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FSR 2.0 läuft auch auf GeForce GTX 1000 und neuer, AMD nennt Details zur Funktionsweise

AMD FidelityFX Super Resolution 2.0 kann Spiele auf die vierfache Auflösung skalieren. (Bild: AMD)
AMD FidelityFX Super Resolution 2.0 kann Spiele auf die vierfache Auflösung skalieren. (Bild: AMD)
Mit FidelityFX Super Resolution 2.0 wird AMD bald eine neue Alternative zu Nvidia Deep Learning Super Sampling (DLSS) einführen, die auch auf den Grafikkarten der Konkurrenz funktioniert. Entwickler sollen FSR 2.0 in wenigen Tagen in ein Spiel implementieren können.

AMD hat im Rahmen der Game Developers Conference viele neue Details zu FidelityFX Super Resolution 2.0 bestätigt. Der Standard soll ab dem zweiten Quartal in ersten Spielen implementiert werden. Im Gegensatz zu FSR 1.0 nutzt die neue Upscaling-Technologie auch Informationen aus vorhergehenden Bildern, wodurch die Bildqualität deutlich verbessert werden soll, vor allem in Kombination mit der grundlegend überarbeiteten Kantenglättung.

Anders als Radeon Super Resolution muss FSR 2.0 vom jeweiligen Entwickler in ein Spiel integriert werden. Laut AMD kann FSR 2.0 in nur wenigen Tagen in ein Spiel integriert werden, wenn dieses bereits eine Upscaling-Technologie unterstützt, die auf temporale Daten zurückgreift, wie etwa DLSS oder auch TAA. Ansonsten kann es etwas aufwändiger sein, FSR 2.0 zu integrieren. In jedem Fall ist die Technologie Open-Source, AMD stellt eine API mit Unterstützung für DirectX 12 und für Vulkan sowie ein Plugin für die Unreal Engine zur Verfügung.


Die Hardware-Anforderungen von FSR 2.0 sind wesentlich weniger anspruchsvoll als bei DLSS, denn AMD fordert keine spezialisierte KI-Hardware. Offiziell wird FidelityFX Super Resolution auf allen Nvidia GeForce GTX 1000- und AMD Radeon RX 5000-Grafikkarten unterstützt, sowie auf allen neueren Modellen. AMD betont, dass es keine künstlichen Kompatibilitäts-Einschränkungen gibt, in der unten eingebetteten Tabelle zeigt der Konzern aber, welche Hardware für optimale Ergebnisse notwendig ist.


FSR 2.0 bietet drei Modi an: Quality, Balanced und Performance. Wie auch bei FSR 1.0 unterscheiden sich diese durch die Input-Auflösung, die je nach Modus im Vergleich zur nativen Bildschirmauflösung um 56 bis 75 Prozent reduziert wird. Im Quality-Modus wird das Spiel bei einer Ausgabe in 1.080p-Auflösung beispielsweise in 720p gerendert, bei 4K-Ausgabe dagegen in 1.440p. Ein zusätzlicher "Ultra Performance Mode" wird nur in ausgewählten Spielen zur Verfügung stehen.


Das unten eingebettete Video zeigt FidelityFX Super Resolution 2.0 in Aktion, und zwar bei Deathloop, einem der ersten Spiele, das FSR 2.0-Unterstützung erhalten wird.


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> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2022-03 > FSR 2.0 läuft auch auf GeForce GTX 1000 und neuer, AMD nennt Details zur Funktionsweise
Autor: Hannes Brecher, 24.03.2022 (Update: 24.03.2022)