Asus hat die neuen ProArt P16- und ProArt-P14-Laptops vorgestellt, die als Konkurrenz zum MacBook Pro positioniert sind. Angetrieben werden sie vom Nvidia-RTX-Spark-Superchip und bieten bis zu 128 GB Unified Memory. Die mobilen Workstations für Kreativschaffende liefern bis zu 1 Petaflop KI-Leistung für lokale generative KI-Agenten, Sprachmodelle mit bis zu 120 Milliarden Parametern sowie umfangreiche 3D-Rendering-Aufgaben.
Asus hat auf der Computex 2026 offiziell eine neue Generation KI-fokussierter Kreativ-Workstations vorgestellt. Angeführt wird die neue Produktreihe vom ProArt P16 (H7607), ProArt P14 (H7407) sowie einem neuen ProArt Mini-PC. Es handelt sich um die ersten Geräte des Unternehmens, die auf dem Nvidia-RTX-Spark-Superchip basieren – einer Plattform, die speziell für persönliche KI-Agenten und anspruchsvolle kreative Workflows entwickelt wurde.
Das Herzstück der neuen Geräte ist der Nvidia-RTX-Spark-Superchip, der sich von klassischen CPU- und GPU-Konfigurationen verabschiedet. Die Plattform kombiniert eine 20-Kern-Nvidia-Grace-CPU mit einer auf der Blackwell-Architektur basierenden Nvidia-RTX-GPU. Beide Komponenten sind über die schnelle NVLink-C2C-Verbindung miteinander gekoppelt.
Das System nutzt eine Unified-Memory-Architektur mit bis zu 128 GB Arbeitsspeicher, der flexibel zwischen System- und Grafikaufgaben aufgeteilt werden kann. Laut Asus erreicht die Plattform eine KI-Leistung von bis zu 1 Petaflop und verfügt über Tensor-Kerne der fünften Generation mit FP4-Präzision. Die Rechenleistung ist für besonders anspruchsvolle Aufgaben ausgelegt, darunter die Ausführung von Large Language Models (LLMs) mit 120 Milliarden Parametern und bis zu einer Million Token Kontext, die Erstellung von KI-generierten 4K-Videos sowie das Rendern von 3D-Szenen mit mehr als 90 GB Umfang.
Asus hat das Gehäusedesgin für das neue P16 und P14 überarbeitet. Das Ergebnis ist ein Rahmen, der 13% dünner und 16% leichter ist als bei der vorherigen Generation.
Das Asus ProArt P16- und P14-Laptops bieten bis zu 128 GB Arbeitsspeicher, OLED-Displays mit 3K- beziehungsweise 4K-Auflösung sowie eine KI-Leistung von bis zu 1 Petaflop.
Für die neue Generation hat Asus das Gehäusedesign der Modelle P16 und P14 grundlegend überarbeitet. Dadurch sind die Geräte 13 Prozent dünner und 16 Prozent leichter als ihre Vorgänger. Trotz der kompakteren Bauweise verbaut Asus Akkus mit hoher Kapazität von bis zu 99,9 Wh, die eine ganztägige Nutzung ermöglichen sollen.
Auch bei der Displaytechnik setzt Asus weiterhin einen Schwerpunkt:
ProArt P16: Verfügt über ein 4K-Display mit 120 Hz, variabler Bildwiederholrate (VRR), Nvidia-G-Sync-Unterstützung und einer Spitzenhelligkeit von bis zu 1.600 Nits.
ProArt P14: Bietet eine Auflösung von bis zu 3K und unterstützt eine besonders flüssige Darstellung von Bewegungen.
Beide Modelle nutzen die Asus-Lumina-Pro-OLED-Technologie und erreichen eine Farbgenauigkeit von Delta E < 1. Erhältlich sind die Notebooks in den Farbvarianten „Nano Black“ und „Neo White“. Zur weiteren Ausstattung gehören eine schmutzabweisende Beschichtung sowie haptische Touchpads.
Autor des Originals:Martin Filipov - Tech Writer - 226 Artikel auf Notebookcheck veröffentlicht seit 2026
Martin is a professional smartphone nerd since he got his first “real” smartphone, the Galaxy Young. Although Martin is getting older, his enthusiasm and analytical eye for a phone spec sheet is holding up nicely.
AI has already stolen several of Martin’s jobs. But don’t worry! He took revenge by switching back to a dumb toothbrush - the kind you have to swing back and forth until your teeth are clean.
Martin started writing about tech in 2021, hitting “publish” on nearly 800 feature articles in four years. Possibly a Guinness world record. Or at least a Heineken.
Übersetzer:Marius Müller - Tech Writer - 4603 Artikel auf Notebookcheck veröffentlicht seit 2024
Als Kind der 90er war mein Gameboy mein ständiger Begleiter. Nach der Schule wurde die PlayStation angeworfen. Als ich schließlich meinen ersten PC bekam, war es vollends um mich geschehen. Meine Leidenschaft fürs Gaming ist seitdem nie wieder abgeflacht. Für Notebookcheck zu schreiben bedeutet für mich, über Themen zu berichten, die mir wirklich am Herzen liegen – neben Gaming auch gerne über E-Mobilität, Fotovoltaik oder innovative Gadgets. Wenn ich gerade nicht am Rechner sitze, schiebe ich wahrscheinlich Wasserrettungsdienst an der Ostseeküste oder versuche, den Schattenseiten meines Geek-Lebens – nämlich dem langen Sitzen – in der lokalen Schwimmhalle entgegenzuwirken.