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Das Honor MagicBook 14 ist ein gutes Multimedia-Notebook, könnte aber effizienter sein

Honor MagicBook 14
Honor MagicBook 14
Mit dem neuen MagicBook 14 führt Honor ein hochwertigeres Gehäuse ein und bietet zudem eine optionale GeForce-RTX-2050-GPU an. Die Leistung ist in Verbindung mit dem Core-i5-Prozessor der Alder-Lake-Generation gut, aber das Gespann ist nicht besonders effizient.

Mit der MagicBook-Baureihe hat Honor bisher erschwingliche Office-/Multimedia-Rechner angeboten, die sehr viel Ähnlichkeit mit der MateBook-D-Serie aufgewiesen hat. Mit dem neuen 2022er-Modell des MagicBook 14 ändert sich das aber nun, denn ohne den Schriftzug könnte das neue Multimedia-Notebook auch problemlos als Huawei MateBook 14 durchgehen. Das ist im Bereich des Gehäuses eine deutliche Aufwertung und sowohl die Verarbeitung als auch die Stabilität fallen gut aus. Zusammen mit dem neuen Gehäuse kommt aber auch ein stark spiegelndes IPS-Display zum Einsatz, welches mit etwas mehr als 300 cd/m² auch nicht besonders hell ist, was im Freien problematisch ist. Das Panel bietet keine wirklichen Highlights, allerdings ist die subjektive Bildqualität sehr gut. Bei den Anschlüssen gibt es zwar eine gute Mischung aus USB-C- und USB-A-Buchsen, doch auf aktuelle Standards wie USB 4 oder Thunderbolt 4 muss man verzichten.

Honor hat sich dazu entschieden, einen aktuellen Alder-Lake-H-Prozessor zu verbauen, allerdings handelt es sich beim Core i5-12500H um einen Chip mit nur vier Performance-Kernen. Insgesamt ist die Leistung zwar sehr gut, aber bei hohen Takten ist der Prozessor nicht besonders effizient. Das gilt auch für die Nvidia GeForce RTX 2050. Diese basiert auf der GeForce MX570, unterstützt aber Raytracing und kommt den RTX-3050-GPUs in den Benchmarks und beim Spielen sehr nah, benötigt dabei aber auch mehr Strom. Maximal kann der Stromverbrauch kurzzeitig auf knapp 140 Watt steigen, weshalb der Hersteller dem Gerät auch ein wuchtiges 135-Watt-Netzteil beilegt. Das Problem ist hier jedoch, dass die normalen USB-C-3.2-Anschlüsse lediglich eine Stromaufnahme von etwas mehr als 100 Watt erlauben. Das 135-Watt-Netzteil ist also ziemlich sinnlos und mit einem kompakteren 100-Watt-Netzteil wäre man besser bedient. Da die Lastspitzen zeitlich sehr begrenzt sind, hat diese Einschränkungen aber glücklicherweise keine Auswirkungen auf den Betrieb. 

Die Tastatur des MagicBook 14 wurde ebenfalls verbessert, denn der Tastenhub ist von 1,3 auf 1,5 mm angestiegen und das Tippgefühl ist sehr komfortabel. Dank dem großen 75-Wh-Akku sind zudem gute Akkulaufzeiten von mehr als 11 Stunden bei angepasster Bildschirmhelligkeit möglich. Alle weiteren Informationen zum neuen MagicBook 14 2022 stehen in unserem ausführlichen Testbericht zur Verfügung:

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> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2022-09 > Das Honor MagicBook 14 ist ein gutes Multimedia-Notebook, könnte aber effizienter sein
Autor: Andreas Osthoff, 12.09.2022 (Update: 12.09.2022)