Cybertruck geht baden: Tesla-Fahrer testet Wade Mode und muss aus See geborgen werden

Elons Musks Cybertruck sorgt weiter für Schlagzeilen – diesmal allerdings nicht mit schlechten Verkaufszahlen, sondern mit einem Vorfall der eher kuriosen Sorte. Im US-Bundesstaat Texas fuhr ein Mann mit einem Cybertruck in den Grapevine Lake, um dessen „Wade Mode“ auszuprobieren. Dabei hatte er aber offenbar die Tiefe des Sees falsch eingeschätzt. Der elektrische Pickup lief mit Wasser voll, wurde manövrierunfähig und musste von Einsatzkräften geborgen werden, wie das Grapevine Police Department in einem aktuellen Facebook-Post erklärt. Im Fahrzeug sollen sich weitere Insassen befunden haben. Berichten zufolge blieben jedoch alle Beteiligten unverletzt.
Der sogenannte „Wade Mode“ ist eine spezielle Funktion des Cybertrucks, die laut Tesla das langsame Durchfahren flacher Gewässer mit angehobenem Fahrwerk ermöglichen soll. Die Waatiefe wird dabei mit 81 Zentimetern angegeben. Anhand der Bilder scheint der Fahrer nicht in den See hineingefahren zu sein, sondern lediglich versucht zu haben, am Ufer entlangzufahren. An einer Seite wurde die maximale Waatiefe des 1,79 Meter hohen Cybertrucks jedoch offenbar überschritten. Der Fahrer vermutet, dass dabei Wasser in den Ladeanschluss eingedrungen sei, wodurch die Lenkung ausfiel. Die technischen Details wurden jedoch nicht offiziell bestätigt.
In sozialen Medien überwiegt das Kopfschütteln über das Verhalten des Fahrers, der nach der Bergung des Fahrzeugs von der Polizei festgenommen wurde und sich nun wegen des Betriebs eines Fahrzeugs in einem gesperrten Park- beziehungsweise Seebereich sowie mehrerer Verstöße gegen Vorschriften zur Wassersicherheitsausrüstung verantworten muss. In den Kommentaren unter dem Facebook-Post sowie auf Reddit gibt es aber auch viel Kritik gegenüber Teslas Cybertruck, dessen Wade Mode für viele nicht mehr als ein Marketing-Feature mit geringem tatsächlichen Nutzen ist.







