E-Auto-Verkauf in Europea im ersten Halbjahr 2026 um 41 Prozent gestiegen

Ölkrise, weiter steigende Spritpreise, Klima und Gesundheit schädigende Abgasen, staatliche Förderung beim Kauf von elektrischen Neufahrzeugen – es gibt derzeit einige gute Gründe sich für den Kauf eines batteriebetriebenen Autos zu entscheiden (und sicher auch einige gute Gründe sich dagegen zu entscheiden). Von Januar bis August diesen Jahres wurden, ganz Europa betrachtet, 41 Prozent mehr vollelektrische Autos verkauft als im gleichen Zeitraum 2025. Damit waren in ganz Europa drei von 10 verkauften Autos vollelektrisch.

Allerdings ist das Wachstum nicht in allen europäischen Ländern gleich verteilt. Vor allem die beiden größten Märkte, Deutschland und Frankreich, stechen als Treiber hervor. Frankreich konnte mit einem Rekord von 38 Prozent den größten Anteil am Wachstum verzeichnen, Deutschland hat mit 33 Prozent sein ehemaliges Rekordhoch eingestellt.
Der Marktanteil der E-Autos stieg in Frankreich auf 30 Prozent (plus 12 Prozentpunkte), in Deutschland auf 27 Prozent (plus 9 Prozentpunkte). In Gesamteuropa beläuft sich der Marktanteil der E-Autos auf mittlerweile 23 Prozent (plus 6 Prozentpunkte).

Italien und Spanien rangieren mit ihren Märkten auf Platz 3 und 4, auch hier gab es, wenn auch moderatere Steigerungen der E-Anteile von 8 und 10 Prozent (ein Plus von 3 und 2 Prozentpuntke). Anders lief es in Polen. Europas fünftgrößter E-Markt war leicht rückläufig (-1 Prozent), E-Autos haben dort einen Anteil von rund 5 Prozent.
Von allen europäischen Autoherstellern ist aktuell BMW am besten elektrisch aufgestellt, zumindest was die Verkäufe betrifft. Sie verkauften 30 Prozent Elektroautos. Bei Mercedes konnte der E-Auto-Verkauf immerhin um 10 Prozent zulegen. Die Hyundai- und Renault-Gruppe konnten sich um 8 Prozent verbessern. Toyota verdoppelte seinen-E-Verkauf von 5 auf 11 Prozent.
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