Fiat Multiplay Premiere: Crossover wandelt sich vom Van zum Pick-up

Fiat greift das historische Raumkonzept des Multipla auf und präsentiert mit dem Multiplay ein wandelbares Fahrzeugkonzept für das C-Segment. Herzstück der 4,45 Meter langen Studie ist das patentierte Metamorfosi-System. Dabei gleitet das Heckmodul auf Schienen entlang der C-Säule nach vorne, wodurch sich der geschlossene Passagierraum in einen Pick-up mit offener Ladefläche verwandelt. Ergänzend rotiert der Heckspoiler und dient ohne Zusatzzubehör als Fahrradträger für zwei Räder.
Überblick:
- Verschiebbare C-Säule: Heckmodul verwandelt 6+1-Sitzer in einen viersitzigen Pick-up mit Ladefläche.
- Flexibler Innenraum: Modularer Petsenger Seat fungiert als Haustierplatz, Kindersitzhalterung oder Tisch.
- Funktionales Zubehör: Drehbares Spoiler-Element dient direkt als integrierter Fahrradhalter.
Technologie & Variabilität
Die Mechanik des Metamorfosi-Heckmoduls erlaubt die Anpassung des Fahrzeugvolumens an unterschiedliche Alltagsanforderungen. Im geschlossenen Zustand fasst die Kabine bis zu sieben Personen in einer 6+1-Anordnung. Bei geöffneter Ladefläche bleiben vier vollwertige Sitzplätze erhalten, während Sportgeräte oder Sperrgut im Heck transportiert werden können.
Ausstattung, Materialien & Konkurrenzfeld
Im Innenraum kommen wasserabweisende Monomaterial-Textilien im 3D-Strickverfahren zum Einsatz. Ein drehbarer Beifahrersitz namens Sunseat verwandelt das Armaturenbrett im Stand in eine Liegefläche unter dem Panoramadach. Ein verschwindendes Display fügt sich nahtlos in das Cockpit ein. Im Vergleich zu kompakten Raumkonzepten wie dem Dacia Jogger oder Freizeit-Pick-ups wie dem Ford Maverick setzt der Fiat Multiplay auf ein hybrides Karosseriesegment. Fiat positioniert die Studie als technologisches Ideenlabor für künftige Plattformen.
Markt-Einordnung
Der Fiat Multiplay demonstriert eine pragmatische Lösung für flexible Fahrzeugarchitekturen im C-Segment. Ob das komplexe Schienensystem der C-Säule den Sprung in eine Serienproduktion schafft, bleibt abzuwarten.
Quelle(n)
Stellantis Bildquelle: Stellantis





