Europäisches Land führt nahezu vollständiges KI-Verbot an Grundschulen ein

Norwegen verbietet den Einsatz generativer KI-Tools an Grundschulen und schränkt deren Nutzung bei älteren Schülern ein, nachdem der norwegische Premierminister Jonas Gahr Støre kürzlich eine entsprechende Erklärung abgegeben hat. Der Schritt folgt auf Bedenken über die negativen Auswirkungen von KI auf das Lernen und ist Teil einer breiteren Initiative gegen sinkende Testergebnisse im ganzen Land. Im Jahr 2024 hat die norwegische Regierung Smartphones an Schulen verboten und Lehrkräften mehr Befugnisse gegeben, um die Disziplin im Unterricht durchzusetzen.
Die norwegische Regierung plant einen altersbasierten Ansatz: Schüler der Klassen 1 bis 7 im Alter von 6 bis 13 Jahren dürfen KI nicht nutzen, während Schüler der unteren Sekundarstufe im Alter von 14 bis 16 Jahren sie nur sparsam und unter Aufsicht von Lehrkräften einsetzen dürfen. Schüler der oberen Sekundarstufe im Alter von 17 bis 19 Jahren sollen dagegen die KI-Kompetenzen entwickeln dürfen, die sie auf Hochschulbildung und Arbeitswelt vorbereiten. Darüber hinaus werden höhere staatliche Ausgaben für den Einsatz von Büchern im Unterricht erwogen, um dem Trend zu mehr Bildschirmtechnik entgegenzuwirken.
Außerdem plant die norwegische Regierung, die Nutzung sozialer Medien für Kinder unter 16 Jahren zu verbieten. Damit folgt sie einem von Australien und anderen Ländern geprägten Trend, der die Nutzung elektronischer Geräte durch junge Menschen eindämmen soll.





