Notebookcheck
, , , , , ,
zu verknüpfen.
, , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,
 

Gionee hat über 20 Millionen Smartphones mit Malware ausgeliefert

Gionee wollte die eigenen Werbeeinnahmen durch vorinstallierte Malware ankurbeln. (Bild: Gionee)
Gionee wollte die eigenen Werbeeinnahmen durch vorinstallierte Malware ankurbeln. (Bild: Gionee)
Vier Manager des chinesischen Smartphone-Herstellers Gionee müssen drei bis dreieinhalb Jahre ins Gefängnis, da das Unternehmen mehr als 20 Millionen Smartphones mit Malware ausgeliefert hat, um die eigenen Werbeeinnahme zu maximieren.
Hannes Brecher,
Jobs
Wir erweitern unser Test-Team und suchen Notebook-Enthusiasten für unsere Redaktion. Details

Gionee bietet besonders günstige Smartphones an, die hierzulande allerdings kaum erhältlich sind. Dass es sich aber nicht unbedingt lohnt, ein verdächtig günstiges Gerät von einem recht unbekannten Hersteller zu kaufen, das zeigt ein Bericht von cnBeta, laut dem das Unternehmen zwischen Dezember 2018 und Oktober 2019 etwa 21,75 Millionen Smartphones mit einer vorinstallierten Malware ausgeliefert hat.

Konkret handelt es sich dabei um einen Trojaner, der über die "Story Lock Screen"-App per Update eingeschleust wurde. Das Ziel dieses "Dark Horse Program" war es, Nutzern am Smartphone unerwünschte Werbung einzublenden, und durch den Verkauf dieser Werbeflächen Geld zu verdienen. Und das hat auch geklappt, denn das Unternehmen hat mit dem Trojaner dem Bericht zufolge umgerechnet etwa 3,5 Millionen Euro verdient. Ob der Trojaner auch dazu genutzt wurde, Nutzerdaten auszuspionieren und anschließend zu verkaufen, ist derzeit noch unklar.

Vier Manager von Shenzhen Zhipu Technology Co. Ltd., einem Tochterkonzern von Gionee, wurden für schuldig befunden, und zwar Xu Li, Zhu Ying, Jia Zhengqiang und Pan Qi. Die Verurteilten müssen eine Gefängnisstrafe von drei bis dreieinhalb Jahren absitzen und eine Geldstrafe von jeweils 200.000 Yuan (ca. 25.000 Euro) bezahlen.

Auch wenn dieser Fall schockierend ist handelt es sich dabei längst um keinen Einzelfall. Vor allem in Fällen, in denen mit Preisen von rund 25 Euro schier unglaublich günstige Smartphones angeboten werden, sollte man hellhörig werden – das sogenannte Tecno W2 war beispielsweise extrem günstig, nur um Käufern anschließend ihre Daten und ihr Geld zu stehlen.

, , , , , ,
zu verknüpfen.
, , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,
 

Quelle(n)

Alle 1 Beträge lesen / Antworten
static version load dynamic
Loading Comments
Diesen Artikel kommentieren / Antworten
, , , , , ,
zu verknüpfen.
, , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,
 
Hannes Brecher
Hannes Brecher - Senior Tech Writer - 6652 Artikel auf Notebookcheck veröffentlicht seit 2018
Seit dem Jahr 2009 schreibe ich für unterschiedliche Publikationen im Technologiesektor, bis ich im Jahr 2018 zur News-Redaktion von Notebookcheck gestoßen bin. Seitdem verbinde ich meine langjährige Erfahrung im Bereich Notebooks und Smartphones mit meiner lebenslangen Leidenschaft für Technologie, um unsere Leser über neue Entwicklungen am Markt zu informieren. Mein Design-Hintergrund als Art Director einer Werbeagentur erlaubt mir darüber hinaus tiefe Einblicke in die Eigenheiten dieser Branche.
Teilen Sie diesen Artikel um uns zu unterstützen. Jeder Link hilft!
> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2020-12 > Gionee hat über 20 Millionen Smartphones mit Malware ausgeliefert
Autor: Hannes Brecher,  7.12.2020 (Update:  7.12.2020)