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Display-Check: Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2017 (i5, WQHD) Laptop

Andreas Osthoff 👁, Sven Kloevekorn, 20.08.2017

Jetzt auch mit mehr Pixeln. Nachdem die ersten Modelle des X1 Carbon 2017 auf Full-HD-Displays beschränkt waren, bietet Lenovo sein Premium-Ultrabook nun auch wieder mit einer hochauflösenden Anzeige an. Das Warten hat sich gelohnt.

Rund 5 Monate nach der Veröffentlichung der mittlerweile fünften Generation des ThinkPad X1 Carbon (2017) findet man im Handel nun auch Modelle mit dem hochauflösenden WQHD-Panel. Wir haben bereits zwei Modelle des aktuellen 2017er-Modells getestet und die beiden Full-HD-Bildschirme waren ordentlich, doch angesichts des hohen Preises für manche Nutzer vielleicht ein wenig enttäuschend. 

Unser heutiges Testgerät trägt die Bezeichnung ThinkPad X1 Carbon 2017-20HR006FGE und ist aktuell für rund 2.000 Euro verfügbar. Neben dem zuvor genannten hochauflösenden Display bekommt der interessierte Kunde einen Core-i5-Prozessor, 8 GB RAM und eine 512 GB große PCIe-SSD. Auch in Lenovos Online-Shop ist das Display nun für einen Mehrpreis von 107 Euro verfügbar. Da wir das Gerät schon zweimal ausführlich getestet haben, konzentrieren wir uns in diesem Artikel auf das Display und die Auswirkungen auf die Akkulaufzeit. Für alle weiteren Informationen zu den anderen Test-Sektionen verweisen wir auf unsere beiden bestehenden Testberichte des 2017er-Modells:

Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2017-20HR006FGE (ThinkPad X1 Carbon 2017 Serie)
Hauptspeicher
8192 MB 
, LPDDR3-1866, Dual-Channel, verlötet
Bildschirm
14 Zoll 16:9, 2560 x 1440 Pixel 210 PPI, LEN40AA (LP140QH2-SPB1), IPS, spiegelnd: nein
Mainboard
Intel Kaby Lake-U Premium PCH
Massenspeicher
Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP, 512 GB 
, 451 GB verfügbar
Soundkarte
Intel Kaby Lake-U/Y PCH - High Definition Audio
Anschlüsse
2 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 2 USB 3.1 Gen2, 2 Thunderbolt, 1 HDMI, 1 DisplayPort, 1 Kensington Lock, Audio Anschlüsse: 3.5 mm Audio, Card Reader: MicroSD (UHS-II), 1 Fingerprint Reader
Netzwerk
Intel Ethernet Connection I219-V (10/100/1000/2500/5000MBit/s), Intel Dual Band Wireless-AC 8265 (a/b/g/n = Wi-Fi 4/ac = Wi-Fi 5), Bluetooth 4.1, LTE
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 15.95 x 323.5 x 217.1
Akku
57 Wh Lithium-Polymer, 3 Zellen
Betriebssystem
Microsoft Windows 10 Pro 64 Bit
Kamera
Webcam: 720p HD
Sonstiges
Lautsprecher: Stereo 2x2 Watt, Tastatur: Chiclet, Tastatur-Beleuchtung: ja, 65-Watt USB-C-Netzteil, HDMI zu VGA Adapter, LAN (RJ45)-Adapter, Lenovo Tools, 36 Monate Garantie
Gewicht
1.13 kg, Netzteil: 346 g
Preis
2099 Euro
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

Display

Subpixel-Anordnung
Subpixel-Anordnung
leichte Lichthöfe an den Rändern
leichte Lichthöfe an den Rändern

Im Gegensatz zum letztjährigen Modell des ThinkPad X1 Carbon gibt es laut Teileliste nur noch ein einziges WQHD-Panel von LG Philips. Im letzten Jahr sorgte die Panel-Lotterie bei vielen Käufern für Verärgerung, denn laut vieler Berichte sollte das LG-Philips-Display deutlich besser sein als das Modell von Panasonic, welches auch in unserem damaligen Testgerät verbaut war.

Lenovo scheint sich die Kritik zu Herzen genommen zu haben, denn für das aktuelle Kaby-Lake-X1-Carbon kommt ausschließlich das LG-Philips-Panel mit der Bezeichnung LP140QH2-SPB1 zum Einsatz und unsere Messungen zeigen tatsächlich einige Verbesserungen gegenüber dem letztjährigen WQHD-Panel von Panasonic. Das fängt zunächst einmal bei der PWM-Steuerung an, denn ein Flimmern können wir bei keinem Helligkeitslevel feststellen. Subjektiv hinterlässt das Bild einen sehr guten Eindruck, ohne körnig zu wirken, wie es bei matten Panels gelegentlich der Fall ist. Lediglich die leichten Lichthöfe an den Rändern trüben den guten Eindruck ein wenig, fallen aber nur bei maximaler Helligkeit wirklich auf. Positiv ist zudem die geringe minimale Helligkeit von gerade einmal 4,6 cd/m², was besonders in dunklen Umgebungen wichtig ist.

312
cd/m²
327
cd/m²
327
cd/m²
334
cd/m²
342
cd/m²
342
cd/m²
353
cd/m²
357
cd/m²
342
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
LEN40AA (LP140QH2-SPB1)
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 357 cd/m² Durchschnitt: 337.3 cd/m² Minimum: 4.6 cd/m²
Ausleuchtung: 87 %
Helligkeit Akku: 340 cd/m²
Kontrast: 924:1 (Schwarzwert: 0.37 cd/m²)
ΔE Color 3.6 | 0.6-29.43 Ø6.1
ΔE Greyscale 5.8 | 0.64-98 Ø6.3
98.5% sRGB (Argyll 3D) 68.8% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 2.2
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2017-20HR006FGE
LEN40AA (LP140QH2-SPB1), , 2560x1440, 14
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2017-20HR0021GE
B140HAN03_1, , 1920x1080, 14
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2017-20HQS03P00
B140HAN03_1, , 1920x1080, 14
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 20FB003RGE
VVX14T058J00, , 2560x1440, 14
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 20FB-005XUS
1920x1080, 14
Response Times
-36%
-29%
-16%
-28%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
35.6 (18.4, 17.2)
48 (22, 26)
-35%
41.6 (20.4, 21.2)
-17%
44 (17, 27)
-24%
47.2 (18.8, 28.4)
-33%
Response Time Black / White *
22.4 (12.4, 12)
30.4 (18.8, 11.6)
-36%
31.6 (18.8, 12.8)
-41%
24 (5.2, 18.8)
-7%
27.6 (4.4, 23.2)
-23%
PWM Frequency
220 (90)
Bildschirm
9%
-6%
5%
4%
Helligkeit Bildmitte
342
278
-19%
311
-9%
272
-20%
321.7
-6%
Brightness
337
271
-20%
288
-15%
268
-20%
301
-11%
Brightness Distribution
87
91
5%
85
-2%
95
9%
89
2%
Schwarzwert *
0.37
0.16
57%
0.24
35%
0.32
14%
0.294
21%
Kontrast
924
1738
88%
1296
40%
850
-8%
1094
18%
DeltaE Colorchecker *
3.6
4.5
-25%
5.5
-53%
2.61
27%
3.96
-10%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
7.7
8.4
-9%
9
-17%
6.43
16%
6.69
13%
DeltaE Graustufen *
5.8
3.2
45%
6.2
-7%
3.31
43%
3.15
46%
Gamma
2.2 100%
2.02 109%
2.02 109%
2.35 94%
2.34 94%
CCT
6693 97%
7042 92%
5950 109%
6360 102%
7082 92%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
68.8
57
-17%
55.96
-19%
63
-8%
53.8
-22%
Color Space (Percent of sRGB)
98.5
87.5
-11%
85.77
-13%
95
-4%
82.7
-16%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
-14% / 2%
-18% / -10%
-6% / 2%
-12% / -2%

* ... kleinere Werte sind besser

Damit sind wir dann auch bei der Helligkeit, die oftmals ein Problem bei ThinkPad-Bildschirmen darstellt. Das gilt jedoch nicht für das Panel von LG Philips, bei dem wir maximal 357 cd/m² und durchschnittlich immer noch gute 337 cd/m² (auch im Akkubetrieb) ermitteln können. Damit sind wir zwar noch weit von den aktuellen MacBooks entfernt, bei denen wir uns den 600 cd/m² nähern, doch vor allem in Anbetracht der alternativen Displayoptionen für das X1 Carbon und der matten Bildschirmoberfläche reicht die Helligkeit in der Praxis vollkommen aus. Die beiden Full-HD-Bildschirme bieten allerdings einen deutlich geringeren Schwarzwert und damit auch einen höheren Kontrast. Gerade schwarze Inhalte könnten beim vorliegenden Panel etwas satter wirken.

CalMAN Graustufen (vor der Kalibrierung)
CalMAN Graustufen (vor der Kalibrierung)
CalMAN Sättigung (vor der Kalibrierung)
CalMAN Sättigung (vor der Kalibrierung)
CalMAN Mischfarben (vor der Kalibrierung)
CalMAN Mischfarben (vor der Kalibrierung)

Im Werkszustand hat das alte Panasonic-Panel bei den Farben und den Graustufen ein wenig besser abgeschnitten. In unseren Messungen mit der professionellen Software CalMAN und dem Spektralfotometer X-Rite i1Pro2 weist vor allem die Graustufendarstellung eine vergleichsweise hohe durchschnittliche Delta-E-2000-Abweichung von 5,8 auf. Zudem erkennt man einen leichten Grün-Blau-Stich, der in der Praxis allerdings nur wirklich auffällt, wenn man das Display direkt neben einen kalibrierten Bildschirm stellt.

CalMAN Graustufen (nach der Kalibrierung)
CalMAN Graustufen (nach der Kalibrierung)
CalMAN Sättigung (nach der Kalibrierung)
CalMAN Sättigung (nach der Kalibrierung)
CalMAN Mischfarben (nach der Kalibrierung)
CalMAN Mischfarben (nach der Kalibrierung)

Mit unserer Kalibrierung verbessern sich die Werte deutlich und sowohl die Farben als auch die Graustufen fallen bei den Delta-E-2000-Abweichungen im Vergleich zur sRGB-Referenz unter den wichtigen Wert von 3. Es gibt keine Ausreißer und auch bei höheren Sättigungsleveln werden die Abweichungen nur geringfügig höher. Falls Sie nicht die Möglichkeit haben, Ihr Display selbst zu kalibrieren, steht natürlich unser entsprechendes Profil in der Box weiter oben zum kostenlosen Download zur Verfügung.

sRGB-Abdeckung: 98,5 Prozent
sRGB-Abdeckung: 98,5 Prozent
AdobeRGB-Abdeckung: 68,8 Prozent
AdobeRGB-Abdeckung: 68,8 Prozent

Die Sättigungs-Messungen von CalMAN haben bereits eine fast vollständige sRGB-Abdeckung angedeutet. Wir ermitteln 98,5 Prozent, womit sich das Display vor allem in Verbindung mit den geringen Farbabweichungen durchaus auch für die Bearbeitung von Bildern eignet. Der größere AdobeRGB-Standard wird zwar nur zu 68,8 Prozent abgedeckt, weshalb Profis vermutlich auf externe Bildschirme setzen werden, doch für den Hobbybereich sollte die Leistung ausreichen. In dieser Hinsicht schneidet das WQHD-Panel auch noch einmal etwas besser ab als das Full-HD-Pendant.

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
22.4 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 12.4 ms steigend
↘ 12 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind gut, für anspruchsvolle Spieler könnten der Bildschirm jedoch zu langsam sein.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 29 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (25.1 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
35.6 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 18.4 ms steigend
↘ 17.2 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 28 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (40 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM nicht festgestellt

Im Vergleich: 51 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 9428 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Das hochauflösende WQHD-Panel basiert natürlich ebenfalls auf der IPS-Technologie. Die Blickwinkel sind sehr lange stabil und erst aus extremen Winkeln bzw. von schräg oben/unten kommt es zu einem leichten Helligkeitsverlust. Den maximalen Öffnungswinkel des Bildschirms von 180 Grad kann man hier also voll ausnutzen. 

weite Blickwinkel des IPS-Displays
weite Blickwinkel des IPS-Displays

Leistung

HWiNFO ThinkPad X1 Carbon
HWiNFO ThinkPad X1 Carbon

Obwohl wir das ThinkPad X1 Carbon 2017 bereits mit dem Core-i5-Prozessor getestet haben, möchten wir noch einmal kurz auf das Thema Leistungsentfaltung bzw. Temperaturlimit zu sprechen kommen. Auf unserem Testgerät war die aktuellste BIOS-Version 1.22 installiert, doch das konservative Temperaturlimit für den Prozessor greift nach wie vor. Obwohl Lenovo das langfristige TDP-Limit von den üblichen 15 auf 25 Watt anhebt und dem Prozessor so eigentlich freien Lauf lässt, liegt das Temperaturlimit nur bei 75 °C. Da die Kaby-Lake-CPUs ab ~3 GHz aber zu ziemlichen Hitzköpfen werden, lohnt sich der optionale Core i7 daher eigentlich nur, wenn man 16 GB RAM benötigt. Der Core i5 wird nur in Verbindung mit 8 GB RAM angeboten, arbeitet im Alltag aber spürbar ruhiger und kaum langsamer. Weitere Informationen zu den Unterschieden zwischen dem Core i5 und Core i7 sind auch in unserem ausführlichen Testbericht verfügbar.

Akkulaufzeit

Bei Displays mit mehr Pixeln erwartet man normalerweise auch einen höheren Stromverbrauch und damit eine kürzere Akkulaufzeit. Einige Hersteller statten entsprechende Modelle daher auch mit etwas größeren Akkus aus, doch das ist hier nicht der Fall. Lenovo verbaut weiterhin den 3-Zellen-Lithium-Polymer-Akku mit einer Kapazität von 57 Wh. 

Das Panel von LG Philips scheint jedoch kein großer Energiefresser zu sein, denn in unserem praxisnahen WLAN-Test mit einer angepassten Helligkeit von ~150 cd/m² – in diesem Fall 151 cd/m² @73 Prozent – wird die bereits gute Laufzeit der beiden Full-HD-Modelle noch überboten. Zunächst hatten wir noch den Einsatz von PWM im Verdacht, doch das ist nicht der Fall, und auch bei wiederholten Tests waren die Ergebnisse bis auf wenige Minuten gleich. Mit etwas mehr als 10 Stunden kann man locker einen normalen Arbeitstag überbrücken.

Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2017-20HR006FGE
7200U, HD Graphics 620, 57 Wh, 2560x1440
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2017-20HR0021GE
7200U, HD Graphics 620, 57 Wh, 1920x1080
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2017-20HQS03P00
7500U, HD Graphics 620, 57 Wh, 1920x1080
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 20FB003RGE
6500U, HD Graphics 520, 52 Wh, 2560x1440
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 20FB-005XUS
6300U, HD Graphics 520, 52 Wh, 1920x1080
Battery Runtime
WiFi Websurfing 1.3
604
547
-9%
496
-18%
429
-29%
411
-32%
Akkulaufzeit
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3 (Edge 40.15063.0.0)
10h 04min

Fazit

im Test: Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2017 WQHD. Testgerät zur Verfügung gestellt von:
im Test: Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2017 WQHD. Testgerät zur Verfügung gestellt von:

Da Lenovo für das aktuelle ThinkPad X1 Carbon 2017 nur noch das WQHD-Display von LG Philips anbietet, entfällt zum Glück die Panel-Lotterie, die im letzten Jahr noch für viel Frust bei Käufern des Ultrabooks sorgte. Nach unseren Tests können wir bestätigen, dass sich das aktuelle Panel vom alten Panasonic-Modell absetzen kann und ganz klar eine Kaufempfehlung verdient. Das Full-HD-Modell hat lediglich einen Vorteil, wenn es um den Schwarzwert geht, doch in allen anderen Tests ist der hochauflösende Bildschirm überlegen. Dass schließt sogar die Akkulaufzeit ein, die nochmals gesteigert wurde.

Das WQHD-Display für das ThinkPad X1 Carbon 2017 erhält eine ganz klare Empfehlung. In den Tests überzeugt der Bildschirm und die lästige Panel-Lotterie vom Vorgänger entfällt. Hier kann man bedenkenlos zugreifen.

Lenovo hat die Modelle im eigenen Online-Shop bereits angepasst. Lediglich die Basisversion ist noch mit dem Full-HD-Panel ausgestattet, doch der Aufpreis für das WQHD-Modell ist mit etwas mehr als 100 Euro keinesfalls zu hoch. Leistungstechnisch hat sich mit der aktuellsten BIOS-Version aber nichts verändert. Der Prozessor wird erneut bei 75 °C ausgebremst, weshalb der standardmäßige Core i5-7200U die bessere Wahl ist. Nur wer mehr als 8 GB RAM benötigt, kommt um den teureren i7 nicht herum.

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Autor: Andreas Osthoff, 20.08.2017 (Update: 30.04.2019)
Andreas Osthoff
Andreas Osthoff - Senior Editor Business
Ich bin mit Computern und moderner Unterhaltungselektronik aufgewachsen. Seit meinem ersten Computer, einem Commodore C64, habe ich mich für die Technik interessiert und angefangen, meine eigenen Computer zu bauen. Bei Notebookcheck kümmere ich mich schwerpunktmäßig um die Business-Geräte sowie die mobilen Workstations, doch ich mache auch gerne Abstecher in den mobilen Bereich. Es ist immer wieder eine tolle Erfahrung, neueste Geräte zu testen und miteinander zu vergleichen. Den passenden Ausgleich schafft der Sport, im Sommer vor allem mit dem Rad.