Concept C steht für den Design-Neuanfang bei Audi. Die vollständig elektrische Studie wurde in Mailand präsentiert und zeigt, wie Audi mitteilt, wie künftige Fahrzeuge der Marke gestaltet werden sollen. Die Serienversion ist laut Audi ab 2027 geplant und soll nur wenige Änderungen gegenüber dem Showcar aufweisen.
Design
Das Concept C übernimmt laut Car and Driver mit dem sogenannten Vertical Frame ein neues Markengesicht. Die schmale, aufrechte Frontpartie erinnert an den Auto Union Typ C sowie den Audi A6 der frühen 2000er-Jahre. Auch die Lichtsignatur ist neu und zeigt vier horizontale Elemente, die den Markenring symbolisieren. Ergänzt wird das Exterieur durch ein elektrisch versenkbares Targa-Hardtop und klar gezeichnete Flächen am Heck. Mit 4,52 Metern Länge, 1,97 Metern Breite, 1,28 Metern Höhe und einem Radstand von 2,57 Metern liegt die Studie in den Dimensionen nahe am früheren R8.
Innenraum & Technik
Im Innenraum setzt Audi auf radikale Reduktion. Eloxierte Aluminiumtasten, dezente Ambientebeleuchtung und eine Titan-inspirierte Farbgebung dominieren. „Shy Tech“ beschreibt dabei das Konzept zurückhaltender Technik: Ein 10,4-Zoll-Display fährt nur bei Bedarf aus, zentrale Funktionen lassen sich über klassische Schalter und Bedienelemente steuern. Materialien wie Woll-Twill und Metallringe am Lenkrad sollen Präzision und Hochwertigkeit betonen.
Marktpositionierung
Audi positioniert den Concept C nicht als direkten Nachfolger des TT, sondern als eigenständige Interpretation zwischen Sportcoupé und Roadster. Das Fahrzeug greift gestalterisch auf historische Ikonen wie TT, R8 oder Avus zurück, verfolgt aber eine klar moderne Linie. Technisch wird ein 800-Volt-System erwartet, das sowohl für Heck- als auch für Allradantrieb ausgelegt sein könnte. Damit orientiert sich Audi an der Architektur, die auch für den kommenden elektrischen Porsche 718 vorgesehen ist.
Serienumsetzung ab 2027
Mit Concept C will Audi das Markenbild schärfen und gleichzeitig die Weichen für die kommenden Jahre stellen. Die Serienumsetzung ab 2027 dürfte zeigen, wie konsequent die Marke die Kombination aus technischer Innovation und reduzierter Formensprache in die Modellpalette überträgt.












