Control Resonant: Test vor Release geleakt – Lob für Performance und Kämpfe

Das Testembargo für Control Resonant endet am 18. September um 15 Uhr MESZ. Die argentinische Website Cultura Geek hat allerdings vorzeitig eine inzwischen gelöschte Wertung bei Metacritic eingereicht. Zwar wurde lediglich eine Zusammenfassung veröffentlicht, doch diese enthält einige vielversprechende Hinweise vor dem Release des Spiels am 24. September (im Folgenden können Spoiler enthalten sein).
Ein radikal anderes Resonant
Bevor der Journalist auf Kämpfe und Performance eingeht, beschreibt er, wie Remedy Entertainment die Formel des Vorgängers grundlegend verändert hat. Spieler übernehmen die Kontrolle über Dylan Faden, Jesses jüngeren Bruder, und bewegen sich durch ein von paranormalen Ereignissen heimgesuchtes Manhattan. Das offenere Setting stellt eine deutliche Abkehr vom Vorgänger dar. Zudem stellt sich Dylan seinen Gegnern direkt, anstatt sie aus der Distanz zu bekämpfen. Für Nahkampfangriffe kommt die vielseitige, formwandelnde Waffe Aberrant zum Einsatz.
In der auf Metacritic veröffentlichten Zusammenfassung des geleakten Tests zu Control Resonant werden die „unterhaltsamen“ Kämpfe mit Devil May Cry verglichen. Gleichzeitig soll das schnellere Kampfsystem die beklemmende Atmosphäre nicht beeinträchtigen.

Auch die Performance von Control Resonant bereitete einigen Fans vor dem Release Sorgen. Bereits Control hatte mit technischen Problemen zu kämpfen, und das offenere Weltdesign des Nachfolgers könnte die Hardware stärker beanspruchen. Auf Konsolen können PS5-Besitzer zwischen einem Modus mit 1.440p und 60 fps sowie einer Alternative mit 4K und 30 fps wählen. Auf welcher Plattform Cultura Geek das Spiel getestet hat, ist unklar. Im Test ist jedoch von einer „soliden technischen Performance“ die Rede.
Die Geschichte von Dylan Faden
Bei Remedy Entertainments Control waren die Meinungen der Spieler zur Handlung gemischt. Während die von paranormalen Phänomenen geprägten Umgebungen positiv aufgenommen wurde, konnte der Dialog nicht immer im gleichen Maße überzeugen. Der geleakte Test deutet darauf hin, dass die sich wiederholende Geschichte von Resonant zumindest zu Beginn eine Schwachstelle darstellen könnte.
Die Entwickler haben außerdem RPG-Elemente hinzugefügt, darunter Möglichkeiten zur individuellen Anpassung von Dylans Fähigkeiten. Die durchschnittliche Metacritic-Wertung dürfte zeigen, wie gut diese Änderungen umgesetzt wurden. Cultura Geek hält eine Wertung von 80/100 für angemessen, ähnlich den 82 Punkten des Originals.
Unabhängig vom späteren Konsens der Kritiker kann sich das Alan-Wake-Studio offenbar über starke Vorbestellungszahlen für Control Resonant freuen. Nach Angaben des Unternehmens befand sich das Spiel mit Stand vom 11. August auf mehr als 1,5 Millionen Wunschlisten über mehrere Plattformen hinweg. Eine Nachricht, die PS5- und Xbox-Käufer allerdings zögern ließ, ist die Verschiebung der physischen Version auf den 15. Oktober.














