GTA 6: Launch-Trailer-Analyse lobt Performance und widerspricht reduzierter PS5-Auflösung

Der Launch-Trailer zu GTA 6 ist bei Fans gut angekommen, einige Zuschauer haben allerdings eine schlechtere Bildqualität bemängelt. Digital Foundrys technische Analyse des auf einer PS5 aufgenommenen Materials entkräftet die meisten Bedenken. Auch kurz vor dem Release am 19. November geht das Team davon aus, dass Rockstar an einer internen Auflösung von 1440p festhält.
Flüssigere Bewegungen
In früheren Trailern zu GTA 6 und im Netflix Extended Look hat Digital Foundry ungleichmäßige Animationen kritisiert. Die Bildrate ist zwar stabil geblieben, bei schnellen Kameraschwenks haben die Bewegungen der Figuren jedoch ruckelig gewirkt. Im neuesten Video treten diese Probleme nicht mehr auf. Das gezeigte Material reicht allerdings nicht aus, um daraus ein abschließendes Urteil abzuleiten.
Die Analyse hebt zudem den hohen Detailgrad von Objekten und die Lichteffekte hervor. In der viel diskutierten Duschszene lobt Digital Foundry das Zusammenspiel von Sonnenlicht und Wassertropfen auf Jasons Brust. Auch der detailreich dargestellte Leguan, der eine Straße überquert, könnte auf eine realistische Darstellung der Tierwelt Leonidas hindeuten.
Am häufigsten wird am Launch-Trailer zu GTA 6 der diesige Bildeindruck kritisiert. Die Unschärfe lässt Details weicher erscheinen, während der übermäßige Bloom-Effekt die kräftigen Farben ausbleicht. Auch Digital Foundry stellt eine veränderte Grafik fest. Das könnte allerdings nur auf das hier gezeigte PS5-Material zutreffen.
Weiterhin 1440p und 30 FPS
Einige Fans haben befürchtet, dass die Entwickler bei der Optimierung der Performance vor dem Release die Auflösung reduziert haben. Trotz des diesigen Bildes scheint das Rockstar-Spiel aber weiterhin intern mit 1440p zu rendern und anschließend auf 4K hochzuskalieren.
Diskutiert worden ist außerdem, ob die PS5-Version von GTA 6 QSSR nutzen wird. Die für das Basismodell der PlayStation entwickelte KI-Technik ist eine Alternative zu PSSR auf der PS5 Pro. Durch effektiveres Upscaling könnte QSSR die Bildqualität weiter verbessern. Digital Foundry findet jedoch keine Hinweise auf den Einsatz der Technik und bezweifelt, dass sich die höhere Latenz dafür lohnen würde.
Die im neuen filmischen Trailer gezeigte Performance beeindruckt Digital Foundry. Die Bedenken zur HDR-Darstellung teilt das Team allerdings. Der früher bei Remedy Entertainment tätige Experte Filippo Tarpini hat bei Farbübergängen verfälschte Farbtöne beobachtet. Er vermutet, dass das AgX-Tonemapping für die unerwünschten Ergebnisse verantwortlich sein könnte.



















