Gebrauchte E-Autos boomen: Hohe Spritpreise lassen Nachfrage explodieren

Besonders stark ist das europaweite Interesse an gebrauchten E-Autos in Deutschland gestiegen. Auf mobile.de ist der Anteil der Suchanfragen nach E-Autos laut eigenen Angaben seit Anfang März von 12 % auf 36 % geklettert. Händler haben dort zugleich 66 % mehr Anfragen für gebrauchte Elektroautos erhalten als noch im Februar, sagen sie.
Der Zeitpunkt legt nahe, dass Interessenten vor allem wegen der höheren laufenden Kosten von Benzinern und Dieseln neu nachrechnen. Seit dem 28. Februar belastet der Krieg im Iran eine wichtige Ölroute, über die rund 20 % des weltweiten Öls transportiert werden. Laut EU-Daten ist der durchschnittliche Benzinpreis in der Europäischen Union innerhalb kurzer Zeit um 12 % auf 1,84 Euro pro Liter gestiegen.
Dieser Preisanstieg hat den E-Gebrauchtmarkt laut Branchenvertretern spürbar beschleunigt, wie unter anderem Daten des britischen Analyseunternehmens Marketcheck zeigen.
Auch Frankreich, Skandinavien und Osteuropa melden mehr EV-Interesse
In Frankreich meldet der Online-Gebrauchtwagenhändler Aramisauto, der mehrheitlich zu Stellantis gehört, einen deutlichen Anstieg. Der Anteil verkaufter Elektroautos sei dort innerhalb weniger Wochen von 6,5 % auf 12,7 % gestiegen. Parallel dazu hätten Benziner und Diesel an Bedeutung verloren.
Gleiches berichtet OLX, eine internationale Plattform für Online-Kleinanzeigen, die deutlich mehr Anfragen nach Elektroautos verzeichnet. Unter anderem in Frankreich, Polen und Portugal haben Nutzer zuletzt mehr Interesse gezeigt. Auch in Skandinavien ziehen Nachfrage und Verkäufe an. In Norwegen verkaufen sich gebrauchte Elektroautos laut der Plattform Finn.no inzwischen sogar besser als Dieselmodelle.
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