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Framework: Dieser schlanke Laptop mit 3:2-Display lässt sich vom Nutzer aufrüsten und reparieren

Viele Komponenten des Framework-Laptop können vergleichsweise einfach aufgerüstet oder ersetzt werden. (Bild: Framework)
Viele Komponenten des Framework-Laptop können vergleichsweise einfach aufgerüstet oder ersetzt werden. (Bild: Framework)
Beim Framework handelt es sich um ein leistungsstarkes Ultrabook mit 3:2-Display, Intel Tiger Lake und einem 1,3 Kilogramm leichten Gehäuse, das Nutzer auf Wunsch selbst zusammenbauen können, in jedem Fall lassen sich die meisten Komponenten für spätere Upgrades oder Reparaturen problemlos tauschen.
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Auf den ersten Blick sieht der Framework-Laptop wie ein handelsübliches Ultrabook aus – mit 1,3 Kilogramm und 15,85 Millimeter ist das Gehäuse recht leicht und dünn, mit Intel Tiger Lake wird eine ordentliche Performance geboten. Auf den zweiten Blick ist zu sehen, dass sämtliche Anschlüsse als Module ausgeführt sind, der jeweilige Käufer kann also selbst auswählen, welche vier Ports das Notebook besitzt, und diese später auch tauschen. Lediglich der Kopfhöreranschluss ist fest verbaut.

Im Inneren lassen sich der Arbeitsspeicher, die SSD und das WLAN-Modul problemlos tauschen – das ist bei Notebooks zwar nicht ungewöhnlich, mittlerweile werden diese Komponenten bei vielen Konkurrenzprodukten aber bereits fest am Mainboard verlötet. Framework geht aber noch zwei Schritte weiter, denn auch das Display, der Akku und die Tastatur sollen vom Nutzer schnell und unkompliziert ausgetauscht werden können.

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Wenn die Performance in Zukunft nicht mehr reicht, so lässt sich das ganze Mainboard samt Prozessor tauschen, der Hersteller will dazu einerseits regelmäßig selbst neue Module anbieten, andererseits sollen aber auch Drittanbieter dazu eingeladen werden, Komponenten für das Notebook anzubieten. Kunden können den Laptop auf Wunsch fertig zusammengebaut bestellen oder aber als DIY-Kit kaufen und selbst zusammenbauen. 

Zur Ausstattung des ersten Modells gehören ein 13,5 Zoll Display im 3:2-Format mit einer Auflösung von 2.256 x 1.504 Pixel, eine 1.080p-Webcam, ein 57 Wh fassender Akku, bis zu 64 GB DDR4-Arbeitsspeicher und eine maximal 4 TB fassende PCIe 4.0 M.2 SSD. Ein derart modulares Notebook hat sicherlich viele Vorteile, was die Langlebigkeit und damit den Umweltschutz betrifft.

Allerdings bleibt abzuwarten, ob das Konzept ein Erfolg wird – ähnlich ambitionierte Projekte wie Googles Project Ara oder das Alienware Area-51m konnten Kunden nämlich keineswegs überzeugen, trotz des deutlich größeren Marketing-Budgets der jeweiligen Hersteller. Framework soll ab Sommer 2021 erhältlich sein, zu den Preisen gibt es noch keinerlei Informationen.

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Hannes Brecher
Hannes Brecher - Senior Tech Writer - 7078 Artikel auf Notebookcheck veröffentlicht seit 2018
Seit dem Jahr 2009 schreibe ich für unterschiedliche Publikationen im Technologiesektor, bis ich im Jahr 2018 zur News-Redaktion von Notebookcheck gestoßen bin. Seitdem verbinde ich meine langjährige Erfahrung im Bereich Notebooks und Smartphones mit meiner lebenslangen Leidenschaft für Technologie, um unsere Leser über neue Entwicklungen am Markt zu informieren. Mein Design-Hintergrund als Art Director einer Werbeagentur erlaubt mir darüber hinaus tiefe Einblicke in die Eigenheiten dieser Branche.
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Autor: Hannes Brecher, 25.02.2021 (Update: 25.02.2021)