Fazit zur Honor Watch 6
Die Honor Watch 6 konzentriert sich auf das, was sie besonders gut kann: Sport, Gesundheit und Ausdauer. Im Test überzeugt sie mit einer Laufzeit von rund zwei Wochen, umfangreichen Trainingsfunktionen und insgesamt guten Messwerten. Puls und Blutsauerstoff liegen dicht an unseren Referenzgeräten, auch wenn die Herzfrequenzmessung auf schnelle Veränderungen etwas träge reagiert. Das Dual-Band-GNSS leistet sich kleinere Ungenauigkeiten, liefert insgesamt aber brauchbare Streckenaufzeichnungen.
Interessant sind die speziellen Pro-Modi für Fußball und Badminton. Sie liefern ungewöhnlich detaillierte Auswertungen, deren praktischer Nutzen allerdings unterschiedlich ausfällt. Beim Fußball schränken die Regeln das Tragen einer Smartwatch im regulären Spiel ein, während beim Badminton unter anderem die Wahl des Handgelenks eine Rolle spielt. Im Alltag überzeugen die einfache Bedienung, das scharfe AMOLED-Display und die aufgeräumte Honor-Health-App. Abzüge gibt es für die hohe minimale Displayhelligkeit sowie den gegenüber vollwertigen Smartwatches eingeschränkten Funktionsumfang. WLAN, Mobilfunk, EKG, Sturzerkennung und ein umfangreicher App-Store fehlen. Besonders iPhone-Nutzer müssen weitere Einschränkungen hinnehmen.
Wer vor allem eine ausdauernde Sport- und Gesundheitsuhr sucht, bekommt mit der Honor Watch 6 dennoch ein überzeugendes Gesamtpaket. Wer dagegen möglichst viele smarte Funktionen und ein großes App-Ökosystem erwartet, findet bei der Konkurrenz mehr Möglichkeiten.
Pro
Contra
Preis und Verfügbarkeit
Die Honor Watch 6 ist direkt bei Honor erhältlich, unter anderem aber auch bei Amazon.
Inhaltsverzeichnis
- Fazit zur Honor Watch 6
- Gehäuse und Ausstattung - Smartwatch mit IP69-Zertifizierung
- Einrichtung und Bedienung - Honor Health als Schaltzentrale
- Gesundheit und Fitness - Honor Watch 6 mit grundlegenden Gesundheitsfunktionen
- Display - Nicht so hell wie erwartet
- Performance und Laufzeit
- Mögliche Alternativen im Vergleich
Die Honor Watch 6 will mit starkem Akku, hellem AMOLED-Display und umfangreichen Sportfunktionen punkten. Besonders spannend sind die neuen Pro-Modi für Fußball und Badminton. Doch wie zuverlässig sind die erfassten Daten tatsächlich? Wir haben die Smartwatch im Alltag und beim Sport getestet.
Gehäuse und Ausstattung - Smartwatch mit IP69-Zertifizierung
Mit 46,5 Millimetern Durchmesser ist die Honor Watch 6 keine zierliche Smartwatch. Gerade an schmaleren Handgelenken wirkt das runde Gehäuse ziemlich präsent. Mit 10,8 Millimetern fällt es dafür vergleichsweise flach aus. Beim Material kommt es auf die Variante an: Shadow Black kombiniert eine sandgestrahlte Aluminiumlegierung mit einer Lünette aus 316L-Edelstahl und wiegt ohne Armband rund 41 Gramm. Bei Twilight Brown besteht auch das vordere Gehäuse aus Edelstahl, wodurch das Gewicht auf etwa 50 Gramm steigt.
Die Verarbeitung macht einen soliden Eindruck und die klassische Uhrenoptik hebt sich angenehm von den zahlreichen rechteckigen Smartwatches ab. An der rechten Seite sitzen zwei Tasten, wobei die obere gleichzeitig als drehbare Krone dient. Damit lässt sich komfortabel durch Menüs und Listen scrollen. Für den Einsatz beim Sport ist die Uhr nach 5 ATM und IP69 gegen Wasser beziehungsweise Staub geschützt.
Für Sport und Navigation bringt die Watch 6 Dual-Band-GNSS mit GPS, Galileo, Glonass, BeiDou, QZSS und NavIC mit. Hinzu kommen unter anderem optische Herzfrequenz- und SpO₂-Messung, Kompass und Barometer. NFC ermöglicht kontaktloses Bezahlen. Die Verbindung zum Smartphone erfolgt über Bluetooth 5.4. WLAN und Mobilfunk fehlen jedoch, ebenso wie EKG und Sturzerkennung. Einen umfangreichen App-Store bietet die Watch 6 ebenfalls nicht. Damit ist sie bei den klassischen Smartwatch-Funktionen weniger vielseitig als mancher Konkurrent und legt ihren Schwerpunkt eher auf Sport, Gesundheit und lange Laufzeiten.
Nachhaltigkeit
Angaben zu Recyclingquoten oder CO2-Werten der Watch 6 macht Honor keine. Die Verpackung enthält viele Kunststoffelemente und ist zudem vollständig in Folie eingeschweißt.
Es ist nicht vorgesehen, dass die Smartwatch vom Nutzenden repariert wird.
Einrichtung und Bedienung - Honor Health als Schaltzentrale
Das Einrichten der Honor Watch 6 geht unkompliziert von der Hand. Benötigt wird die Honor-Health-App, welche sowohl für Android als auch iOS verfügbar ist, über die die Uhr mit dem Smartphone gekoppelt wird. Nach dem Einschalten lässt sich dafür der angezeigte QR-Code scannen, alternativ sucht die App nach Geräten in der Nähe. Anschließend führt sie durch die wichtigsten Einstellungen und Berechtigungen. In der App landen später auch die ausführlichen Gesundheits- und Trainingsdaten. Zudem lassen sich hier unter anderem Gesundheitsüberwachung und Zifferblätter konfigurieren.
Die Bedienung erfolgt hauptsächlich über den Touchscreen sowie die beiden Tasten auf der rechten Gehäuseseite. Die obere dient gleichzeitig als drehbare Krone, mit der sich angenehm durch Menüs und Listen scrollen lässt. Die untere Taste führt standardmäßig direkt zu den Trainingsfunktionen. Hinzu kommen Gesten: Mit Bewegungen des Handgelenks lassen sich beispielsweise Anrufe annehmen, Alarme ausschalten oder Musiktitel wechseln.
Die Oberfläche wirkt aufgeräumt und setzt auf große, gut erkennbare Elemente. Vom Zifferblatt aus führen Wischgesten unter anderem zu Benachrichtigungen und Widgets. Das Display lässt sich durch Anheben des Handgelenks oder Antippen aktivieren. Laut Honor soll der Touchscreen auch mit nassen oder verschwitzten Fingern zuverlässig reagieren, was wir im Test bestätigen können.
Die Watch 6 ist primär für den Einsatz mit Android-Smartphones konzipiert, funktioniert aber auch mit dem iPhone. Funktionen wie Live-Fotos oder Videos als Ziffernblatt, Sprachnotizen mit der Uhr oder der Empfang von Benachrichtigungen zweier Smartphones funktioniert ausschließlich mit Honor-Smartphones. Unter Apples iOS fallen die Einschränkungen noch umfassender aus. So ist es dort nicht möglich, direkt auf Nachrichten zu antworten, den Kalender zu synchronisieren oder die gesammelten Daten mit Apple Health zu teilen.
Telefonie und Benachrichtigungen
Mit Mikrofon und Lautsprecher holt die Honor Watch 6 Telefonate direkt ans Handgelenk. Nutzer nehmen eingehende Anrufe über das Display an oder lehnen sie ab und starten Gespräche mit gespeicherten Kontakten direkt von der Uhr. Eine eigene Mobilfunkverbindung fehlt allerdings. Zum Telefonieren muss die Watch 6 deshalb per Bluetooth mit dem Smartphone verbunden bleiben.
Auch Benachrichtigungen zeigt die Uhr direkt auf dem Display an. In der Honor-Health-App legt man fest, welche Apps Mitteilungen weiterleiten dürfen. Das große Display stellt Nachrichten übersichtlich und gut lesbar dar. Bei den Antwortmöglichkeiten setzt die Watch 6 jedoch Grenzen: Vor allem iPhone-Nutzer können Nachrichten lediglich lesen, aber nicht direkt darauf antworten.
Bezahlen mit der Honor Watch 6
Die Honor Watch 6 unterstützt kontaktloses Bezahlen per NFC. Dabei setzt Honor allerdings nicht auf Google Wallet, sondern arbeitet mit dem schwedischen Unternehmen Fidesmo Pay zusammen.
Grundsätzlich unterstützt Fidesmo Pay Visa- und Mastercard-Karten. Ob die eigene Karte tatsächlich funktioniert, hängt jedoch von der jeweiligen Bank und Region ab. Damit fällt die Auswahl kleiner aus als bei den etablierten Bezahlsystemen von Google oder Apple. Vor dem Kauf lohnt sich deshalb ein Blick in die aktuelle Kompatibilitätsliste von Fidesmo. Wird die eigene Bank nicht unterstützt, kann beispielsweise Curve dazwischengeschaltet werden.
Sprach-Assistent
Einen vollwertigen Sprachassistenten bietet die Honor Watch 6 trotz integriertem Mikrofon nicht. Sprache lässt sich unter anderem für Sprachnotizen und Anweisungen an den AI-Laufcoach nutzen.
Gesundheit und Fitness - Honor Watch 6 mit grundlegenden Gesundheitsfunktionen
Für Gesundheits- und Fitnessdaten setzt Honor vollständig auf die eigene Honor-Health-App. Honor Health übernimmt sowohl Einrichtung und Konfiguration als auch die Auswertung der aufgezeichneten Daten.
Die Uhr erfasst unter anderem Herzfrequenz, Herzfrequenzvariabilität (HRV), Blutsauerstoffsättigung, Stress und Schlaf. Daraus erstellt sie verschiedene Auswertungen. Die Körperenergie-Funktion kombiniert beispielsweise mehrere Gesundheitswerte, um einzuschätzen, wie viel Energie für Sport und Alltag zur Verfügung steht. Ein Gesundheitsscan fasst wichtige Messwerte zusammen, während der morgendliche Gesundheitsbericht einen Überblick über den Vortag liefert.
Aktivitätsziele
Im Alltag hält die Honor Watch 6 Schritte, zurückgelegte Distanz, aktive Minuten, Aktivitätsstunden und verbrannte Kalorien fest. Drei Aktivitätsringe zeigen auf einen Blick, inwiefern die täglichen Ziele erreicht wurden. Standardmäßig peilt die Uhr 8.000 Schritte und 30 Minuten Bewegung an. Sowohl Schritt- als auch Kalorienziel lassen sich in Honor Health anpassen.
Damit begnügt sich die Watch 6 aber nicht. Sie zeichnet unter anderem Herzfrequenz, HRV, Blutsauerstoff, Schlaf und Stress auf. Aus mehreren dieser Werte errechnet sie außerdem die sogenannte Körperenergie. Der Score soll zeigen, wie viele Reserven für Alltag und Training vorhanden sind und wann Erholung sinnvoll wäre.
Sportler bekommen zusätzliche Kennzahlen. Beim Laufen ermittelt die Watch 6 beispielsweise den VO₂max, Trainingsbelastung und Erholungszeit, auch die Laktatschwelle kann sie bestimmen. Für einzelne Trainingseinheiten lassen sich Ziele für Zeit, Distanz oder Kalorienverbrauch festlegen. Beim Lauftraining stehen darüber hinaus Tempo- und Herzfrequenzziele zur Verfügung. Eine klassische tägliche Anzeige erklommener Etagen konnten wir dagegen nicht finden.
Herzfrequenz, Herzrhythmus und Blutsauerstoffsättigung
Wir vergleichen die Messwerte der Honor Watch 6 in den Bereichen Herzfrequenz und Blutsauerstoff mit denen von Referenzprodukten (Polar H10 beziehungsweise Braun Pulsoximeter 1), was es dabei zu beachten gibt, erläutern wir in diesem zusätzlichen Artikel.
Der gemessene Puls ist im Ruhebereich identische mit dem des Brustgurtes. Es fällt jedoch auf, das Veränderungen von der Uhr erst verspätet erfasst werden, die Dynamik ist also nicht so hoch wie beim H10. Der Herzfrequenzverlauf ist beim Radfahren sehr ähnlich Durchschnitts- und Spitzenpuls fallen bei der Honor Watch 6 jedoch etwas geringer aus. Mit zwei Schlägen ist diese Abweichung aber vernachlässigbar.
Bei der Blutsauerstoffmessung liegt die Smartwatch ebenfalls dicht an der Referenz. Zwei von drei Messungen sind identisch, die andere liegt zwei Prozentpunkte unterhalb des Pulsoximeters.
Schlaf-Tracking
Auch nachts sammelt die Honor Watch 6 fleißig Daten. Sie erkennt automatisch, wann der Träger einschläft und wieder aufwacht, erfasst die Schlafdauer und unterteilt die Nacht in verschiedene Schlafphasen. Auch Nickerchen am Tag berücksichtigt das Schlaftracking. Detaillierte Auswertungen landen anschließend in der Honor-Health-App.
Die Schlafdaten stehen dabei nicht für sich allein. Honor bezieht sie zusammen mit Herzfrequenz, HRV und Stress in die Berechnung der Körperenergie ein. Der morgendliche Gesundheitsbericht fasst wichtige Informationen des Vortags beziehungsweise der Nacht zusammen.
Im Test funktionierte die Erkennung von Schlaf- und Aufwachzeit weitgehend plausibel. Abweichungen von Durchschnitt werden als „Anomalien“ bezeichnet und klingen damit meist dramatischer als es eigentlich ist.
Trainingsaufzeichnung
Sportlich zeigt sich die Honor Watch 6 vielseitig. Mehr als 120 Trainingsmodi decken neben Klassikern wie Laufen, Radfahren, Schwimmen und Krafttraining auch zahlreiche speziellere Aktivitäten ab. Während des Trainings zeichnet die Uhr je nach Sportart Werte wie Dauer, Herzfrequenz, Kalorien, Distanz und Tempo auf. Outdoor-Aktivitäten profitieren vom integrierten Dual-Band-GNSS, sodass das Smartphone zu Hause bleiben kann. Die detaillierten Aufzeichnungen und längerfristigen Entwicklungen landen anschließend in Honor Health.
Beim Laufen geht die Analyse deutlich tiefer. Neben den üblichen Daten ermittelt die Watch 6 unter anderem VO₂max und Trainingsbelastung. Der Lauf-Coach gibt während des Trainings Sprachanweisungen, außerdem lassen sich Herzfrequenz- und Tempoziele festlegen. Für Trailrunning und andere Outdoor-Sportarten berücksichtigt die Uhr dank 3D-Distanzmessung auch Höhenunterschiede.
Besonders hebt Honor die neuen Pro-Modi für Fußball und Badminton hervor. Beim Fußball zeichnet die Watch 6 neben Distanz und Tempo auch Sprintgeschwindigkeit und Laufwege auf. In Honor Health entstehen daraus Heatmaps, die zeigen, in welchen Bereichen des Spielfelds man unterwegs war. So spannend das klingt, der praktische Nutzen hat Grenzen: Im regulären Fußballspiel lässt sich eine gewöhnliche Smartwatch am Handgelenk aus Sicherheits- und Regelgründen nicht ohne Weiteres tragen. Der Modus eignet sich daher vor allem für Training und Freizeitspiele.
Praxistauglicher erscheint der Badminton-Pro-Modus. Die Uhr zählt Schläge und analysiert unter anderem Schlaggeschwindigkeit und -kraft, Vor- und Rückhand sowie Schlagarten wie Smash und Clear. Dabei stellt sich allerdings die Frage nach dem richtigen Handgelenk: Wer die Watch normalerweise an der Nicht-Schlaghand trägt, muss sie für eine aussagekräftige Analyse gegebenenfalls wechseln.
Beide Modi liefern ungewöhnlich detaillierte, sportartspezifische Daten. Wie genau Werte wie Sprint- oder Schlaggeschwindigkeit tatsächlich sind, bleibt jedoch offen. Wir würden sie daher eher als Vergleichswerte für das eigene Training denn als exakte Leistungsdiagnostik betrachten.
GNSS und Navigation
Mit Dual-Band-GNSS ist die Honor Watch 6 technisch auf dem Datenblatt gut aufgestellt. Im Freien gelingt der Satfix auch recht flott.
Auf einer Fahrradtour vergleichen wir sie mit der Garmin Venu 2. Auf den Grafiken ist gut zu sehen, dass die Honor Watch 6 ihren Standort seltener abruft und teilweise etwas abseits des Weges liegt. Auch die kleine Schleife am See fällt enger aus, was insgesamt zu einer kürzeren Gesamtstrecke führt. Dennoch ist die gebotene Leistung noch als gut zu bezeichnen.
Display - Nicht so hell wie erwartet
Auf der Front der Honor Watch 6 dominiert das 1,46 Zoll großes AMOLED-Display mit 464 x 464 Pixeln. Die Darstellung ist angenehm scharf und Honor verspricht bis zu 3.000 nits.
Um die maximale Helligkeit zu erreichen, muss jedoch in den Einstellungen der „Hellmodus“ aktiviert werden, worauf die Uhr direkt anmahnt, dass dies zu verringerten Akkulaufzeiten führt. Der „Basismodus“ ist voreingestellt. Hier messen wir maximal 2.340 cd/m², was sich an sonnigen Tagen auch durchaus bemerkbar macht, da dürfte es gerne etwas mehr sein. Aber auch im Hellmodus erreichen wir maximal 2.818 cd/m² und bleiben damit etwas unterhalb der Angaben von Honor. Wer die Helligkeit ausschließlich manuell regelt, dem stehen bis zu 699 cd/m² zur Verfügung.
Negativ fällt uns die sehr hohe minimale Displayhelligkeit auf. Mit 20,62 cd/m² ist diese sehr ausgeprägt und die Watch 6 blendet in der Nacht geradezu.
| Honor Watch 6 | Xiaomi Watch S5 | Huawei Watch GT 7 | Samsung Galaxy Watch9 | |
|---|---|---|---|---|
| Response Times | ||||
| PWM Frequency (Hz) | 60 | 60 | 60 | 60 |
| Bildschirm | -12% | 5% | 12% | |
| Helligkeit Bildmitte (cd/m²) | 2818 | 2488 -12% | 2970 5% | 3162 12% |
| Schwarzwert * (cd/m²) | ||||
| Durchschnitt gesamt (Programm / Settings) | -12% /
-12% | 5% /
5% | 12% /
12% |
* ... kleinere Werte sind besser
Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)
| Flackern / PWM festgestellt | 60 Hz | ||
Das Display flackert mit 60 Hz (im schlimmsten Fall, eventuell durch Pulsweitenmodulation PWM) . Die Frequenz von 60 Hz ist sehr gering und daher kann es bei allen Usern zu sichtbaren Flackern, brennenden Augen oder Kopfweh kommen. Im Vergleich: 52 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 7625 (Minimum 5, Maximum 343500) Hz. | |||
Performance und Laufzeit
Honor macht keine Angaben zum verbauten SiP in der Watch 6. Das System der Smartwatch arbeitet jedoch meistens flüssig, nur gelegentlich lassen sich kleine Ruckler erkennen.
Akkulaufzeit
Der Akku der Honor Watch 6 ist mit 980 mAh vergleichsweise groß und soll Laufzeiten von bis zu 35 Tagen ermöglichen, dann jedoch nur mit eingeschränktem Funktionsumfang. Bei „typischer Nutzung“ verspricht Honor 17 Tage Laufzeit, was ebenfalls noch viel ist. Im unabhängigen GPS-Modus sollen 42 Stunden Dauerortung möglich sein.
Wir haben die Uhr ohne aktiviertem Always-on-Display, mit allen Gesundheitsfunktionen und im Helligkeits-Basismodus getragen und dabei eine Laufzeit von rund 14 Tagen erreicht. Das Laden der Uhr gelingt über zwei PINs auf dem Ladepad und dauert etwas mehr anderthalb Stunden.
Mögliche Alternativen im Vergleich
Bild | Modell | Preis ab | Größe | Gewicht | Battery Capacity | Display |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Honor Watch 6 | Amazon: 165,73 € Bestpreis 165.73€ galaxus 2. 169.4€ galaxus.at 3. 171.95€ Gomibo.de | 1.46" | 41 g | 980 mAh | 1.46" 464x464 317 PPI AMOLED | |
| Xiaomi Watch S5 | Amazon: Bestpreis 156.95€ Gomibo.at 2. 159.99€ BikeInn AT 3. 159.99€ BikeInn | 1.48" | 46 g | 815 mAh | 1.48" 480x480 323 PPI AMOLED | |
| Huawei Watch GT 7 | Amazon: 249,00 € Bestpreis 249€ e-tec.at 2. 249€ Media Markt.at 3. 249€ DiTech.at | 1.47" | 51.3 g | 867 mAh | 1.47" 466x466 317 PPI AMOLED | |
| Samsung Galaxy Watch9 Snapdragon Wear Elite SW6100 | Amazon: 309,42 € Bestpreis 289€ alza.at 2. 289€ alza.de 3. 292.9€ GSMshop.at | 1.50" | 34 g | 445 mAh | 1.50" 480x480 Super AMOLED |
Transparenz
Die Auswahl der zu testenden Geräte erfolgt innerhalb der Redaktion. Das vorliegende Testmuster wurde dem Autor vom Hersteller unentgeltlich zu Testzwecken überlassen. Eine Einflussnahme auf den Testbericht gab es nicht, der Hersteller erhielt keine Version des Reviews vor der Veröffentlichung. Es bestand keine Verpflichtung zur Publikation. Als eigenständiges, unabhängiges Unternehmen unterliegt Notebookcheck keiner Diktion von Herstellern, Shops und Verlagen.
So testet Notebookcheck
Pro Jahr werden von Notebookcheck hunderte Laptops und Smartphones unabhängig in von uns standardisierten technischen Verfahren getestet, um eine Vergleichbarkeit aller Testergebnisse zu gewährleisten. Seit rund 20 Jahren entwickeln wir diese Testmethoden kontinuierlich weiter und setzen damit Branchenstandards. In unseren Testlaboren kommt ausschließlich hochwertiges Messequipment in die Hände erfahrener Techniker und Redakteure. Die Tests unterliegen einer mehrstufigen Kontrolle. Unsere komplexe Gesamtbewertung basiert auf hunderten fundierten Messergebnissen und Benchmarks, womit Ihnen Objektivität garantiert ist. Weitere Informationen zu unseren Testmethoden gibt es hier.






































