Tesla wird wieder unprofitabel: Explodierende Investitionen, niedrige Gewinne

Tesla hat laut einer aktuellen SEC-Meldung Kreditlinien über insgesamt 30 Milliarden US-Dollar bei Citi (Citigroup, eine der größten Banken der USA ) und Wells Fargo (ebenfalls eine der größten US-Banken ) vereinbart. Die Laufzeiten liegen zwischen einem und fünf Jahren. Damit ersetzt Tesla eine zuvor gemeldete Kreditlinie von 5 Milliarden Dollar.
Die Vereinbarung einer Kreditlinie bedeutet nicht, dass Tesla zwangsläufig mehr Schulden aufnimmt, es ist eher eine Art Kreditrahmen, ein eingeräumter Dispobetrag, den Tesla theoretisch in Anspruch nehmen kann, sofern es Bedarf hat, das Unternehmen besitzt damit einen zusätzlichen finanziellen Puffer.
Teslas Gewinne stehen derzeit stark unter Druck, immerhin hat sich das jahrelang anhaltende Wachstum massiv abgeschwächt. Nach einem Umsatzwachstum von 38 % im Jahr 2023 ging Teslas Geschäft 2024 erstmals um etwa 1 % zurück. Dementsprechend sind auch die Gewinne inzwischen niedriger, wenn auch noch immer im Bereich mehrerer hundert Millionen Euro.
Gleichzeitig sind die Investitionskosten massiv angestiegen. Das Unternehmen rechnet 2026 mit einem CapEx (vereinfacht: Investitionssumme) von 25 Milliarden (von 8,5 Milliarden in 2025) für teils fragwürdige Ideen wie fliegende Autos oder eine Roboter-Armee. Die Investitionen übertreffen mittlerweile den operativen Cashflow bei sinkenden Gewinnen.
Die neue Kreditvereinbarung über $30 Milliarden erfolgt, obwohl Tesla auf der Bank noch Rücklagen von ca. $43 Milliarden besitzt, offenbar nicht mehr genug, um die anstehenden Investitionen ab 2027 zweifellos alleine stemmen zu können.









