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DJI: 130 Millionen Euro 2018 durch Korruption verloren

Einem Bericht von Reuters zufolge hat der bekannte chinesischen Drohnen-Hersteller DJI im Jahr 2018 stolze 130 Millionen Euro aufgrund von schweren Fällen von Korruption verloren. Ermittelt wird nun gegen mehr als 40 Mitarbeiter von DJI.

DJI hat in den vergangenen Jahren mit seinen Drohnen und Gimbals viele Menschen begeistert, liefern diese doch eine eine sehr gute Qualität zu größtenteils akzeptablen Preisen, die für die meisten Menschen noch gut erschwinglich sind.

Nun hat Reuters einen Bericht veröffentlicht, dem zufolge DJI im Jahr 2018 mehr als 130 Millionen Euro wegen schwerer Korruption verloren hat. Zuvor hat das Unternehmen im Jahr 2017 über 2,3 Milliarden Euro Umsatz erziehlt. Diese Zahl zeigt ziemlich gut, wie groß die Schäden durch Korruption innerhalb des Unternehmens sind. Die Korruptionsfälle waren 2018 bei routinemäßigen Kontrollen aufgeflogen und einige der Fälle wurden mittlerweile auch schon an die Behörden übergeben. Staatlichen Angaben zufolge sollen mittlerweile Ermittlungen gegen mehr als 40 Mitarbeiter des Unternehmens laufen.

DJI hat als Unternehmen in den letzten Jahren ein starkes Wachstum erlebt. Gegründet im Jahr 2006 hat das chinesische Unternehmen mittlerweile 12.000 Angestellte und plant diese Zahl dieses Jahr auf 14.000 zu steigern. Allerdings scheint es wie viele andere chinesische Unternehmen ein großes Problem mit Korruption unter seinen Mitarbeitern zu haben.

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Autor: Cornelius Wolff, 19.01.2019 (Update: 19.01.2019)
Cornelius Wolff
Cornelius Wolff - News Editor
Nachdem ich mit 8 meinen ersten PC geschenkt bekommen habe (damals noch mit einem AMD Athlon Single-Kern-Prozessor) und ich dieses Gerät auch gleich munter auseinander gebaut habe, hat mich die Technik nie wieder losgelassen. So kam es, dass ich schon mit jungen Jahren immer weiter in die Welt der Computer-Technik eingetaucht bin. Als ich dann 2015 zum ersten Mal auf die Seite Notebookcheck gestoßen bin, war ich begeistert von dem Umfang den diese Seite bietet. Nun arbeite ich seit meiner erfolgreichen Bewerbung im Jahr 2016 als freier Mitarbeiter bei Notebookcheck als News- und Hardware-Redakteur.