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Framework erklärt: DDR5-Preise „weitgehend stabil“ trotz erneuter Preiserhöhung

Ein Werbefoto des Framework Laptop 13, das sein Innenleben zeigt
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Framework berichtet, dass die Kosten für DDR5-Arbeitsspeicher weitgehend stabil geblieben sind, obwohl das Unternehmen die Preise für 8-GB-Module erhöht hat, nachdem die kostengünstigeren Lagerbestände aufgebraucht waren. Die Preisgestaltung bei SSDs ist ein größeres Problem: Da ältere Bestände erschöpft sind, ist Framework gezwungen, NVMe-Laufwerke zu deutlich höheren Kosten einzukaufen. Es wird erwartet, dass sich dies bei kommenden Laptop-Konfigurationen auch auf die Kunden auswirken wird.

Framework ist bekannt für anpassungsfreundliche, aufrüstbare Laptops und Desktops, die auf Langlebigkeit ausgelegt sind. Doch mit dem neuesten Status-Update zu den Komponentenkosten in der volatilen Tech-Branche macht die Marke jetzt einen Schritt vor und zwei Schritte zurück.

Das Unternehmen teilte eine gute Nachricht: Die Preise für DDR5-Arbeitsspeicher sind in den letzten Monaten stabil geblieben. Die schlechte Nachricht ist jedoch, dass die günstigeren SSD-Bestände aus dem Jahr 2025 aufgebraucht sind und neue Ware zu deutlich höheren Preisen reinkommt. Das bedeutet, dass Neukunden tiefer in die Tasche greifen müssen, wenn sie ihren Speicher aufrüsten oder ein neues Framework Laptop 12, Framework Laptop 13 Pro oder Framework Laptop 16 kaufen.

Framework rechtfertigt DDR5-Preisanpassungen trotz stabiler Lieferantenkosten und anhaltendem Komponentenmangel Am 12. Mai legte Framework in seinem regulären Blog-Update zuerst die „gute Nachricht“ dar und erklärt:

Wir haben festgestellt, dass die Speicherkosten der DDR5-Lieferanten in den letzten Monaten recht stabil geblieben sind. Wir haben den Bestand an 8-GB-Arbeitsspeicher aufgebraucht, den wir zuvor zu geringeren Kosten eingekauft hatten, und mussten die Preise nach oben anpassen, um die Kosten der neu beschafften Module widerzuspiegeln. Da wir diese Speicherknappheit durchgemacht haben, passen wir die Preise nur so weit an, wie es zur Deckung der Kostensteigerungen erforderlich ist. Bei den anderen Speicherkapazitäten konnten wir die Preise auf dem Niveau des Vormonats halten.

SSD-Preise könnten erneut stark ansteigen, da NVMe-Bestände zur Neige gehen. Die Preisentwicklung bei SSDs – wie etwa M.2-NVMe-Laufwerken mit PCIe Gen 4- und Gen 5 – sieht hingegen nicht so rosig aus, da deren Preise auf das Dreifache oder sogar Vierfache ihres früheren Einzelhandelsniveaus angestiegen sind. Framework spürt nun den Druck, da die eigenen Speicherbestände zur Neige gehen, wie das Unternehmen in seinem Blogbeitrag erklärt:

Bei den SSDs ist die Preisentwicklung leider nicht so positiv. In den letzten Monaten konnten wir unsere Speicherpreise erheblich unter dem Marktniveau halten, indem wir Module verkauften, die wir noch aus dem Jahr 2025 auf Lager hatten. Mittlerweile haben wir einen Großteil dieses Bestands über verschiedene Modulkapazitäten hinweg aufgebraucht und beginnen, neue Bestände zu Kosten hereinzuholen, die um ein Vielfaches höher sind.

Framework fährt fort:

Für diesen Monat basieren einige Preise auf einem gewichteten Durchschnitt der Kosten aus alten und neuen Beständen. Wir gehen davon aus, dass wir bis nächsten Monat die älteren Bestände für die meisten Kapazitäten aufgebraucht haben werden und die Preise vollständig anpassen müssen, um die neuen Kosten widerzuspiegeln.

Dies kommt angesichts der volatilen Trends auf dem PC-Hardwaremarkt nicht überraschend. Nirav Patel sagte zuvor:

„Der Preis ist leider so, wie er ist“, und unterstrich damit, dass kleineren Unternehmen oft keine andere Wahl bleibt, als die steigenden Lieferantenkosten an die Verbraucher weiterzugeben. Framework hat in der Vergangenheit bei seinen Laptops und vorkonfigurierten Systemen SSDs von Western Digital (heute SanDisk) eingesetzt, darunter die WD Black SN770 und die WD Black SN850X.

Um eine grobe Vorstellung davon zu geben, wie sich die Speicherpreise in den letzten zwei Jahren verändert haben: Eine SN770 NVMe mit 1 TB kostete im Einzelhandel zwischen 100 und 129 US-Dollar, während eine SN850X mit 1 TB (ohne Kühlkörper) für 160 US-Dollar im Laden stand. Spult man vor ins Jahr 2026, hat sich die Speicherlandschaft drastisch verändert. Eine gebrauchte WD Black SN770 mit 1 TB kostet mittlerweile 200 US-Dollar, während die leistungsstarke SN850X mit 1 TB derzeit bei Amazon um die 195 Euro liegt.

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> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2026-05 > Framework erklärt: DDR5-Preise „weitgehend stabil“ trotz erneuter Preiserhöhung
Autor: Rahim Amir Noorali, 14.05.2026 (Update: 14.05.2026)