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Caviar Cybertruck iPhone im Hands-On: Wie man sich um viel Kohle jede Menge Nachteile erkauft

Das Caviar Cyberphone will das Apple iPhone optisch in eine Art Cybertruck verwandeln, wie das MKBHD-Video zeigt.
Das Caviar Cyberphone will das Apple iPhone optisch in eine Art Cybertruck verwandeln, wie das MKBHD-Video zeigt.
Wenn man eine Firma wie Caviar auf ein Smartphone los lässt kann man mit Sicherheit hohe Preise jenseits der 6.000 Euro erwarten. Dass man sich damit aber nicht unbedingt mehr Qualität erkauft, zeigt das Cyberphone Light Hands-On-Video von MKBHD, einem Apple iPhone 11 Pro im Titanium-Mantel und Cybertruck-Design.
Alexander Fagot,
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Teuer ist nicht immer besser: Das zeigt der Luxus-Veredler Caviar, der ja schon in der Vergangenheit für einige Spezialedition von Apple- und Samsung-Phones gut war. Beschränkte sich die teure Spezialbehandlung bisher meist auf eine Vergoldung oder Versilberung beliebter Flaggschiffe, ist seit Elon Musks Cybertruck-Auftritt nun auch das industrielle Design sehr gefragt.

Caviar "Cybertruck iPhone" darf man das Produkt wohl nicht nennen und so heißt es nun Caviar Cyberphone, ist aber klarerweise eine Homage an das kantige und klobige Design des Cybertrucks. Der Tech-Youtuber Marques Brownlee aka MKBHD hat die "Light-Version" ohne das Displayschutzschild in einem ersten Hands-On-Video angetestet und tut sich ganz offensichtlich schwer damit, den iPhone-Cybertruck-Hybriden zu empfehlen.

Viel Geld = Viele Nachteile

Wer etwa denkt, dass die Schutzhülle aus Titanium sein iPhone 11 Pro, regulär bei Amazon ab 1.080 Euro zu haben, besonders gut schützt, wird gleich beim ersten und einzigen Drop-Test eines besseren belehrt. Auch hier bleibt das Glas neben der Triple-Cam überraschend bruchfreudig, ganz abgesehen davon, dass die Verwandlung in einen Panzer unangenehme Nebenwirkungen hat, die wohl auf Dauer stören, wenn man das Cyberphone im Alltag auch tatsächlich benutzen will. Marques nennt etwa das nicht mehr funktionierende Wireless Charging, die Inkompatibilität mit dickeren USB-C Steckern oder das breite Loch an der Seite, das nötig ist, um mittels Spezialtool an die SIM-Karte zu gelangen. 

Lite-Version ab 6.240 Euro

Auch der Empfang wird durch die klobige Schutzhülle wohl nicht gerade verbessert, was diese Spezialedition höchstens als Sammlerstück beziehungsweise möglicherweise als spekulative Investition empfehlenswert macht. Die Preise für die Cyberphone-Editionen von Apples iPhone 11 Pro-Klassikern können sich übrigens sehen lassen. Ab 6.240 Euro bekommt man gerade mal das Lite-Modell, ein echter Milliardär wird wohl eher auf die CyberPhone Billionaire-Edition setzen, die ab 18.000 Euro auf Silber und Gold setzt aber wohl etwas weniger widerstandsfähig ist als der Titanium-Mantel.

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Autor: Alexander Fagot, 13.06.2020 (Update: 13.06.2020)
Alexander Fagot
Alexander Fagot - Managing Editor News
Als Tech- und Gadget-begeisterter Allrounder mit Desktop-Selbstbau- und Overclocking-Vergangenheit, arbeitete ich als Filmvorführer noch mit dem guten alten 35 mm Film, bin dann zusehends auch professionell in die Computerwelt geschlittert und schuftete einige Jahre als Windows-Admin und Projektmanager. Nach längeren Reisen schreibe ich nun von allen Ecken dieser Welt aus als News-Redakteur für Notebookcheck und konzentriere mich im Moment tendenziell auf den Bereich Mobile.