunden Betrieb
  • Speicher: 128 GB interner Speicher
  • Anschlüsse: WLAN, Bluetooth, NFC sowie Remote-Dienst PhotonLink
  • Gewicht: ca. 5,5 kg (zum Vergleich: DWARF Mini ca. 840 g, DWARF 3 ca. 1,35 kg)
  • Schutzklasse: IP56 zum Schutz gegen Wettereinflüsse

Draco soll in zwei Varianten erscheinen: Die Standard-Version enthält einen Astronomiefilter, einen Dual-Schmalbandfilter (Hα und OIII) sowie einen integrierten Sonnenfilter (ND). Die teurere SHO-Version bietet zusätzlich einen zweiten Schmalbandfilter (S-II und O-III) für Nebelaufnahmen in den Farben der bekannten Hubble-Teleskop-Palette sowie einen externen ND-Filter für Sonnenaufnahmen. Beide Varianten sollen ein Dreibein-Stativ enthalten.

Der offizielle Verkaufspreis im Dwarflab-Online-Shop liegt bei (in dem Segment günstigen) 1.499 Euro für die Standard-Variante und 1.669 Euro für die SHO-Version. Noch bis zum 14. September bekommen Vorbesteller 100 Rabatt auf jede Variante (dies soll keine Vorbestell-Empfehlung sein, da es hier immer ein Restrisiko geben kann). Das einsteigerfreundliche und sehr einfach zu transportierende Astronomie-Teleskop DWARF Mini ist aktuell bei Amazon für 429 Euro erhältlich.

Die Auslieferung des Draco ist für November 2026 geplant. Insgesamt ist Draco ein Profi-Mitbewerber zum ähnlichen Seestar S50 Pro Einsteiger-Astronomie-Teleskop und günstiger als andere Premium-Teleskope wie Vaonis Vespera Pro II (rund 3.000 Euro, mit 50-mm-Öffnung) und Celestron Origin (ca. 5.500 Euro, bietet eine 152-mm-Öffnung).

Mit 5,5 kg wiegt das smarte Teleskop Draco so viel wie fast sieben DWARF Mini oder vier DWARF 3.
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Mit 5,5 kg wiegt das smarte Teleskop Draco so viel wie fast sieben DWARF Mini oder vier DWARF 3.

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Autor: Marc Zander,  9.09.2026 (Update:  9.09.2026)