Darum kaufen Gamer 800-Euro-Steam-Deck statt Xbox ROG Ally oder Legion Go S

Seit der plötzlichen Preiserhöhung kostet das Steam Deck OLED rund 780 Euro. Trotzdem war der Handheld nach dem Preisanstieg innerhalb von kürzester Zeit ausverkauft. Reddit-Nutzer Pretty_Trip_2215 stellt die berechtigte Frage, warum der Valve-Handheld so begehrt ist, wenn es doch leistungsstärkere Geräte für weniger Geld gibt. Das Lenovo Legion Go S gibt es auf Amazon aktuell etwa zu einer UVP von 554 Euro, das ASUS ROG Xbox Ally kostet 599 Euro.
Zunächst vermutete der Ersteller des Reddit-Threads, dass hinter dem großen Ansturm auf das teure Steam Deck OLED vor allem Scalper stecken könnten. Die Kommentare nahmen jedoch schnell Fahrt auf. Viele Nutzer erklären, was aus ihrer Sicht für das Steam Deck OLED spricht. In einem späteren Edit fasst der Ersteller des Thread die häufigsten Gründe zusammen.
Darum greifen Gamer trotz höherem Preis zum Steam Deck OLED
Beim lesen der Kommentare zeigt sich, dass Nutzer das Steam Deck nicht allein über die Leistung bewerten. Viele sympathisieren einfach mit Valve und schätzen die nahtlose Steam-Integration. Wer schon eine Steam-Bibliothek hat, muss das Gerät nur einschalten, sich anmelden und kann sofort loslegen – ein deutliches Komfort-Plus gegenüber der Konkurrenz.
Im Hinblick auf die Performance kann das Steam Deck zwar nicht mithalten, trotzdem hat es aus technischer Sicht noch einige Vorteile auf Lager – allen voran natürlich das OLED. In der Reddit-Diskussion werden jedoch auch immer wieder die Trackpads als Argument für das Steam Deck genannt. Sie funktionieren wie kleine Touch-Pads und erlauben eine Art Maus-Steuerung. Das erleichtert nicht nur die Navigation, sondern ermöglicht auch eine komfortable Bedienung von Strategiespielen. Auch in Sachen Akkulaufzeit und Lautsprecher hat Valves Handheld für viele die Nase vorn.
Kritische Stimmen argumentieren, dass Valve mit der Preiserhöhung den größten Vorteil des Steam Decks verspielt habe: das gute Preis-Leistungs-Verhältnis. In sozialen Medien wird der Handheld deshalb immer wieder als „tot“ bezeichnet. Ganz so dramatisch ist die Lage zwar nicht, nach dem Wegfall des früheren Preisvorteils muss Valve jedoch erst beweisen, dass das Steam Deck auch zu deutlich höheren Preisen noch attraktiv genug ist.








