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Elon Musk möchte mit Daimler einen elektrischen Sprinter bauen

Teaser
Elon Musk war mal wieder auf Twitter unterwegs. Diesmal hat er ein Angebot an Daimler veröffentlicht, dem zufolge man ja gemeinsam eine elektrische Version des Sprinters entwickeln könnte.
Cornelius Wolff,
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Elon Musk und Twitter: Das ist mittlerweile eine berühmt berüchtigte Kombination. So hat es der Gründer schon geschafft, den Aktienkurs seines Unternehmens munter in alle Richtungen zu treiben, während er sich noch eine Untersuchung der amerikanischen Börsenaufsicht eingehandelt hat, die er dann im Anschluss auch gleich mal beleidigt hat.

Nun war Musk mal wieder auf Twitter unterwegs, allerdings mit weit weniger verheerenden Auswirkungen. So hat er auf die Frage, ob Tesla jemals einen Kleintransporter anbieten würde, geantwortet, dass er gerne mit Daimler kooperieren würde, um eine elektrische Version des Sprinters zu entwickeln. Was der Tesla-Chef zu dem Zeitpunkt anscheinend nicht ganz auf dem Schirm hatte: Der deutsche Autohersteller arbeitet schon aktiv an einer elektrischen Version des Sprinters und will diesen nächstes Jahr auf den Markt bringen. Dennoch würde sich eine Kooperation zwischen Tesla und Mercedes möglicherweise auszahlen: Denn auch wenn Mercedes schon an dem Sprinter arbeitet, hat Tesla immer noch einen deutlichen Vorsprung, was das Know-How in Sachen Elektromobilität angeht. So könnte Tesla dabei helfen, die Reichweite und die Leistung des Sprinters deutlich zu verbessern.

Auf die darauf folgende Antwort, warum Tesla nicht einfach selbst eine Alternative zum Sprinter entwickelt, antwortete Musk, dass Tesla aktuell ein wenig zu beschäftigt sei, um die Entwicklung eines weiteren Wagens zu starten. Damit wird der CEO vermutlich auch recht haben. So ist es Tesla erst kürzlich gelungen, das Produktionsziel von 10.000 Tesla Model 3 pro Woche zu erreichen, wobei die Produktion hierbei teilweise in ein Zelt vor der Fabrik ausgelagert werden sollte. Weiterhin sitzt das Unternehmen parallel dazu noch an der Entwicklung des Tesla Semi (dem LKW Teslas), dem Model Y (der Familienversion des Model 3) und der neuen Version des Tesla Roadstars.

Daimler ist indes in letzter Zeit mit der Entwicklung des e-Sprinters ein wenig unter Zugzwang gekommen. So hat z.B. die Deutsche Post schon einen eigenen Transporter entwickelt, der sich überraschend gut verkauft, da es zu dem Zeitpunkt noch keine Alternative auf dem Markt kam. Hier hat der deutsche Autobauer definitiv großes Nachbesserungspotential. Von daher könnte sich eine Kooperation mit Tesla durchaus auszahlen.

Quelle(n)

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Cornelius Wolff
Cornelius Wolff - Senior Tech Writer - 1385 Artikel auf Notebookcheck veröffentlicht seit 2016
Nachdem ich mich schon von klein auf (teilweise sehr zum Leidwesen meiner Eltern) für das Innere von Desktop-PCs und Notebooks interessiert habe, begann ich im Jahr 2016 als freier Mitarbeiter bei Notebookcheck für das Newssegment zu schreiben. Seitdem bin ich mit dabei und studiere parallel dazu derzeit Wirtschaftsinformatik an der Universität Osnabrück.
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Autor: Cornelius Wolff, 20.11.2018 (Update: 20.11.2018)