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Ein Künstler verursacht einen Stau auf Google Maps mit 99 Smartphones

Ein Karren mit 99 Smartphones reicht, um Google Maps einen üblen Stau vorzugaukeln. (Bild: Simon Weckert)
Ein Karren mit 99 Smartphones reicht, um Google Maps einen üblen Stau vorzugaukeln. (Bild: Simon Weckert)
Ein Künstler aus Berlin zeigt in einem Video, wie einfach es doch ist, Google Maps einen üblen Stau vorzugaukeln: Ein Leiterwagen mit 99 Smartphones ist vollkommen ausreichend, um die Navigationssoftware zu verwirren.
Hannes Brecher,
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Wie Simon Weckert in seinem Video (unten eingebettet) zeigt, lässt er einen Mann mit 99 Smartphones im Schlepptau spazieren gehen. Google Maps ist auf allen Geräten geöffnet, sodass die Navigationssoftware denkt, dass auf den jeweiligen Straßen ein ordentlicher Stau entstanden ist, und die Routen in der Navigation Rot dargestellt wurden. Vermutlich wurden sogar einige Fahrzeuge auf Umwege geschickt, um dem vermeintlichen Stau auszuweichen.

Warum das funktioniert? Google Maps verwendet die Daten seiner Nutzer, inklusive der Position und der Geschwindigkeit, um die aktuelle Verkehrslage zu beurteilen. 99 vermeintliche Autos, die sich in Schrittgeschwindigkeit durch teils schmale Straßen bewegen, sind für die Software ein klares Zeichen, dass der Verkehr alles andere als fließend läuft. In seinem Blogeintrag geht der Künstler leider kaum auf die technischen Details des Stunts ein, sodass nicht ganz klar ist, ob weitere Schritte notwendig sind, um dieses Resultat zu erzielen.

Laut einem Tweet von Torrey Hoffman, einem Ingenieur der an Google Maps arbeitet, soll dies durchaus möglich sein. Während es sich bei diesem Versuch von Simon Weckert wohl um ein Experiment gehandelt hat, sollte Google sich diesen Exploit näher ansehen – jemand mit weniger harmlosen Absichten könnte dieses Schlupfloch ansonsten dazu verwenden, die Daten von Google Maps zu verfälschen, sodass Nutzer, die sich auf die Software zur Navigation verlassen, fehlgeleitet werden könnten.

 

 

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Hannes Brecher
Hannes Brecher - Senior Tech Writer - 6311 Artikel auf Notebookcheck veröffentlicht seit 2018
Seit dem Jahr 2009 schreibe ich für unterschiedliche Publikationen im Technologiesektor, bis ich im Jahr 2018 zur News-Redaktion von Notebookcheck gestoßen bin. Seitdem verbinde ich meine langjährige Erfahrung im Bereich Notebooks und Smartphones mit meiner lebenslangen Leidenschaft für Technologie, um unsere Leser über neue Entwicklungen am Markt zu informieren. Mein Design-Hintergrund als Art Director einer Werbeagentur erlaubt mir darüber hinaus tiefe Einblicke in die Eigenheiten dieser Branche.
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Autor: Hannes Brecher,  3.02.2020 (Update:  3.02.2020)