Asus hat seinen Gaming-Handheld aktualisiert und behält das bewährte Design mit den markanten Controller-Griffen aus dem Vorjahr bei. Dennoch gibt es feine Optimierungen im Detail: Das Gehäuse des ROG Xbox Ally X20 ist nun leicht transparent gestaltet, und gummierte Oberflächen an den Rückseiten der Griffe sorgen dafür, dass das neue Modell nochmals spürbar sicherer und komfortabler in der Hand liegt. Zudem wurden die Analogsticks weiter verbessert. Das neue D-Pad spricht im Vergleich zum Vorgänger präziser an, gibt beim Betätigen allerdings auch ein etwas lauteres Feedback.
Die größte Neuerung ist das Display: Anstelle des 7 Zoll großen IPS-Panels des Vorgängers kommt nun ein 7,4 Zoll großer OLED-Bildschirm zum Einsatz. Dieser bietet ebenfalls 120Hz sowie VRR, und die Bildqualität ist hervorragend. Zudem profitieren HDR-Spiele sichtbar von der gesteigerten Spitzenhelligkeit. Trotz des größeren Bildschirms hat Asus es geschafft, die Akkulaufzeit auf dem gleichen Niveau zu halten.
Das große Problem ist allerdings die Leistung, denn es kommt nach wie vor derselbe Ryzen Z2 Extreme zum Einsatz. Die Performance ist zwar weiterhin solide, doch Intels aktueller Handheld-Prozessor mit der Arc B390 GPU liefert beim Spielen spürbar mehr Leistung. Fairerweise muss man dazu sagen, dass diese Konkurrenzgeräte auch deutlich teurer sind.
Mit einem Preis von 1400 Euro ist das aktuelle ROG Ally X20 in der momentanen Marktsituation keineswegs ein Schnäppchen, aber auch nicht völlig überteuert. Dennoch muss man sich genau überlegen, ob man für den besseren Bildschirm und das etwas komfortablere Gehäuse wirklich 400 Euro mehr bezahlen möchte als für das 2025er-Modell, das nach wie vor im Handel erhältlich ist.







