Dell XPS 13 startet in Deutschland deutlich teurer als Apple MacBook Neo

Die Dell XPS-Marke stand bislang vor allem für Premium-Ultrabooks, mit dem neuen XPS 13 bringt Dell die Serie in die Mittelklasse. Denn das günstigste Modell wird in den USA für nur 599 US-Dollar angeboten, zumindest für Schüler und Studenten, während im Handel regulär 699 US-Dollar veranschlagt werden sollen.
Würde Dell diese Preise in Euro umrechnen und 19 Prozent Mehrwertsteuer hinzurechnen, würde das Dell XPS 13 hierzulande 613 Euro respektive 715 Euro kosten. Dell Deutschland hat nun aber bestätigt, dass das Notebook hierzulande nicht ganz so günstig angeboten wird wie in den USA. Denn Studenten und Schüler an Hochschulen sollen das Gerät für 799 Euro kaufen können, für Schüler unter 16 Jahren gilt dieser Preis nur bis zum 31. Oktober, für ältere Schüler unbegrenzt lang.
Wie viel das Notebook im Handel kostet, bleibt unklar, die US-Preise deuten aber darauf, dass Dell rund 899 Euro veranschlagen wird. Da das Basismodell nur mit 8 GB Arbeitsspeicher und einer 256 GB SSD ausgestattet ist, wäre das Dell XPS 13 damit wesentlich teurer als das Apple MacBook Neo (ca. 599 Euro auf Amazon). Trotz etwas höherem Preis könnte das XPS 13 für einige Kunden die bessere Wahl sein. Denn das Notebook ist mit 12,7 Millimetern und 1,0 Kilogramm gleich dünn, aber 230 Gramm leichter als das MacBook Neo, besitzt aber dennoch einen größeren 52 Wh Akku.
Dell setzt ebenfalls auf ein Gehäuse aus Aluminium, bietet aber ein 13,4 Zoll Display, das als Touchscreen ausgeführt ist. Der Bildschirm wird mit 500 Nits gleich hell wie beim MacBook Neo, bietet mit 2.560 x 1.600 Pixel aber eine höhere Auflösung, und ist mit 120 Hz doppelt so schnell. Das Basismodell setzt auf den Intel Core 5 320, beim Topmodell kommt der schnellere Intel Core Ultra 7 355 zum Einsatz. Die beiden USB-C-Anschlüsse unterstützen nur beim Core Ultra 7 Modell Thunderbolt 4.
Quelle(n)
Dell










